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09 Feb 2009 Mehr öffentlich-rechtlicher US-Sport

Nach dem Super-Bowl in der ARD wird es ein weiteres Highlight des US-Sports im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen geben: Das ZDF überträgt in der Nacht vom 15. auf den 16. Februar (Sonntag auf Montag) um 2 Uhr nachts das NBA All-Star Game 2009 aus Phoenix – live und in voller Länge.

Eine tolle Sache, die hoffentlich in eine große Show mündet – ich hoffe schwer, dass man zumindest ausschnittsweise auch den Slam Dunk-Contest zeigen wird. Auch Deutschlands Vorzeigebasketballer Dirk Nowitzki ist für die Auswahl des Westens zum 8. Mal mit von der Partie.

03 Feb 2009 Eine Alternative: Textile

Grob gesagt unterteilen sich die Nutzer von Serendipity bei der Erstellung von Einträgen meiner Erkenntnis nach in zwei Gruppen: Nutzer eines WYSIWYG-Editors und diejenigen, die reinen (X)HTML-Code in die Textkästen zur Eintragserstellung schreiben. Generell ist der zweite Ansatz vorzuziehen, wenn man Wert auf »sauberes« (lies: valides, semantisch korrektes) Markup legt, allerdings kann man das durchaus auch mit einem WYSIWYG-Editor erreichen, wenn man ein paar Spielregeln befolgt.

Eine echte, aber (soweit ich das mitbekomme) von s9y-Nutzern nur selten eingesetzte Alternative ist das Textile-Plugin (wird mit s9y ausgeliefert). Auch ohne Pluginaktivierung kann man Textile zunächst auf textism.com mal generell ausprobieren und sich von der schlichten Schönheit der Markup-Befehle überzeugen lassen. (Die wahre Schönheit von Textile besteht allerdings darin, dass es diese Auszeichungen stets in sauberes (X)HTML umsetzt.)

»Vorreiter« in puncto Textile mit Serendipity ist Robert, der seit einiger Zeit Textile benutzt. Bei Robert findet man bereits einige interessante Einblicke in die Arbeit mit Textile, u.a. den wichtigen Hinweis, Textile nicht mit dem Serendipity-Markup-Plugin zu mischen. (Zu dem anzumerken wäre, dass das Serendipity-Markup durch Textile ohnehin 100% überflüssig wird.)

Nachtrag: Auch das Plugin Typographic Smart Quotes (serendipity_event_typoquote) beißt sich mit Textile. Es verhindert die korrekte Auszeichnung von Hyperlinks, da es die in der Textile-Syntax notwendigen Anführungszeichen ebenfalls umwandelt.

19 Jan 2009 Ralf Husmann: »Nicht mein Tag«

Seltenst hat ein Autor einen Buchtitel treffender gewählt.

Till Reiners, durchschnittlicher Bankmitarbeiter mit bravem Lebensstil, wird bei einem Banküberfall als Geisel genommen. Zu seinem Prolo-Geiselnehmer Nappo entwickelt Till schnell ein Paradebeispiel von Stockholm-Syndrom, während die beiden in klassischem Roadmovie-Stil in Tills Subaru vor der Polizei flüchten.

Dieser Roman ist leider wie sein Protagonist: Brav, bieder, vorhersehbar. Und leider so gut wie nie »hoffnungslos lustig«, wie der Einband euphorisch verspricht. Durchgefallen.

07 Jan 2009 Sokrates für Browserflüsterer

Ich weiß, dass ich nichts weiß.

Sokrates

Genau so geht es uns, die wir mit beruhigender Stimme (vulgo: CSS) auf die störrischen Pferde, Verzeihung: Browser, einreden. Wir wissen nichts, und das Ausmaß des Nichtwissens wird eigentlich täglich größer.

Nicht nur wissen wir nicht, mit welchen Browsern – von Versionen will ich gar nicht erst anfangen – Besucher unsere Seiten betrachten – wir wissen nicht mal, ob sie sie überhaupt betrachten; manche lassen sie sich auch vorlesen. (Und womit? Mit Recht!) Zwar glauben wir nach sorgfältiger Analyse unserer Logdateien und Besucherstatistiken in etwa verlässliche Werte zu haben, mit welcher Bildschirmauflösung unser Durchschnittsbesucher daherkommt, ob das jedoch der Breite (von der Höhe haben wir uns gedanklich längst verabschiedet) des Viewports entspricht, wissen wir jedoch auch nicht. Und selbst wenn: Es kommen täglich neue Auflösungen dazu. Ein Blick in die Statistiken verkommt da schnell zum heiteren Endgeräteraten (320x240, was ist das? PSP?).

Wir gestalten munter in der Annahme, jeder grafische Webbrowser käme ab Werk mit einer voreingestellten Schriftgröße von 16 Pixeln daher (was in der Theorie auch stimmt), aber wir wissen natürlich nicht, ob und wie der einzelne Benutzer das ggf. verändert hat. Das passt allerdings ganz gut dazu, dass wir auch nicht wissen, ob und wie der Einzelne die Zoom-Funktion(en) der jeweiligen Endgeräte nutzt – vergrößern, verkleinern, nur Text oder gleich alles? Wir haben, offen gesagt, keinen blassen Schimmer. Wagemutige Benutzer könnten sogar mit einem Benutzerstylesheet oder veränderten Farben durch die Untiefen des Netzes browsen. Möglich wär's, man weiß es nicht.

Ganz ehrlich, Du hast keine Ahnung. ist für einen Netzgestalter keine Beleidigung. Es entspricht schlicht den Tatsachen.

24 Nov 2008 Autofahren mit Netzgestaltern

Gefühlte 30 Sekunden in WTF-Starre verfallen, weil die Restkilometeranzeige des Autos für einen kurzen Moment 404 Kilometer anzeigt.