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01 Sep 2008 Endlich wieder: ColorZilla

Eine der großartigsten und praktischsten Firefox-Extensions für Netzgestalter funktioniert wieder problemlos unter Ubuntu: Seit Version 2.0 bringt ColorZilla zwei unterschiedlich kompilierte Versionen des eyedropper-Moduls mit und funktioniert damit auch wieder im standardmäßig mit Ubuntu ausgelieferten Firefox, man muss also keinen offiziellen Mozilla-build des Feuerfuchses mehr installiert haben, um diese sehr nützliche Kernfunktion unter Ubuntu nutzen zu können.

ColorZilla ist extrem nützlich, um Farben aus einer Webseite zu extrahieren, sei es einzelnen Farbtöne oder die gesamte Palette auf einer Webseite verwendeter Farben.

26 Aug 2008 Ein Jahr Bulletproof

Selbst mir als Mitentwickler ist das eben nur mehr oder weniger zufällig aufgefallen, als ich in meiner eigenen Seitenleiste auf »Vor einem Jahr« linste: Das Template-Framework Bulletproof für Serendipity ist heute vor genau einem Jahr offiziell veröffentlich worden!

Eine etwas umfassendere Bilanz des ersten Jahres folgt entweder heute abend oder die Tage, im Moment habe ich dafür zuviel um die Ohren :-)

19 Aug 2008 Port-Flaute

»Wann«, fragte ich mich soeben, »hast Du eigentlich zuletzt einen s9y-Port gemacht?« – das war NotePad vor über zwei Monaten. Es gibt also scheinbar nichts zu portieren, zumindest nichts Reizvolles aus den üblichen Quellen.

Die üblichen Verdächtigen

Meine üblichen Quellen, die ich ständig auf neue (HTML-)Templates überwache, sind Free CSS Templates und Open Designs – beide haben in letzter Zeit wenig bis nichts veröffentlicht, was mir optisch zusagt und gleichzeitig eine reizvolle Aufgabe als Port für s9y darstellt.

Genau das sind aber die Kernbedingungen an ein Template, damit ich mich an einen Port setze: Es muss (zunächst mal mir) optisch gefallen, vielleicht kleine Details haben, deren Umsetzung mich interessiert – es muss mich herausfordern. Standardtemplates in farblichen Variationen als Port sind öde, da mache ich dann doch lieber ein Bulletproof-Colorset.

Und andere Quellen? Wordpress-Themes?

Andere Quellen sind schwer zu finden und noch schwerer zu scouten – sowohl Free CSS Templates als auch Open Designs bieten einen RSS Feed, den man überwachen kann.

Wordpress-Themes sind eine dankbare Sache, aber noch schwerer zu sichten. Das artet in die berüchtigte Suche nach der Nadel im Heuhaufen aus. Zudem ist dort vieles, was interessant wäre nur als »Premium template« (also gegen Bezahlung) verfügbar – und das sehe ich nicht ein.

Und Anfragen?

Ich habe derzeit keine Anfragen auf dem Tisch, und im Forum habe ich auch länger keine mehr gesichtet. Grundsätzlich gucke ich mir jede Anfrage für einen Port zumindest mal an – zumal man bei Anfragen den Reiz für mich durchaus noch künstlich forcieren könnte …

13 Aug 2008 Die chinesische Mauer des Programmierens

Vorweg: Ich kenne natürlich den Spruch »Programmieren lernt man nicht aus Büchern. Programmieren lernt man durch Programmieren.«, und ich finde ihn durchaus richtig und nachvollziehbar. Nur muss man eben erst einmal ans Programmieren kommen, und dazu muss man sich ein gewisses Grundwissen – zumindest in meinem Falle, da ich eine »externe« diesbezügliche Schulung derzeit schlicht nicht finanzieren kann – erst einmal anlesen. Das ist nicht das Problem – oder eigentlich doch.

Konkret ginge es um PHP und Javascript. Zu beiden Sprachen habe ich bereits mehrere Bücher in die Hand genommen und auch durchgearbeitet, und genau da ist schon das erste Problem: Viel mehr als die absoluten Grundbegriffe der Sprache vermittelt kaum ein Buch. Praktisch einsetzbare Beispiele sind rar und meist von bestenfalls theoretischem Nutzen, zudem oft äußerst simpel und generell bereits anderweitig als Open Source-Lösung verfügbar (z.B. das beliebte Formmail-Skript in PHP oder JS-Codeschnippsel für meinethalben einen Akkordion-Effekt).

Das drückt wiederum äußerst auf die Lernmotivation und lässt die Lernkurve unbezwingbar steil erscheinen. Frage(n) an die versierten Fachkräfte in meiner Leserschaft:

  • Ist das einfach so? Muss man sich durch die Nachprogrammierung zahlreicher Minimalbeispiele wühlen, um an »das gute Zeug« zu gelangen? Wenn ja: Wie, zum Teufel, kommt man da hin?
  • Habe ich eventuell einfach das falsche Lehrmaterial? Gibt es Empfehlungen für Lehrwerke (in beiden Sprachen), die auch Nicht-Informatikstudenten einen relativ leichten Zugang vermitteln, ohne dass man sie nach 2 Stunden frustriert in die Ecke pfeffert?
  • Sehe ich es eigentlich richtig, dass man im Grunde erstmal eine der beiden Sprachen meistern sollte – und dann letzten Endes in der anderen nur gucken muss, wie bestimmte sprachliche Konventionen anders gehandhabt werden und für welche Einsatzzwecke sie besser/schlechter geeignet sind?

Und bitte: Keine Flamewars, welche Sprache besser ist. Kein »Lern erstmal Perl« – been there, tried that, gescheitert. Und selbstverständlich keinerlei Kommentare über die Unfähigkeit und potentielle Intelligenz des Verfassers dieser Zeilen! ;-)

12 Aug 2008 heise realigned

Besser als Gerrit kann man es eigentlich nicht formulieren:

Die Hölle friert zu: heise.de wird hübsch!

Gerrit van Aaken/praegnanz.de

heise, die letzte Bastion des unscheinbaren, nahezu designlosen HTML, zieht (fast) dorthin nach, wo eBay und amazon schon sind. Sie haben sogar runde Ecken, Gott steht uns bei! ;-)