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29 Dec 2008 Core plugins in s9y 1.4

»Core plugins« sind die Ereignis- und Seitenleisten-Plugins, welche mit dem Kern von Serendipity ausgeliefert werden, also nicht nachträglich manuell oder via Spartacus-Plugin installiert werden müssen. Beginnend mit der Version 1.4 von s9y geben einige dieser Plugins anderen (besseren) HTML-Code aus, was zu Abweichungen in der Darstellung führen kann, falls das Template, welches man verwendet, auf diese Änderungen nicht vorbereitet sind. Sämtliche Templates, die mit s9y ausgeliefert werden, sind ab Version 1.4 natürlich bereits präpariert.

Die Änderungen betreffen die folgenden Plugins wie folgt:

serendipity_archives_plugin
wird nun als ungeordnete Liste (<ul>) ausgegeben
serendipity_authors_plugin
wird nun als ungeordnete Liste (<ul>) ausgegeben
serendipity_syndication_plugin
wird nun als ungeordnete Liste (<ul>) ausgegeben
serendipity_plugin_comments
Code etwas aufgeräumt (meine Notizen sind hier leider lückenhaft – ich meine, auch hier seien unnötige <br /> durch <div>-Verpackungen ersetzt worden)
serendipity_plugin_history
einzelne Textbausteine in <div> verpackt
serendipity_plugin_recententries
wird nun als Definitionsliste (<dl>) ausgegeben
serendipity_plugin_entrylinks
Inline-Styles und unnötige <br /> entfernt
diverse <div> in <span> umgewandelt
serendipity_plugin_shoutbox
unnötige <div> im Formular entfernt
unnötige <br /> entfernt, statt dessen Textbausteine in <div> verpackt

Die Anpassungen im CSS (normalerweise style.css des verwendeten Templates), die notwendig sein könnten, sind der style.css des Templates »Serendipity v2.3« (/templates/default/style.css) zu entnehmen. Dort findet man am Ende eine Liste der Änderungen, die man lediglich noch an das eigene Template anpassen muss.

Warum ist der neue Code nun »besser«? Nehmen wir beispielsweise das Plugin serendipity_archives_plugin: Es generiert eine Liste von Links zu bestimmten Abschnitten des Archivs des Blogs. Der semantisch korrekte Code dafür ist also eindeutig eine Liste, keine Ansammlung von über Zeilenumbrüchen getrennten Links. Das bedeutet, zur Auszeichnung des ausgegebenen Inhaltes wird das HTML-Element verwendet, welches dafür vorgesehen ist, keine Krücke.

29 Dec 2008 s9y 1.4 freigegeben

Knappe neuneinhalb Monate nach v1.3 wurde heute Version 1.4 der besten Blogengine der Welt freigegeben. Die Liste der Verbesserungen und neuen Features ist ellenlang, das Beste aber ist, dass es immer noch »Luft nach oben« gibt.

Unter anderem für mich ein »besonderer« Release, weil Serendipity nunmehr »ab Werk« Bulletproof als Template verwendet. Das BP-Entwicklungsteam hat eigens für diesen Zweck ein zusätzliches Colorset für BP gestrickt, welches den Look des alten Standardtemplates emuliert.

Mein persönliches Highlight in 1.4 aber sind die Veränderungen im generierten HTML-Code diverser Kernplugins (also der Plugins, welche mit Serendipity ausgeliefert werden) – nicht nur, aber zugegebenermaßen auch, weil das die Baustelle war, an der ich aktiv mitgearbeitet habe. Etliche Kernplugins liefern nun semantisch korrektes HTML aus, und es ist mein persönlicher Neujahrsvorsatz, in diesem Bereich auch 2009 weitere Verbesserungen in das Projekt einzubringen, da ich es für einen wesentlichen Aspekt halte.

Ein Artikel, wie diesen Veränderungen CSS-seitig zu begegnen ist, folgt.

11 Dec 2008 Ohne Namen, ohne Worte

Ich darf mal wieder keine Namen nennen, versichere jedoch im Vollbesitz usw. usf., dass sich das Folgende wirklich und wahrhaftig (heute nachmittag nämlich) zugetragen hat. Noch nicht so ganz geklärt ist die Frage, ob die Tränen, die es mir zweifelsohne in die Äuglein trieb, mehr dem Lachen oder dem Weinen geschuldet waren. Wahrscheinlich beides, mit einem Hauch »WTF?!?« dazu. Nun denn.

Die eigentliche Aufgabe war nicht weiter schwer: Auf dem inhousigen Webserver von $KUNDE – hier greift zwar die bereits erwähnte Einschränkung in puncto Namensnennung, man darf jedoch annehmen, dass es sich um ein Unternehmen handelt, welches sein Geld im IT-Bereich macht; keine Hinterhofschmiede – soll in einem eigens abgeteilten Teil eine Netzpräsenz entstehen. Nun hängt das gute Stück jedoch wie die ganze Firma hinter einer Firewall, welche bekanntlich dem Zwecke dient, Zugriffe von außen einzuschränken. Der Gestaltende welche braucht aber Zugriff von außen, weshalb es galt, eben dieses der Firewall sozusagen mitzuteilen. Sowas macht man an und für sich in wenigen Minuten, wenn man halbwegs vom Fach ist.

Sollte man zumindest meinen.

Von der Erkenntnis bis zur Widerspenstigen Zähmung vergingen handgestoppte, festhalten, fünf Stunden. Das muss der Weltrekord für eine Portfreigabe sein, da kann es keinen Zweifel geben. Guiness, übernehmen Sie!

(Schuld war die firmeninterne Kommunikation – man kann sich halt auch zu Tode delegieren. Das Highlight aber bleibt, dass als der Port dann endlich freigegeben ward, das für die Operation unabdingbare mod_rewrite nicht ging. Und der, der wußte, wie es gegangen wäre, hatte bereits Feierabend.)

10 Dec 2008 Bluetrip

Ich bin eigentlich kein Fan von Grid Design in Webseiten. Ich gebe aber gerne zu, dass es verlockend simpel ist und eine Menge Arbeit erspart, mit einem Framework wie BlueTrip zu arbeiten – speziell bei der Erstellung von (X)HTML-Prototypen.

Alles, was man braucht, ist schon da, mit ein paar wenigen Zeilen Code hat man schnell ein ansprechendes Layout und muss sich um das altbekannte Schreckgespenst Browserkompatibilität auch keine Gedanken mehr machen – der Vorteil eines jeden Frameworks: Die Arbeit hat jemand anderes bereits gemacht.

Was mich an Grids – oder besser: An den Umsetzungen der gängigen Grid-Frameworks – stört, ist bekannt: Oft ist das nicht viel anders als das verhasste Tabellenlayout mit anderen Mitteln (divs nämlich). Eine mögliche Lösung, die ich mir jedoch noch nicht näher angesehen habe: emastic. Oder aber ein Grid-Layout mit YAML.

02 Dec 2008 Es heißt nicht umsonst »Deadline«

Abgabetermin: Heute, 18:00 Uhr. Upload des fertigen Templates auf den Server: Heute, 17:57 Uhr.

(Upload des fertigen Netzgestalters auf das Sofa: Heute, 17:58 Uhr. Und wieder mal ist kein Bier im Haus, wenn man mal eins braucht. Wer ist in diesem Saftladen eigentlich für's Einkaufen zust … oh. Naja. Macht ja nix.)