Der geschätze Kollege Alp Uçkan hat nicht nur ein sehr interessantes (X)HTML-/CSS-Framework namens fapulous veröffentlich, sondern dieses auch – schon relativ kurz nach Veröffentlichung – bereits recht gut dokumentiert. Unter anderem beschreibt Alp die Code-Konventionen, nach denen er arbeitet, und bezeichnete diese via twitter sehr schön und zutreffend als „Handschriften“ der Frontend-Entwicklung und -Gestaltung.
Meine „Handschrift“ ist interessanterweise einerseits der von Alp recht ähnlich, in anderen Punkten jedoch auch wieder sehr unterschiedlich – sie ist dem einen oder anderen eventuell in meinen Templates und Ports bereits aufgefallen. Machen wir mal einen „Schriftvergleich“.
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Nachdem die Grundlagen zum Thema geklärt sind, geht es nun um die technische Umsetzung mit s9y. Dazu zunächst ein paar generelle, eher „abstrakte“ Anmerkungen:
- Es soll hier weder um das Basis-Layout noch um die Umsetzung der Startseite gehen. Beides sind sehr individuelle Aspekte, eine Diskussion würde den Rahmen dieses Artikels sprengen.
- Die Kombination aus einem Basis-Stylesheet und je einem individuellen Artikel-Stylesheet, welche sich ergänzen bzw. überschreiben scheint mir die einzig sinnvolle Implementation, obwohl es theoretisch auch anders ginge.
Nun zur Umsetzung im Template.
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(Erster Eindruck)
Inhaltlich versucht das „Smashing Book“ etwas, was eigentlich unmöglich ist: Einen möglichst umfassenden Einblick in den aktuellen Stand der Gestaltung und des erfolgreichen Betreibens von Webseiten zu liefern. Die Palette der Artikel reicht von User Interfaces und Layouttypen über Typografie und Farblehre bis hin zu Usability und verschiedenen Techniken der Optimierung (Performance, SEO). Hinzu kommen zwei – sehr interessante – Artikel: Ein „runder Interview-Tisch“ mit namhaften Experten sowie die Geschichte des Smashing Magazine.
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Klaus fragte mich neulich™ per IM, ob und wie „Unique article design“ (vgl. Showcase-Blog bei coldheat.de) mit s9y umzusetzen sei.
Grundsätzlich und etwas oberflächlich lässt sich diese Frage mit „Aber klar. Sogar ziemlich simpel und (mit Einschränkungen) mit Bordmitteln.“ beantworten.
Praktisch ist das nicht ganz so leicht und man muss oder sollte Einiges dabei bedenken. Daher zunächst einmal ein paar Grundlagen zum Thema.
Was ist „unique article design“ überhaupt?
Ich bin darüber zum ersten Mal bei Jason Santa Maria gestolpert: Es bedeutet, einzelnen Artikeln eines Blogs jeweils ein individuelles Design zu verpassen.
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Jemand war so freundlich, mir das „Smashing Book“ zu schenken. (Nein, es war kein kostenloses Rezensionsexemplar!)
Was als erstes auffällt, ist die Tatsache, dass selbst die Versandtasche hier „designt“ wurde. Kein schnöde brauner Versandumschlag, sondern ein Pappschuber, der analog zum Buchcover ausgelegt ist. Das ist mal etwas Anderes, für meine Begriffe aber sinnfrei – nach dem Weg durch den Postversand kann man den Pappschuber getrost entsorgen.
Zudem ist das Ganze als Taschenbuch bzw. Broschur gebunden, was angesichts des für ein Fachbuch relativ zahmen Preises vermutlich den Kosten geschuldet ist, sich aber langfristig rächen dürfte.
Dafür wurde im Inneren nicht gespart – ausgestaltete Kapiteltitel, farbige Screenshots, insgesamt reichlich Illustration. Schade, dass der Index in einer wirklich sehr kleinen Schrift gesetzt wurde, um ihn auf eine Seite zu begrenzen. Unterhaltsam hingegen die Autorenübersicht, die in einer Art Fragebogen (übrigens komplett in Englisch, wie das ganze Buch) umgesetzt wurde. („Anzahl der Haustiere/Computer/Mobiltelefone“ oder „Schuhgröße“ ist doch etwas origineller als ein eher trockener Lebenslauf.)
Zum Inhalt des insgesamt 311 Seiten starken Werkes mehr in den nächsten Tagen – ich muss erstmal schmökern.