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18 Feb 2008 Spontan-DVB-T neben MythTV

Computer bereiten uns Probleme, die wir ohne sie nicht hätten.

(unbekannte Quelle)

Wie wahr. Seit Monaten läuft hier unfallfrei eine Terratec T² USB und versorgt MythTV als digitalen Videorecorder mit DVB-T. Zum aufnehmen ist das super, aber MythTV ist nicht unbedingt das ideale »Leichtgewicht«, um mal eben ein wenig TV zu schauen.

Soeben habe ich mal Kaffeine ausprobiert, danach mplayer und xine. Nirgendwo ein Bild.

Die Lösung brachte schließlich die Ausgabe von vlc: Das laufende mythbackend blockiert logischerweise das Videogerät, ergo muss man es zunächst über sudo /etc/init.d/mythtv-backend stop abklemmen. Danach klappt es auch mit Kaffeine.

04 Dec 2007 Software-Tipp: OGMRip

Die Umwandlung von Videos oder DVDs unter Linux in andere Videoformate ist eine der größten Hürden für Ein- oder Umsteiger. Zwar gibt es extrem leistungsfähige Werkzeuge für diese Aufgaben wie etwa transcode oder mplayer bzw. mencoder, aber als Kommandozeilenwerkzeuge sind diese für Ein- oder Umsteiger ohne grafische Oberfläche nahezu unbenutzbar, zumal beide einen Wust von Optionen und eine entsprechend umfassende Manpage mitbringen.

Die Lösung sind bzw. wären Frontends, grafische Benutzeroberflächen. Der Klassiker in diesem Bereich ist dvd::rip, aber auch dort begegnen Ein- oder Umsteigern einer Fülle von Optionen. Etwas simpler geht das Ganze mit OGMRip.

Neben dem wesentlich einfacher gehaltenen Interface glänzt OGMRip zudem mit Unterstützung des Overhead-freien Containerformates Matroska sowie automatischem Zuschnitt nebst Skalierung des Videos.

Ubuntu-Nutzer suchen OGMRip in den gängigen Repositories meines Wissens (noch) vergeblich, können jedoch über GetDeb ein fertiges Paket für Gutsy finden.

29 Oct 2007 Schweigsamer Gibbon

Irgendwo[tm] zwischen zwei Sicherheitsupdates war es geschehen, ohne erkennbaren Auslöser oder auszumachende Quelle: Die lokale Ubuntu-Installation gab keinen Mucks mehr von sich. Nicht unter Gnome, nicht unter Xfce, nicht unter fluxbox. Weder audacious noch audacity, nicht Listen, noch nicht einmal das getreue mpg321, ganz zu schweigen von Systemklängen.

Stille.

Da stochert man hilf- und ahnungslos in Bugreports, googelt sich durch englische, deutsche und französische Fehlermeldungen, auf der Suche nach dem einen Paket, das vielleicht versehentlich deinstalliert wurde, wird sogar ein diff zwischen den auf dem eigenen und dem Rechenknecht der besseren Hälfte – wo alles weiter wie gehabt schallte – installierten Pakete durchwühlt.

Irgendwann[tm] kam ich auf die Idee, mal einen Blick in das Gnome ALSA-Mischpult zu werfen – sieh an, da hat irgendetwas[tm] alle Regler auf stumm geschaltet. Kann ja nicht gehen. Wer mir verrät, was das war, hat ein Bier gut. Ich höre einstweilen Slayer. Und zwar LAUT!

24 Oct 2007 Gimp 2.4 fertiggestellt

Während ich mich noch an den Neuigkeiten im mit Ubuntu 7.10 ausgelieferten Gimp 2.4-rc3 erfreue, wurde Gimp 2.4 endgültig freigegeben (via Golem). Ich muss ja zugeben, dass mir von den dort genannten Neuerungen bislang lediglich die Tango-Icons aufgefallen sind – und die finde ich in Gimp eher gewöhnungsbedürftig. Was natürlich eine reine Umgewöhnungssache ist.

22 Oct 2007 Up to date

Das befürchtete »spannende Upgrade« auf Ubuntu 7.10 am heimischen PC – das ist der mit der immer noch dünnen Netzanbindung – war eines der entspanntesten Upgrades einer Linux-Distribution, die ich je gemacht habe. /etc/apt/sources.list auf Gutsy umgestellt, Paketlisten in Synaptic neu geladen, Udpates vorgemerkt, Skript zum Herunterladen der Pakete auf einen hinreichend großen USB-Stick gepackt, den an den Rechner mit der dicken Leitung geklemmt, Skript ausgeführt, rödelrödel, Pakete zu Hause via Synaptic eingespielt, rödelrödelrödel, ein paar Entscheidungen, ob alte oder neue Konfigurationsdatei bevorzugt wird, rödelrödel, Reboot, Grafikkarte und Monitor einstellen, zack, fertig.

Ich unvorsichtiger Zausel hab vor lauter Freude, dass es so geschmeidig lief, nicht mal ein Backup gemacht. Naja, ganz im Stile des Vaters dieses kleinen Betriebssystems halt:

Only wimps use tape backup: _real_ men just upload their important stuff on ftp, and let the rest of the world mirror it ;)