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24 Dec 2008 Ho, ho, ho!

Ich könnte jetzt den 08/15-Standardeintrag absetzen und allen Lesern ein frohes Weihnachtfest usw. usf. … nee. Weihnachten fällt dieses Jahr aus.

Naja, es findet natürlich trotzdem statt, keine Panik. Aber bei mir fällt es halt aus: In ca. 4 Stunden begebe ich mich in mein elfenbeinfarbenes Arbeitsgerät und stürze mich kopfüber in die hoffentlich trockene Nacht. Feierabend ist am 1. Feiertag um ca. halb sieben morgens, wovon ich allerdings nicht viel habe, da ich ziemlich genau 22 Stunden später wieder zur Tagschicht am 2. Feiertag ausrücken darf. Und weil der 27. ein Samstag ist, hängen wir den auch gleich noch mit ran. Sowas nennt man »beim Dienstplanlotto das kurze Streichholz ziehen«, aber es nützt ja nichts.

Dazwischen werde ich versuchen, einen UMTS-Zugang unter Linux einzurichten und ein bißchen zu schlafen – was lustig werden könnte, denn irgendjemand in der Nachbarschaft hat scheinbar eine dicke Anlage zu Weihnachten bekommen und die bereits gestern (Sakrileg!) ausprobiert. Offenbar gab es gratis einen bescheidenen Musikgeschmack dazu. Nun denn.

Euch an den Feedreadern und Webbrowsern jedenfalls ein frohes Fest. Und wehe, einer von Euch purzelt mir heute nacht beschwipst in die Karre, dann gibt's was mit der Rute! ;-)

24 Nov 2008 Handbrake für Linux

Handbrake, ein sehr praktisches und leicht zu bedienendes Tool zur Videokonvertierung, ist heute in Version 0.9.3 erschienen, welche nunmehr auch ein GTK-basiertes GUI unter Linux bietet.

Handbrake ist dabei letztlich »nur« ein Frontend für verschiedene freie Bibliotheken zur Videokonvertierung, aber genau das macht es hochinteressant: Es vereint diese Tools in einem angenehmen Interface, welches um ein Vielfaches zugänglicher ist als die manpages von mencoder und transcode.

Handbrake nimmt praktisch jede Videoquelle an und spuckt als Ergebnis DivX, Xvid, x264 oder Theora in verschiedenen Containerformaten mit diversen Tonformaten kombiniert aus. Freie Auswahl, sozusagen. Es beherrscht natürlich Untertitel ebenso wie Kapitel, kann verschiedene Filter einsetzen und natürlich das Bildformat ändern. Und als Sahnehäubchen gibt es das Ganze sogar als fertiges Ubuntu-Paket.

09 Nov 2008 IE6 unter Linux mit Crossover Office

Im Rahmen der Lame Duck Challenge ergab sich die Gelegenheit, Crossover Office für lau abzustauben. Soeben habe ich die Zeit gefunden, Crossover Office unter Ubuntu zu installieren.

Und was ist das?

IE6

Richtig, das ist mein Blog in einem IE6, der unter Crossover Office unter Linux auf einem Gnome-Desktop läuft. Irre – so ziemlich die einzige Windows-Anwendung, für die es (Gott sei Dank, letztlich) keine Linux-Alternative gibt.

Für einen Netzgestalter ist IE6 Plage und Notwendigkeit gleichzeitig, und letztlich ist nicht abzusehen, wann das endlich vorbei sein wird. Bis dahin muss ich mir nun nicht mehr mit – grandiosen, aber eben technisch limitierten – Diensten wie Browsershots oder IE NetRenderer behelfen. Danke, Codeweavers!

21 Oct 2008 Thinkpad R52: Die erste Woche

So langsam glaube ich, ich muss mir ein neues Hobby suchen. Oder ein neues Betriebssystem. Linux auf Laptops ist zumindest mit der Kombination aus IBM Thinkpad R52 und Ubuntu 8.04 wirklich keine Herausforderung mehr. Dirks Aussage, mit der Kombination könne man nicht viel falsch machen, ist zu 100% bestätigt – hier läuft bis auf winzige Nichtigkeiten wirklich alles rund, ohne dass ich auch nur minimale Nacharbeiten per Hand hätte machen müssen.

Selbst einst kritische Kandidaten wie suspend to ram (oder disk) liefen out of the box. Sound, Grafik, LAN, WLAN, selbst das gottverdammte interne Modem geht. Touchpad, Pointing stick oder per USB angeschlossene Maus, vollkommen egal. Natürlich sind die internen Lautsprecher nichts, worüber man Musik hören möchte, natürlich bringt die Grafikkarte wenig mehr Leistung, als man für einfaches Arbeiten auf dem Desktop braucht – aber mehr brauche ich halt auch nicht.

Was die winzigen Nichtigkeiten sind? Auf dem (im Übrigen exzellenten) Keyboard gibt es eine Fn-Taste, mit der man interne Sonderfunktionen ansteuern kann, die liegt da, wo mein Hirn noch Ctrl vermutet, was gelegentlich für Verwirrung sorgt. Und beim Umzug der alten Daten via LAN-Verbindung hat's meinen CVS-Snapshot der zusätzlichen Plugins und Templates von s9y zerlegt. So what.

Alles in allem eine für »normales« Arbeiten mehr als hinreichend flotte, hochgradig linuxtaugliche Kiste, die nahezu keinen Rückschluss darauf zulässt, dass es sich um ein Gebracuhtgerät handelt. Alles richtig gemacht.

14 Oct 2008 Erster Eintrag vom Thinkpad

Ubuntu 8.04 (bis zum Release von 8.10 Ende Oktober wollte ich dann doch nicht warten …) ist auf dem R52 installiert. Soweit ich das bislang beurteilen kann ohne jegliche Probleme. Alles, was funktionieren soll, funktioniert, ohne dass ich irgendwie hätte manuell nacharbeiten müssen.

Jetzt erstmal Updates einspielen, zusätzliche Software einspielen und sich allgemein häuslich einrichten auf dem Ding, dann kann evtl. morgen der Datenumzug folgen.