Artikel mit Tag tv

31 Mär 2010 DVB-T-licious

Wenn ich geahnt hätte, dass ich damit Eurosport (im Gegensatz zur alten) vollkommen unabhängig vom Wetter empfange und es via DVB-T (im Gegensatz zum hiesigen Kabel) auch noch im 16:9-Format ausgestrahlt wird – ich hätte mir ja viel früher eine neue TV-Karte geleistet!

(Dummerweise stinkt bei dieser Karte die mitgelieferte Software, also muss man sich jetzt wieder nach einem passenden Freeware-Programm für Videoschnitt unter Win7 umsehen, aber irgendwas ist ja immer.)

17 Mär 2010 Die 100 (finanziell) erfolgreichsten Filme

Christian war so freundlich, mir das Filmstöckchen an den Kopf zu werfen. Nun denn. Ich mach das mal kurz und schmerzlos – es geht darum, welche der 100 (finanziell) erfolgreichsten Filme ich gesehen habe und welche nicht. Fett markierte habe ich gesehen, kursiv markierte habe ich noch nicht gesehen und alles andere habe ich nicht gesehen und will ich auch nicht sehen.

Wer mag, spielt mit. Freie Auswahl. Ich werfe nicht.

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20 Dez 2009 My year in 12 cut-and-paste sentences (2009)

Zum fünften Mal in diesem Blog (Eintrag von 2008) – ein Jahr in 12 Sätzen aus den Einträgen des Jahres:

Januar: »Ganz ehrlich, „Du hast keine Ahnung.“ ist für einen Netzgestalter keine Beleidigung.«

Februar: »Die Schlichtheit ist nicht allein optischer Natur, auch funktional galt die Devise: „Alles, was keine Miete zahlt, fliegt raus!“.«

März: »Im Grunde kann es nur noch eine Frage von Monaten sein, bis vor Grundschulen die ersten Stellplätze für Sattelschlepper angelegt werden.«

April: »Und endlich hat mal jemand an die „armen“ Nicht-Windows-Nutzer gedacht.«

Mai: »twitter ist ein bißchen wie Fernsehen – manchmal nützlich und informativ, manchmal unterhaltsam und manchmal einfach nur doof.«

Juni: »Nun bin ich im Grunde komplett der Falsche, um ein Mobiltelefon zu rezensieren – bereits nach wenigen Minuten mit dem neuen Ziegel schoß mir ein „Wer braucht das alles?“ durch den Kopf.«

Juli: »Von Dingen wie Stomverbrauch und Lautstärke ganz zu schweigen – irgendwann kommt halt der Punkt, an dem aus alter Hardware zu alte Hardware wird.«

August: »Ein musikalisches Trauma als Andenken an Paris hat auch nicht jeder.«

September: »Ich bin jetzt übrigens auch zur dunklen Seite der Macht übergetreten.«

Oktober: »Und wenn jetzt jemand in den Kommentaren zugibt, „Almost Famous“ nicht gesehen zu haben, dann muss ich leider ungehalten werden.«

November: »Hier greift aber natürlich die spezielle Murphy-Regel des Sonderposten-Handels: Wenn man etwas braucht, haben sie es gerade nicht.«

Dezember: »Können wir uns darauf einstellen, dass mir jeder, der diesen Blogeintrag liest, morgen (Mittwoch, 9. Dezember) so ab ca. 15 Uhr fest beide Daumen drückt, aber nicht unten in den Kommentaren nachfragt, warum?«

Nachmachen. Ihr. Jetzt.

13 Okt 2009 Mäßigung und schwächlich

(Vorsicht, der Oktober könnte ein US-Serien-Themenmonat werden, wenn mir nicht bald was Anderes einfällt.)

Ich guck mich gerade – ursprünglich mehr so aus Wartezeit auf Alternativen auf DVD – durch die erste Staffel von „Bones“ und find's im Grunde ziemlich unterhaltsam. Zwei Dinge irritieren mich aber doch.

  1. Die weibliche Hauptfigur heisst mit Vornamen allen Ernstes Temperance, zu deutsch: „Mäßigung“. Die männliche Hauptfigur hingegen hört auf den Vornamen Seeley, was man eventuell mit etwas etymologischer Unschärfe mit „schwächlich“ übersetzen könnte. Beides sind leidlich passende sprechende Namen, aber gibt's die wirklich? Ich weiss, dass das in Amerika einigermaßen egal ist, aber gehört habe ich beide noch nie.
  2. Sollte es mir zu denken geben, dass ich völlig problemlos essen kann, während auf dem Bildschirm vor mir eine Leiche auseinandergenommen wird, von der im Normalfall nicht mehr allzu viel übrig (daher der Spitzname der Hauptfigur und Titel der Serie) ist und die durchaus einen eher unappetitlichen Anblick abgibt? Oder habe ich einfach nur eine gesunde Fähigkeit, Realität und Fiktion zu trennen?

Auch hier übrigens lauter – mir zumindest – unbekannte Gesichter, die ziemlich gute Arbeit leisten. Nix oscarverdächtiges, aber doch mehr als solide, allen voran die äußerst hinreißende Emily Deschanel, ältere Schwester der großartigen Zooey Deschanel, bekannt z.B. aus „Weeds“ und natürlich „Almost Famous“.

(Und wenn jetzt jemand in den Kommentaren zugibt, „Almost Famous“ nicht gesehen zu haben, dann muss ich leider ungehalten werden. Also behaltet es im Zweifelsfall für Euch.)

09 Okt 2009 Nebenrollen

Wer ein gewisses Quantum an US-Serien weggeguckt hat, trifft unweigerlich auf dieselben Gesichter, vor allem bei den Nebendarstellern, welche im Englischen besser und richtiger als „supporting actors“, also „unterstützende Darsteller“, bezeichnet werden. Oft spielen diese Darsteller die Hauptrolle gnadenlos an die Wand, kommen jedoch niemals dazu, selbst eine Hauptrolle übernehmen zu dürfen. Vermutlich fehlt es in den Augen der Entscheider an „Starqualitäten“.

Drei Herren fallen mir spontan ein, die mir immer wieder aufgefallen sind. Die einfach „was können“, aber deren Name niemals als erster im Vorspann genannt (werden) wird.

  1. John Billingsley: Vermutlich am prominentesten besetzt als Präsidentinnen-Bruder Terrence Steadman in „Prison Break“, mir persönlich noch prägnanter in Erinnerung aus „Nip/Tuck“ als Mann, der sich absichtlich und bewußt ein Bein amputieren lassen will. Auch in Staffel 7 von „24“, die ich (noch) nicht gesehen habe, und „True Blood“ zu sehen. Perfekt für schrullig-verschrobene Typen. (IMDB-Profil)
  2. Wade Williams: Wohl auch am bekanntesten durch „Prison Break“ als Officer Brad Bellick, ebenfalls in „24“ zu Gast (Staffel 1, Robert Ellis). Mir zuerst aufgefallen als verbitterter Bruder eines Golfkriegs-Opfers in „Six Feet Under“. Typischerweise als knurriger Grantler besetzt. (IMDB-Profil)
  3. Evan Handler: Der war nun wirklich überall. Ebenfalls „24“ (Gastrolle als Menschrechtsanwalt in Staffel 4), „Lost“ (Staffel 2, Mitpatient von Hurley in der Psychiatrie), „Six Feet Under“ (ein großartig durchgeknallter Aktionskünstler in Staffel 3), sogar in „Friends“ – vor allem aber war er Harry in „Sex And The City“ und ist Charlie Runkle, Agent von Hank Moody in „Californication“. Kann folglich alles, aber gerne leicht debil. (IMDB-Profil)

(Speziell bei Evan Handler gebe ich ja die Hoffnung nicht auf, dass ihm doch nochmal jemand Fähiges etwas passendes Tragendes „auf den Leib schreibt“. Der Mann hat's verdient.)

Euch fallen bestimmt noch mehr gute Leute aus der Abteilung ein, würde ich wetten.