Artikel mit Tag top 5

27 Nov 2007 Das Leben ist eine Baustelle

Nebenan wird immer noch versucht, zu retten, was von der alten Küche übrig blieb. Gegenüber wird Energie gespart, damit mehr Miete rein kommt. Und in all dem Krach soll der Mensch dann arbeiten …

Dagegen hilft nur eins, und zwar die »Top 5 Ruhestörungs-Songs, die man unbedingt LAUT hören muss«:

  1. Refused – New Noise
  2. Therapy? – Stop It You're Killing Me
  3. Anthrax feat. Public Enemy – Bring The Noise
  4. AC/DC – Hard As A Rock
  5. Monster Magnet – Heads Explode

(Korrekterweise hätte Pump Up The Volume von M.A.R.R.S. mit hinein gehört. Leider hier nicht in der Sammlung vorhanden. Schlamperei.)

22 Dez 2006 Top 5: Subway-Klassiker

Sowas wie bei André fordert mich ja quasi raus – 1. Kategorien-Diebstahl, Frechheit! 2. Als ich noch jung und hübsch war und gerade mal so eben in der Lage, ein Auto in die nächstgrößere Stadt zu fahren, waren wir ja nicht in Hamburch, sondern in Kiäl unterwegs.

Das »Grünspan« von Kiel hieß damals »Subway« – Gedenkminute, bitte. Der Laden ist schon ewig dicht. Schnief. –, und dort gehörte zu einem gelungenen Samstagabend (eigentlich eher Dienstagabend – Tequila-Tag) neben einer Zipfeltüte Pommes aus der Aurette eher Folgendes (ohne Gewichtung diesmal):

  • Rage Against The Machine – Killing In The Name (so komm' ich ja drauf)
  • Dead Kennedys – California Ueber Alles
  • Fugazi – Waiting Room
  • No Means No – Now
  • Primus – Too Many Puppies

Und vermutlich sagt das jetzt schlicht und einfach aus, dass ich schon ein paar Tage länger nicht mehr jung und hübsch bin als André …

Nachtrag: Ach Du Scheiße, jetzt hab ich Iggy Pop – The Passenger übersehen. Und Give It Away von den Chili Peppers. Und Temple Of Love. Aber das muss bei Top-5-Listen so sein.

19 Dez 2006 Top 5: Coverversionen

Coverversionen sind, das beweist aktuell eine bandinterne Diskussion darum, irgendwie eine Glaubensfrage. Ich persönlich glaube ja, 1:1-Cover sollten Top40- und Revival-Combos vorbehalten bleiben und der musizierende Rest der Welt möge sich auf das Interpretieren konzentrieren, was bedeutet: Man nehme einen Song, verliere jegliche Ehrfurcht vor ihm, aber nie die Wertschätzung für ihn und mache etwas daraus.

Folgenden Herrschaften ist das – meiner bescheidenen Meinung am heutigen Tage nach zumindest – formidabel gelungen:

  1. Tori Amos: »Smells Like Teen Spirit« – Alle paar Monde muss ich mal wieder irgendwen testen, indem ich ihm dieses Stück vorspiele. Wer vor dem ersten Refrain weiß, was das Original ist, ist gut. Man nehme Nirvanas scheppernd laute Grungehymne und verwandele sie in eine zerbrechliche Klavierballade. Das kann halt auch nicht jeder, was man schon daran sieht, dass Nirvana das Stück bei ihrem Unplugged-Konzert für EmmTeeVau ausließen, was zugegebenermaßen auch noch andere Gründe gehabt haben mag.
  2. Johnny Cash: »Hurt« – Auf den »American Recordings« hat Cash so einige Kleinode versammelt, bei denen der geneigte Musikbesessene »Er covert was??« denkt, aber »Hurt« ist und bleibt mein persönliches Highlight. Eine unter die Haut gehende Intensität, die für meinen Geschmack sogar das Original weit in den Schatten stellt.
  3. Attaboy Skip: »Ghostbusters« – Ich bin ja kein Freund von Ska (a.k.a. »Schluckaufmucke«), aber mit dieser hochgradig zappeligen Version kriegt man selbst mich hinter dem Ofen vom Stuhl geschmissen. Und das trotz gruppiert tutenden Blechbläsern, was bei mir normalerweise schweren Brechreiz auslöst.
  4. Tuck & Patti: »Time After Time« – Man nehme Cyndi Laupers Original, reduziere die ganzen windelweichen Synthiflächen auf eine zarte Jazzgitarre, schraube das halbgar treibende 80er-Tempo auf eine entspannt zurückgelehnte Ballade zurück und ersetze Miss Laupers Gequieke durch eine sehr schwarze Soul-/Jazz-Stimme, die sich zu benehmen weiss. Sehr reduziert, sehr gut.
  5. New Found Glory: »My Heart Will Go On« – Stellvertretend für all die anderen grandiosen Punk-Versionen, die aus schmierigem Billigpop grandiose Mucke machen. Ja, das ist der Schmachtsong aus Titanic. Ja, es ist ein toller Song, wenn man ihn so spielt. In dieser Rubrik hätte ich so viele Favoriten, das reicht für eine eigene Top5-Liste. Nächstes Mal vielleicht.

So. Und nun erzählt mir, was ich alles vergessen habe …

04 Dez 2006 Top 5: Taxifragen

Die Top 5 »Meistgestellte Fragen in einem Taxi« (meiner Erfahrung nach):

  1. Eine beliebige Frage zum Wetter, z.B. der Klassiker »Sauwetter, was?«. Auch gern genommen (bei Regen): »Na, bei dem Wetter haben sie ja ordentlich zu tun, oder?« (Nur, wenn es spontaner Regen ist – gießt es schon den ganzen Tag wie aus Eimern, bleiben die Leute zu Hause.)
  2. »Wie laufen die Geschäfte?« (Die Geschäfte der Firma? Immer schlechter, die Leute haben ja alle kein Geld mehr. Meine eigenen? Kavalier genießt und schweigt.)
  3. »Wo ist noch was los?« (Irgendwo ist immer noch was los. Die Frage ist, ob man da hin will …)
  4. »Wie steht's beim Fussball?« (Fällt natürlich in der kommenden Winterpause schwer ab.)
  5. »Bist Du verheiratet?« (Nein, das fragen nicht junge, heiratswillige Damen. Das fragen zumeist besoffene Herren jeglichen Alters, die gerade Stress mit ihrer Frau haben, unterwegs zum Puff sind und einen vollquatschen wollen. So wie heute morgen um 3:20 Uhr …)

In losen Abständen demnächst mehr Top 5-Listen. Überhaupt hab ich mir ein paar nette Überraschungen für 2007 ausgedacht …

(Nachtrag: Eine der Überraschungen wird sein, dass ich viel mehr Korrektur lese und nicht mehr so viele Fipptehler hier verbrauche. Das ewige editieren von Einträgen geht mir irgendwie auf 'n Sack.)