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03 Jul 2007 Live-Blogging mal anders

Soeben musste ich im Blog-addict-Test zugeben, noch nie live gebloggt zu haben – das können wir ja mal ändern. Das desertieren (a.k.a. neu aufsetzen des heimischen PCs mit Ubuntu) steht unmittelbar bevor …

10:18 Soeben habe ich mit einem beherzten cfdisk /dev/hda  meine Windows-Partition in die ewigen Jagdgründe geschickt. Es handelt sich dabei um eine 80GB-Platte von Western Digital, die in Kuhzunft als Datenlager, vornehmlich für Musik und Videos, dienen soll.

10:21 Nun muss die neu erzeugte Lagerpartition formatiert werden – todesmutig habe ich mich für das Filesystem reiserfs entschieden, meines Erachtens für eine reine Datenpartition die sinnvolle Wahl. Der Befehl zum Formatieren (mkreiserfs -l STORAGE /dev/hda1) wurde soeben abgesetzt.

10:28 Eine jungfräuliche Partition wartet darauf, mit Daten befüllt zu werden. Zunächst mal aber muss die Platte eingehängt werden, also: su -c "mount -t reiserfs /dev/hda1 /media/store/". 74,5 tatsächliche GB, frisch formatiert. Nun sind wir mal gespannt, wie lange es dauert, die gesammelten Musik- und Videodateien dorthin zu verfrachten …

10:33 Hm. Irgendwas stimmt hier nicht, die Partition wird noch als NTFS angezeigt. Das machen wir nochmal frisch und legen noch einen Neustart des Systems mit der formatierten Platte oben drauf. Breathe and reboot. Bis gleich.

10:46 Ah, jetzt, ja. Eine Insel. Platte ist gemountet und korrekt erkannt. Schnell mittels mkdir verschiedene Unterverzeichnisse für Musik (mp3) und Video (video) angelegt, dann kann die Reise der Pinguine, äh, Dateien losgehen …

10:53 Die Videodateien gingen noch relativ flott – kein Wunder, es sind nicht so viele: 2.3 GB, hauptsächlich von YouTube gesicherte Videos.

11:11 Schnarch! (Gerade erstmal einen hausierenden fliegenden Händler zur Minna gemacht. Man hat ja sonst nix zu tun.)

11:27 So. Die Musiksammlung wäre dann auch umgezogen. Zeit für's Backup meines /home. Da machen wir uns mal keine großen Umstände, /home passt dank der Entrümpelung neulich locker und ungepackt auf einen DVD-Rohling.

11:37 Hmpf. In den Userverzeichnissen für Firefox und vermutlich auch Thunderbird ist die Verzeichnistiefe zu hoch, also diese Verzeichnisse doch packen.

12:08 Backup ist so gut wie durch, ergo muss ich mich so langsam verabschieden – während der Windows- und Ubuntu-Installation ist logischerweise kein Livebloggen machbar. Kurz noch das Backup überprüfen, doch, sieht vollständig aus (irgendwas vergisst man bei Backups ohnehin immer; Schwund ist halt überall). Bis später.

15:32 I'm back. Wie sehr zum Kotzen ist es, dass Windows immer noch auf der ersten Festplatte installiert werden möchte? (Sehr.) Installation von Windows und Linux erledigt, beides glatt durchgelaufen. Aus irgendeinem dubiosen Grund mag Ubuntu die Installations-DVD nicht als Paketquelle akzeptieren, aber das kriegen wir schon hin. Jetzt ist jedenfalls erstmal einrichten angesagt …

30 May 2007 Browsertipp für Uraltrechner: Opera

Bekanntlich ärgere ich mich seit einigen Tagen mit einem steinalten Laptop rum. Das steinalte, schwachbrüstige ist dank einer schlanken Linux-Installation eigentlich kein Problem – der fluxbox-Desktop ist derartig ressourcengenügsam, dass alles andere wie z.B. Emacs immer noch recht flott auf der ollen Mähre läuft. Naja – fast alles.

Firefox bzw. sein Debian-Pendant Iceweasel startet schnarchend langsam, der Kollege Icedove (Debians Thunderbird) ist nicht viel besser. Also begab ich mich auf die Suche nach passenden Alternativen und fand … Opera.

Erklären kann ich es nicht (Möglicherweise eine Frage des verwendeten grafischen Toolkits? Opera setzt auf QT statt GTK.), aber Opera ist auf dem alten Laptop deutlich schneller gestartet als Iceweasel, lässt sich flüssiger bedienen und verfügt über einen integrierten Mail-/News-Client. Damit sind auch die Gedankenspiele, auf dem betagten Laptop nur Konsolenprogramme wie w3m, mutt und slrn einzusetzen, ad acta gelegt.

Nebenbei: Kann jemand eine PCMCIA-Wlan-Karte gebrauchen? Ich hätte hier eine (neue) MSI, die unter Linux kategorisch den Dienst verweigert …

18 May 2007 Thunderbird auf zwei Rechnern?

Ich muss mal blöd fragen, aber bekanntlich gibt es ja keine blöden Fragen: Wenn ich auf zwei Rechnern mittels Thunderbird Emails von ein und demselben Konto lesen will, was ist der schlaueste Ansatz? Es geht natürlich um einen »stationären« PC und einen Laptop, das betreffende Konto ist ein POP3-only Konto (Gmail) und mein momentaner Denkansatz wäre es, die mit dem Laptop gelesenen Mails nur online zu lesen und auf dem Server zu lassen, damit sie der »stationäre« PC nachgereicht bekommt. Oder gibt's da was von ratiopharm?

10 Dec 2006 Mailing-Listen mit Thunderbird

Wie bereits mehrfach angedeutet, maile und newse ich neuerdings mit Thunderbird (als Backport eingespielt; dankenswerterweise bleibt einem so die verbuggte Version 1.5.0.8 erspart). Nun bietet Thunderbird »ab Werk« aber keine wirklich Unterstützung für Mailing-Listen, weshalb ich seit einiger Zeit die deutsche Debian-User-Liste nicht verfolge.

Mit der TB-Extension ReplyToList jedoch erhält man einen zusätzlichen Button (den man manuell in die Toolbar setzen muss) »An Liste antworten« – benutzt man diesen (alternativ das Tastaturkürzel Strg+i; einen Eintrag im Kontextmenü gibt es leider nicht), wird die Mail automagisch nur an die Liste (und nicht an den Verfasser der ursprünglichen Mail, auch nicht zusätzlich, was auf Mailing-Listen meist unerwünscht ist) gesendet.

Das Ganze funktioniert so allerdings scheinbar nur mit dem Backport, nicht mit der Sarge-Version.