Artikel mit Tag thunderbird

11 Dez 2009 Ich kann jederzeit aufhören

Ich habe es nicht akut vor und es gibt auch keinen echten Anlass dazu, aber wenn ich müsste (ist mir neulich mal so aufgefallen), könnte ich quasi jederzeit Linux wie eine heiße Kartoffel fallen lassen und ebenso gut unter Windows arbeiten. Zumindest rein von der Anwendungsseite her – das Betriebssystem und die damit verbundenen Bedenken und Abneigungen lassen wir mal außen vor. Der Grund ist natürlich Open Source.

Firefox, Claws (alternativ eben Thunderbird), Handbrake, avidemux, Gimp, Inkscape, vlc, Open Office und Emacs gibt es mittlerweile für beide Betriebssysteme. Dank AIR sind sämtliche nennenswerte twitter-Clients von Hause aus multiplattformfähig. Mit xampp kann man vollkommen streßfrei einen lokalen Webserver aufsetzen. Zur Not käme ich mit FileZilla als FTP-Client klar, bestimmt fände sich auch eine Lösung für die verschiedenen Systeme zu Versionsverwaltung, die man so nutzt. Einen brauchbaren RSS-Reader müsste ich suchen, da Liferea nicht portiert vorliegt, aber da könnte man notfalls Claws/Thunderbird zweckentfremden bzw. erweitern – oder auf etwas webbasiertes wechseln.

Wenn ich mal viel zuviel Zeit habe, schaue ich mal, ob es sich genauso nahtlos auf einen Mac wechseln ließe, aber der Punkt hier ist doch: Open Source rockt, freie Software ist großartig und mittlerweile sogar größtenteils auf allen wichtigen Plattformen verfügbar. Ich glaube, wir würdigen das alle viel zu selten.

17 Mär 2008 claws: Ein erster Eindruck

Nach wie vor muss in claws-mail viel konfiguriert werden, aber ich darf vermelden, dass Mail-Empfang und -Versand klappt, ebenso News. In puncto RSS-Feeds jedoch bin ich reumütig zur meines Erachtens einzig wahren (Linux-)Lösung liferea zurückgekehrt.

Feeds lesen mit claws-mail ist ein bißchen wie Bildbearbeitung auf der Kommandozeile: Es geht, aber es macht keinen Spaß.

Ansonsten gefällt claws-mail bislang nicht nur durch Leichtfüssigkeit, sondern vor allem durch, nun ja, schlichte Eleganz und Durchdachtheit. Besser kann ich das nicht erklären: Man hat einfach den Eindruck, dass hier eher nachgedacht wurde als beim Donnervogel. Und das Feature, Vorlagen für Mails und News zu nutzen, finde ich einfach grandios. Ich bin nur im Moment zu faul, es mal anständig einzurichten :-)

14 Mär 2008 Überfällig II: Mail-/News-/RSS-Client-Wechsel

Thunderbird geht mir schon seit geraumer Zeit auf den Sack. Ein schwerfälliger Ressourcenfresser, der für jeden kleinen Extrawunsch ein Plugin benötigt welches dann noch mehr … nun gut, der passende Nachfolger war mit claws-mail schnell gefunden. Noch wird fleißig konfiguriert, immerhin soll claws hier künftig Email, News und Feeds handhaben, aber es lässt sich bereits gut an. Schlank, flott, kann alles, was ich brauche. Nebenbei wird gleich mal die Liste abonnierter Newsgroups und Feeds überdacht.

Sollte ich also jemandem in den kommenden Tagen nicht auf Email antworten, brüllt hier einfach in die Kommentare. Dann habe ich es vermutlich doch vermurkst =:)

08 Nov 2007 Unterschätze nie den RAM

Schon erstaunlich, wie viel flotter so ein betagter Linux-Rechner plötzlich marschieren kann, wenn man ihm einfach mal 256 MB zusätzlichen RAM spendiert. Plötzlich laufen vorher oft zähe Applikationen (Thunderbird comes to mind) flotter, auch zwischen den 6 Arbeitsflächen schaltet es sich zackiger hin und her. Dafür kniet man doch gerne 'ne Stunde vor dem Rechenknecht und flucht auf schlechte Platinenlayouts.

01 Nov 2007 IMAP - oder doch lieber weiter poppen?

Tatsache: Stellt man die Sprache der Gmail-Weboberfläche auf Englisch, kann Gmail neuerdings IMAP (via Golem; die Umstellung auch der anderssprachigen Weboberflächen auf IMAP-Unterstützung soll noch einige Wochen dauern).

Da fragt man sich: Will man das? Ich, der ich Emails schon auch mal gerne offline lese? Nun, es kommt auf einen Versuch an, der belegen wird, wie gut Thunderbird IMAP beherrscht und wie es konkret umgesetzt ist, sowohl in Thunderbird als auch in Gmail.

Grundsätzlich halte ich IMAP für einen Dienst wie Gmail mit einem enormen Datenvolumen pro Mailbox für den einzig sinnvollen Ansatz. Die Frage ist halt, ob man sich das jetzt, wo IMAP in Gmail scheinbar noch in Kinderschuhen vor sich hin taumelt, schon antun möchte …