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28 Aug 2008 Checkliste Laptop-Anschaffung

Es ist Geld im Hause, und da kann es ja nicht bleiben. Ich erwäge daher mittelfristig die Anschaffung eines neuen oder auch gebrauchten Rechenknechtes; diesmal soll es einer sein, den man mit sich herumschleppen kann, aber ausdrücklich kein »Netbook«, wie diese Notebook-Winzlinge scheinbar neuerdings im heise-Slang heißen.

(Ich glaube ja, die heißen so, und man entschuldige mir bitte diesen kleinen Ausflug in Webforensprech, weil man »net viel damit machen kann«.)

Jedenfalls brüte ich im Moment über so einer Art Checkliste – was mir wichtig wäre versus was gegebenenfalls zugunsten des Kaufpreises (das Budget ist eben doch begrenzt) zu vernachlässigen sein könnte. Diese Liste ist an und für sich aus meiner Sicht relativ komplett, aber man vergisst halt doch immer was.

Wichtig:
RAM (mind. 1 GB), HD (mind. 100GB), optisches LW (DVD-RW +/-), Grafik (Linuxfreundlich, idealerweise mit 3D-Support unter Linux), USB 2.0 (mind. 2 Ports) und WLAN (Linuxfreundlich, zur Not via ndiswrapper)
Eher unwichtig:
CPU (halbwegs aktuell, aber kein Bolide), TFT (kein eee-Format), Sound (Linuxfreundlich wäre aber schön), LAN (sollte vorhanden sein, ist aber kein Problemkandidat unter Linux) und Akku (wobei ich schon gern 9 Zellen zumindest optional nachrüstbar hätte)

Die Frage wäre: Welchen Aspekt eines portablen Rechners habe ich eventuell vergessen?

26 Aug 2008 s9y-Themenwoche bei UPLOAD

Robert trommelt mal wieder kräftig für Serendipity. Diesmal schreibt er eine s9y-Themenwoche im UPLOAD.

Teil 1 (»Annäherung an eine Blog-Engine«, grandioser Titel!) und Teil 2 (»Hinter den Kulissen«; Nein, das ist kein Bericht vom s9y-Entwicklertreffen …) sind bereits online und sehr lesenswert. Insgesamt wird die s9y-Themewoche aus fünf Beiträgen bestehen.

19 Aug 2008 Port-Flaute

»Wann«, fragte ich mich soeben, »hast Du eigentlich zuletzt einen s9y-Port gemacht?« – das war NotePad vor über zwei Monaten. Es gibt also scheinbar nichts zu portieren, zumindest nichts Reizvolles aus den üblichen Quellen.

Die üblichen Verdächtigen

Meine üblichen Quellen, die ich ständig auf neue (HTML-)Templates überwache, sind Free CSS Templates und Open Designs – beide haben in letzter Zeit wenig bis nichts veröffentlicht, was mir optisch zusagt und gleichzeitig eine reizvolle Aufgabe als Port für s9y darstellt.

Genau das sind aber die Kernbedingungen an ein Template, damit ich mich an einen Port setze: Es muss (zunächst mal mir) optisch gefallen, vielleicht kleine Details haben, deren Umsetzung mich interessiert – es muss mich herausfordern. Standardtemplates in farblichen Variationen als Port sind öde, da mache ich dann doch lieber ein Bulletproof-Colorset.

Und andere Quellen? Wordpress-Themes?

Andere Quellen sind schwer zu finden und noch schwerer zu scouten – sowohl Free CSS Templates als auch Open Designs bieten einen RSS Feed, den man überwachen kann.

Wordpress-Themes sind eine dankbare Sache, aber noch schwerer zu sichten. Das artet in die berüchtigte Suche nach der Nadel im Heuhaufen aus. Zudem ist dort vieles, was interessant wäre nur als »Premium template« (also gegen Bezahlung) verfügbar – und das sehe ich nicht ein.

Und Anfragen?

Ich habe derzeit keine Anfragen auf dem Tisch, und im Forum habe ich auch länger keine mehr gesichtet. Grundsätzlich gucke ich mir jede Anfrage für einen Port zumindest mal an – zumal man bei Anfragen den Reiz für mich durchaus noch künstlich forcieren könnte …

13 Aug 2008 Die chinesische Mauer des Programmierens

Vorweg: Ich kenne natürlich den Spruch »Programmieren lernt man nicht aus Büchern. Programmieren lernt man durch Programmieren.«, und ich finde ihn durchaus richtig und nachvollziehbar. Nur muss man eben erst einmal ans Programmieren kommen, und dazu muss man sich ein gewisses Grundwissen – zumindest in meinem Falle, da ich eine »externe« diesbezügliche Schulung derzeit schlicht nicht finanzieren kann – erst einmal anlesen. Das ist nicht das Problem – oder eigentlich doch.

Konkret ginge es um PHP und Javascript. Zu beiden Sprachen habe ich bereits mehrere Bücher in die Hand genommen und auch durchgearbeitet, und genau da ist schon das erste Problem: Viel mehr als die absoluten Grundbegriffe der Sprache vermittelt kaum ein Buch. Praktisch einsetzbare Beispiele sind rar und meist von bestenfalls theoretischem Nutzen, zudem oft äußerst simpel und generell bereits anderweitig als Open Source-Lösung verfügbar (z.B. das beliebte Formmail-Skript in PHP oder JS-Codeschnippsel für meinethalben einen Akkordion-Effekt).

Das drückt wiederum äußerst auf die Lernmotivation und lässt die Lernkurve unbezwingbar steil erscheinen. Frage(n) an die versierten Fachkräfte in meiner Leserschaft:

  • Ist das einfach so? Muss man sich durch die Nachprogrammierung zahlreicher Minimalbeispiele wühlen, um an »das gute Zeug« zu gelangen? Wenn ja: Wie, zum Teufel, kommt man da hin?
  • Habe ich eventuell einfach das falsche Lehrmaterial? Gibt es Empfehlungen für Lehrwerke (in beiden Sprachen), die auch Nicht-Informatikstudenten einen relativ leichten Zugang vermitteln, ohne dass man sie nach 2 Stunden frustriert in die Ecke pfeffert?
  • Sehe ich es eigentlich richtig, dass man im Grunde erstmal eine der beiden Sprachen meistern sollte – und dann letzten Endes in der anderen nur gucken muss, wie bestimmte sprachliche Konventionen anders gehandhabt werden und für welche Einsatzzwecke sie besser/schlechter geeignet sind?

Und bitte: Keine Flamewars, welche Sprache besser ist. Kein »Lern erstmal Perl« – been there, tried that, gescheitert. Und selbstverständlich keinerlei Kommentare über die Unfähigkeit und potentielle Intelligenz des Verfassers dieser Zeilen! ;-)

08 Aug 2008 Schleswig-Holstein, Land des Verbrechens

Heute abend startete die Wiederholung einer interessante Doku-Reihe auf 3sat: Drei Folgen der ARD-Reihe Die großen Kriminalfälle. Heute: Marianne Bachmeier, die 1981 in einem Lübecker Gerichtssaal den mutmaßlichen Mörder ihrer Tochter in Selbstjustiz erschoß. Nächsten Freitag: Arwed Imiela, wegen vierfachen Mordes Veruteilter, der seine Opfer allesamt auf Fehmarn verscharrte.

Ich weiß noch nicht, was am 22. zu sehen sein wird – aber Schleswig-Holstein ist irgendwie gefährlicher, als man gemeinhin meint …