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25 Jul 2007 Frauentragen

André will sich eine neue Sportart suchen. Ehe der Arme aber nun kuhzünftig zum Reiten muss, habe ich einen besseren Vorschlag: Frauentragen.

In dieser körperlich hochanspruchsvollen Disziplin, die natürlich aus Finnland stammt und dort sogar einen historischen Hintergrund hat, müssen Männer Frauen (wahlweise »ihre eigene, die des Nachbarn oder irgendeine andere«) schnellstmöglich über eine Distanz von 253,5 Metern tragen. Der Sieger erhält das Körpergewicht der getragenen Dame (die dabei mindestens 49 Kilo wiegen muss, ansonsten wird mit Gewichten nachgeholfen) in Bier.

Der historische Background besteht offenbar darin, dass die Finnen früher – ich spekuliere mal, aus Frauenmangel – die Damen aus den Nachbardörfern geklaut haben. Super Sportart. Die spinnen, die Finnen.

09 Mar 2007 Nicknames

Snooker-Spieler werden traditionell mit ihren Nicknames angekündigt – meine favorisierte Paarung nach Nicknames wäre wohl Anthony »Sheriff Of Pottingham« Hamilton gegen James »The Thai-Phoon« Wattana, obwohl das spielerisch vermutlich eher weniger interessant wäre.

Eingeführt hat diese Namen der Vater aller Snooker-Announcer, Alan Hughes – sozusagen der »Stadionsprecher« bei der Weltmeisterschaft im Crucible Theatre in Sheffield. Hughes verpasst so ziemlich jedem, der ansatzweise jemand ist auf der Main Tour, einen Spitznamen – nicht immer zur Begeisterung der Spieler.

07 Mar 2007 BILD-Bloggen mal anders

Wenn einem so gar nichts einfällt, was man schreiben könnte, ist es alte Sitte in deutschen Redaktionen, einfach mal zu gucken, was die Kollegen von der BILD schreiben – nicht, um sich an deren Fehlerchen zu ergötzen, sondern um, nun ja, abzuschreiben.

Das lacht mich heute doch gleich auf Seite 1, nein, nicht das Montags-Mädchen, sondern folgende Überschrift an: »Die Sterne sagen, wo Sie am besten Urlaub machen«. Dann gucken wir doch mal …

Stiere genießen gern; eine Kreuzfahrt buchen!

Ähm – nein. Diesem Artikel nach bin ich noch am ehesten Krebs (»fliegen nicht gern weit«) oder Fisch (»nach New York«).

Als nächstes springt mir auf Seite 17 der lüdde Niklas ins Auge, der mit 14 Zehen und 12 Fingern geboren wurde und – so moralisch verwerflich das klingen mag – damit ein bißchen wie ein Hobbit aussieht. (2 Finger sind schon, 4 Zehen werden noch amputiert; bemerkenswert das Zitat: »Beim Ultraschall sah man nichts« – und wenn? Pränatale Amputation im Mutterleib per Endoskop?)

Und dann bleibe ich latürnich auf Seite 21 am großen, exklusiven, fast eine komplette Seite belegenden BILD-Interview mit Huub Stevens hängen, in dem Huub entweder klassisch knorrig sämtliche Investigativfragen abgeknurrt hat oder der Schreiberling Schiß hatte, etwas zu fragen, zu dem Huub keine der Parolen wiederholen konnte, die mittlerweile altbekannt sind. (»Wir haben noch nichts erreicht«, »Wir haben immer noch 10 Endspiele« usw. usf.)

Keine Frage, die auch nur im Ansatz taktischen Bezug hätte, nichts zum Thema ewige Muskelfaserrisse, nichts zu den Verbannungen von Spielern ins Regionalligateam – aber gut zu wissen, dass anderswo auch manchmal einfach nur eine leere Seite gefüllt werden muss ;-)

05 Feb 2007 Was ich die ganze letzte Woche schon mal schreiben wollte, mich aber nicht getraut habe ...

Ich persönlich finde Handball ja komplett uninteressant. Auch jetzt noch.