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17 Apr 2009 Schlampig umgesetzt: WSC Real 09 (PC)

Das Sportspiel an sich ist zum Leidwesen derer, die es gerne spielen, ein Stiefkind der Spielebranche. Lieblos behandelt, schlampig umgesetzt. Das gilt leider auch für World Snooker Championship Real 2009, zumindest für die soeben (nach mehrmaliger Vertagung endlich) erschienene PC-Version.

Grundsätzlich ist WSC Real 09 eine gelungene Umsetzung des Snookersports als Computerspiel. Gelungene Optik und Präsentation (auch wenn ich auf meinem ollen Athlon 1.1 GHz die Details auf absolutes Minimum zurückschauben muss, damit es halbwegs spielbar ist; naja, immerhin läuft es trotz „2 GHz Pentium 4“ Minimalanforderung überhaupt …), stimmige Ballphysik, reale Gegner und Turniere dank WPBSA-Lizenz. Leider macht Blade Interactive wenig daraus.

  • Die Lizenz wird nur für die Top 32 der Rangliste genutzt, danach wird mit Phantasiegegnern aufgefüllt.
  • Sowohl die Vergabe der Ranglistenpunkte als auch die Zahl der gespielten Frames entsprechen nicht der Realität.
  • Bei sämtlichen(!) Stößen mit Effet ist die Darstellung des Queues falsch.
  • Es gibt diverse Grafikbugs.
  • Nach wie vor kann man nicht mitten in einem Spiel speichern, wohl aber ein Spiel abbrechen und erneut spielen.
  • Das Masters wird nach wie vor als normales Ranglistenturnier gewertet.
  • Die mühsam über Training angeeigneten Fähigkeitspunkte haben keinerlei Auswirkung auf die Spielstärke des eigenen Spielers.
  • Die Qualifikationsturniere sind immer noch eine Runde zu lang bzw. die Hauptrunden eine Runde zu kurz

Kleine Feinheiten? Sicherlich, aber auch und gerade die drücken (für mich zumindest) den Spielspaß. Immerhin wird der Grand Prix endlich im richtigen Gruppenmodus ausgetragen – das wäre aber auch so ziemlich die einzige Neuerung, die wirklich eine Verbesserung darstellt, sieht man mal von der Präsentation (welche ich nur bedingt beurteilen kann) ab. Grundsätzlich ist das Spiel mit ein wenig Übung viel zu leicht.

Wer die alte Version von 2005 besitzt, kann getrost dabei bleiben. Schade.

03 Feb 2009 Verdammt hohes Break

Screenshot

Ich weiß nicht, ob es an der Infrastruktur in Prestatyn (Wales) oder am allgemeinen Schneegestöber in England lag, aber der auf dem Screenshot angezeigte Zwischenstand aus dem Liveticker der Qualifikationsmatches zur Welsh Open 2009 kann irgendwie nicht ganz stimmen … ;-)

Nachtrag: … speziell deshalb nicht, weil Declan Hughes gar nicht angetreten war und Lewis Roberts deshalb kampflos in die zweite Qualifikationsrunde einzog.

31 Dec 2008 Top 5: Statistik 2008

So kurz vor Ende der Messungen (Quelle ist übrigens Google Analytics) wird sich da nichts Wesentliches mehr verändern, also hier erstmal die fünf Hitkönige 2008 in diesem Blog:

  1. Die inneren Dämone des Ronnie O'Sullivan – hat übrigens mehr als doppelt so viele Hits wie Platz 2. Nicht übel, wenn man bedenkt, dass es eigentlich nur ein kommentierter Link ist.
  2. Gimp 2.4: Freistellen für Dummies – Es muss also eine Menge Dummies da draußen geben. ;-)
  3. mod_rewrite für Apache2 unter Ubuntu aktivieren – Da gebührt ein Teil der Ehre natürlich Dirk für seine Ergänzungen in den Kommentaren.
  4. Kieler Woche-Programm – Ist natürlich besonders lustig, da es sich hier um einen Eintrag zum Programm 2007 handelt, ebenso beim …
  5. Wegweiser zum Kieler-Woche-Programm – … der sich ebenfalls noch auf 2007 bezieht.

Die verweisenden Seiten sind eher unspannend: Das meiste, was von außerhalb hierher findet, kommt (mit Abstand) aus dem Serendipity-Forum, über Roberts Blog und aus dem Snookerblog, wobei die Übermacht des s9y-Forums enorm ist. Meine Webseite und die Bildersuche von Google hab ich mal nicht mitgezählt (beide liegen zwischen Forum und Robert).

Browserseitig habe ich hier 53,7 Prozent Firefox gefolgt von 33,8 Prozent Internet Explorer. Alles andere scheitert an der Fünf-Prozent-Hürde. Der IE teilt sich in immerhin schon 57,4 Prozent in Version 7 und leider immer noch 41,8 Prozent in der kritischen Version 6. Wer der eine Witzbold mit IE 9.2 war, weiß ich auch nicht :-)

02 Dec 2008 Liebling, sie haben den Snookertisch gedreht!

Immerhin – geschrumpft haben sie ihn nicht. Aber die Spielhalle, in der wir uns regelmäßig Dienstags am grünen Tuch blamieren, renoviert. Das kann ja schon nichts Gutes sein, und in der Tat habe ich einen Teil der anderthalb Stunden heute damit verbracht, mikroskopisch kleine Farbreste vom Tisch zu zuppeln.

Schlimmer aber: Sie haben den Tisch um 90 Grad gedreht.

Das an sich wäre nicht schlimm, zudem ist ja (O-Ton Betreiber) »extra 'ne Firma aus Hamburch gekomm'«, um das gute Stück zu zerlegen. Und weil sie schon mal da waren, haben sie auch gleich mal – man ist ja sparsam – das Tuch gewendet und zumindest die Spielfläche »neu« bespannt. Nicht mal dagegen will ich etwas sagen. Meinetwegen.

Aber das so eine »Firma aus Hamburch« nicht nur nicht genau weiß, wo der Pink-Spot ist, sondern eben diesen sowie das D mit Edding auf das gute Kammgarn malt, das ist nun wirklich …

Da vergißt man glatt, sich darüber aufzuregen, dass viel zu nahe an der Fußbande ein Sofa steht (welches allerdings »wenn der Maler fertich is'« verrückt werden soll). Und sollte jetzt jemand so schlau sein wollen, einen Wechsel des Spielortes anregen zu wollen – der nächste Tisch steht etwa 40 Kilometer weit weg …

07 Nov 2008 »Snooker. Gentlemen's Sport«

»Die Profis verraten ihre besten Tricks« steht auf dem Cover dieser DVD, auf der die beiden ehemaligen deutschen Meister Itaro Santos und Patrick Einsle einschläfernd kommentiert demonstrieren, wie man Snooker spielt.

Nun ja – grundsätzlich zeigen die Herren Santos und Einsle in den gerade einmal 33 Minuten Laufzeit schlicht und einfach die absoluten Grundlagen des Snookersports. Sicherlich kann jeder (Hobby-)Spieler daraus noch den einen oder anderen nützlichen Tipp oder praktische Übungen für das eigene Training entnehmen, aber insgesamt ist der Lehrwert dieser DVD, auf der sich zudem noch ein kompletter Frame zwischen Santos und Einsle befindet, doch eher begrenzt.

Ich behaupte mal: Es ist kein Zufall, dass man diese DVD über den amazon Marketplace bereits für unter 7 Euro inklusive Versand erhalten kann …