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04 Jan 2009 Weltzeituhr mit Bordmitteln

Ein Nebenaspekt der aktiven Mitarbeit in einem Open-Source-Projekt wie Serendipity ist die Zusammenarbeit mit einer Menge Menschen – Menschen, welche in vielen Fällen quer über den Globus verteilt sind und somit in unterschiedlichen Zeitzonen leben. Dieser Umstand führt dazu, dass man spätestens bei eiligen Fragen irgendeine Art von Weltzeituhr braucht, um in etwa abschätzen zu können, wer vielleicht gerade im Tiefschlaf liegt und wer eventuell kurzfristig zu erreichen sein könnte. (Man könnte sicherlich diskutieren, ob man so etwas wirklich »braucht«, aber es ist mitunter zumindest ganz praktisch.)

Bislang habe ich dafür die Firefox-Extension FoxClocks verwendet. Allerdings kann man auf einem Gnome-Desktop das Ganze auch relativ simpel mit Bordmitteln erreichen. (Und damit eine Extension wegrationalisieren.)

Das geeignete Werkzeug dazu ist das – unter Ubuntu ohnehin standardmäßig aktive – Panelobjekt Uhr. Klickt man auf die Uhr im Panel, wird ein Kalender des aktuellen Monats ausgeklappt. Unter diesem Kalender kann man des weiteren Orte einrichten, welche dann auf einer kleinen Weltkarte mit der dort aktuellen Uhrzeit angezeigt werden. Größere Städte findet die interne Datenbank selbst, für kleinere muss man die Geokoordinaten selbst ermitteln (etwa über GeoNames) und einsetzen.

29 Dec 2008 Core plugins in s9y 1.4

»Core plugins« sind die Ereignis- und Seitenleisten-Plugins, welche mit dem Kern von Serendipity ausgeliefert werden, also nicht nachträglich manuell oder via Spartacus-Plugin installiert werden müssen. Beginnend mit der Version 1.4 von s9y geben einige dieser Plugins anderen (besseren) HTML-Code aus, was zu Abweichungen in der Darstellung führen kann, falls das Template, welches man verwendet, auf diese Änderungen nicht vorbereitet sind. Sämtliche Templates, die mit s9y ausgeliefert werden, sind ab Version 1.4 natürlich bereits präpariert.

Die Änderungen betreffen die folgenden Plugins wie folgt:

serendipity_archives_plugin
wird nun als ungeordnete Liste (<ul>) ausgegeben
serendipity_authors_plugin
wird nun als ungeordnete Liste (<ul>) ausgegeben
serendipity_syndication_plugin
wird nun als ungeordnete Liste (<ul>) ausgegeben
serendipity_plugin_comments
Code etwas aufgeräumt (meine Notizen sind hier leider lückenhaft – ich meine, auch hier seien unnötige <br /> durch <div>-Verpackungen ersetzt worden)
serendipity_plugin_history
einzelne Textbausteine in <div> verpackt
serendipity_plugin_recententries
wird nun als Definitionsliste (<dl>) ausgegeben
serendipity_plugin_entrylinks
Inline-Styles und unnötige <br /> entfernt
diverse <div> in <span> umgewandelt
serendipity_plugin_shoutbox
unnötige <div> im Formular entfernt
unnötige <br /> entfernt, statt dessen Textbausteine in <div> verpackt

Die Anpassungen im CSS (normalerweise style.css des verwendeten Templates), die notwendig sein könnten, sind der style.css des Templates »Serendipity v2.3« (/templates/default/style.css) zu entnehmen. Dort findet man am Ende eine Liste der Änderungen, die man lediglich noch an das eigene Template anpassen muss.

Warum ist der neue Code nun »besser«? Nehmen wir beispielsweise das Plugin serendipity_archives_plugin: Es generiert eine Liste von Links zu bestimmten Abschnitten des Archivs des Blogs. Der semantisch korrekte Code dafür ist also eindeutig eine Liste, keine Ansammlung von über Zeilenumbrüchen getrennten Links. Das bedeutet, zur Auszeichnung des ausgegebenen Inhaltes wird das HTML-Element verwendet, welches dafür vorgesehen ist, keine Krücke.

01 Sep 2008 Endlich wieder: ColorZilla

Eine der großartigsten und praktischsten Firefox-Extensions für Netzgestalter funktioniert wieder problemlos unter Ubuntu: Seit Version 2.0 bringt ColorZilla zwei unterschiedlich kompilierte Versionen des eyedropper-Moduls mit und funktioniert damit auch wieder im standardmäßig mit Ubuntu ausgelieferten Firefox, man muss also keinen offiziellen Mozilla-build des Feuerfuchses mehr installiert haben, um diese sehr nützliche Kernfunktion unter Ubuntu nutzen zu können.

ColorZilla ist extrem nützlich, um Farben aus einer Webseite zu extrahieren, sei es einzelnen Farbtöne oder die gesamte Palette auf einer Webseite verwendeter Farben.

26 May 2008 Firefox 3 und Gmail Manager

Endlich muss ich mich nicht mehr mit Gmail Notifier herumärgern – seit Samstag gibt es Version 0.5.5 des bewährten Gmail Manager (bislang nur über die Entwicklerseite zu bekommen), und die tut nun auch mit Version 3 des Feuerfuchses.

(Wenn dann jetzt mal die Jungs von del.icio.us aus dem Quark kommen und ihr offizielles Bookmark-Plugin aktualisieren könnten …)

23 May 2008 Firebug 1.2b1

Das doch immer etwas mit Bauchweh verbundene Benutzen der Firebug-Version aus den Ubuntu-Repositories (Warum eine Paketversion installieren, wenn sich die Extension über den Browser installiert doch besser aktuell halten lässt?) hat sich nun mit der frisch erschienenen Version 1.2b1 von Firebug, die explizit Firefox 3 unterstützt, auch erledigt.

(via Peter Kröner)