Artikel mit Tag phone

04 Aug 2009 Aktualisiert: Gravity 1.20

Soeben habe ich den mobilen twitter-Client Gravity erstmals aktualisiert. Nach ein paar Fingertippern auf dem nokia 5800 XM und einem kurzen Download werkelt nun die deutlich verbesserte Version 1.20 (build 6002) auf meinem Handy.

Das Update läuft komplett aus Gravity heraus, wobei das laufende Gravity allerdings zur endgültigen Installation kurz geschlossen werden muss – das sollte zu verkraften sein. Auch gibt es keinerlei Update-Zicken wie etwa erneute Eingabe eines Freischalt-Codes o. ä..

Die neue Version glänzt mit optischen Highlights wie verbessertem Scrolling, optional größerer Schrift und optional invertierter Farbdarstellung. Speziell schwarz auf weiß mit größerer Schrift empfinde ich persönlich auf dem 5800 XM als deutlich besser lesbar. Auf Handys mit der Symbian-Version S60v5 gibt es zudem nun einen (meines Erachtens allerdings kaum erwähnenswerten) Fullscreen-Modus sowie endlich eine Funktion, um weiter in der Liste der angezeigten Tweets zurück zu blättern. Außerdem kann Gravity nun bei Bedarf automagisch eine Netzverbindung aufbauen.

31 Jul 2009 Gravity vs. mobile twitter-Interfaces

Nun habe ich, wie in den letzten Tagen öfter zu lesen war, also doch „nachgegeben“ und mir einen twitter-Client auf dem nokia 5800 XM installiert – Gravity ist ein twitter-Client für Symbian-Handys; zwar nicht kostenlos, aber mit etwa 9,50 Euro Registrierungsgebühr durchaus im Rahmen. (Im Übrigen kann man Gravity 14 Tage kostenlos und ohne Funktionseinschränkungen testen.)

Warum aber musste es nun letztlich doch ein twitter-Client sein, warum nicht einfach das mobile Interface von twitter oder dabr benutzen? Ich habe beide Dienste ebenfalls ausprobiert, finde aber Gravity letztlich effizienter in der Handhabung, auch wenn ich persönlich gerne das „Wabbelscrolling“ – kann sich kein Mensch vorstellen; es scrollt (einmal angestoßen) immer weiter und federt beim manuellen Abstoppen quasi nach – abschalten können würde.

Gravity bietet einfache Schnittstellen für replys, direct messages und TwitPic, die einfach erheblich flotter zu benutzen und ideal ins 5800 XM integriert sind und somit letzten Endes Zeit sparen. Man will ja nicht stundenlang auf das arme Handy eindreschen müssen für einen simplen Tweet … was aber nicht heißen soll, dass die mobilen Interfaces unbenutzbar wären. Wem 9,50 Euro zu teuer für einen Client sind oder wer keinen Client für sein Mobiltelefon auftreiben kann (was kaum denkbar scheint), der ist mit beiden genannten Diensten durchaus auch gut bedient.

04 Jun 2009 Nokia 5800 Xpress Music

Es war mal wieder so weit: 24 Monate rum, Mobilfunkvertrag läuft aus. Neuer Vertrag bei neuem Anbieter und angesichts des grottigen Samsung-Handys, auf das beim letzten Mal die Wahl fiel: Neues Handy. Die Wahl fiel diesmal (Vorsicht, reichlich Flash!) auf das Nokia 5800 Xpress Music. Vertragsmodelle ebenso wie Kaufpreis ohne Vertrag bei ähnlichen Modellen (Ja, ich rede hier vom iPhone.) sind für meine Begriffe krank, aber ich wollte dennoch ein halbwegs zukunftsträchtiges Telefon, mit dem man auch in einem halben Jahr noch Spaß hat.

Nun bin ich im Grunde komplett der Falsche, um ein Mobiltelefon zu rezensieren – bereits nach wenigen Minuten mit dem neuen Ziegel schoß mir ein „Wer braucht das alles?“ durch den Kopf. Der Funktionsumfang des ersten Touchscreen-Handys von nokia ist mir außerdem viel zu lang für einen Blogeintrag, daher hier nur ein paar Anmerkungen meinerseits zu wesentlichen Kernfeatures.

  • Touchscreen: Das ist natürlich ein Feature, welches die Vergleiche mit iPhone/G1 antreibt – ich kann dazu nur sagen, dass ich mit dem Touchscreen ganz gut zurechtkomme, allerdings – speziell in den doch recht kleinen QWERTZ-OSD-Tastaturen – erheblich besser mit dem Stift als mit meinen Wurstfingern. Die taktile Rückmeldung ist dabei ebenfalls recht hilfreich.
  • Display: 360x640 bzw. 640x360 Pixel, für meine Begriffe in diesen Dimensionen ohne Grund zur Beanstandung, selbst beim Abspielen von MPEG4-Videos. Einzig der Lagesensor ist mitunter etwas reaktionslahm und begriffstutzig beim Umschalten.
  • Musikwiedergabe: Über Kopfhörer okay, über Lautsprecher … nun ja, das klingt schon ziemlich nach Kofferradio. Für digitale Klingeltöne mehr als ausreichend, mehr will ich persönlich nicht mit einem Telefon machen.

Ansonsten kann ich bislang nur sagen: Die Kamera ist vollkommen okay für eine Handykamera, die Sprachqualität ist wunderbar. Sehr gelungen finde ich den integrierten Kalender, der anstehende Termine stets in der Hauptansicht des Displays „ankündigt“, und natürlich die völlig streßfreie Verbindung des Telefons per Bluetooth mit meinem Linux-Laptop.

Klare Minuspunkte hingegen für die katastrophal unübersichtliche Installation der zugehörigen Software (unter Windows), welche danach nicht einmal funktioniert, und die bislang leider nur geringe Anzahl von zusätzlichen (und sinnvollen) Applikationen für das Telefon (was sich hoffentlich ändern wird; auch habe ich hier noch nicht wirklich ausgiebig gesucht).