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29 Jun 2009 DVD-»Ersatz«: MKV mit Untertiteln

Komprimiertes Video wird immer wichtiger im „Pantoffelkino“. Ob man nun gemütlich am Laptop oder am Fernseher, welcher (wie bei mir seit einiger Zeit) z.B. über eine WD TV befeuert wird, gucken möchte: Die DVD ist nicht mehr unbedingt das Medium der Wahl.

Was man will, ist ziemlich klar: Einen MKV-Container mit H.264-Video, AAC-Tonspur(en) und – idealerweise – zuschaltbaren VobSub-Untertiteln.

Das Tool dafür – unter Windows, MacOS und Linux! – wäre normalerweise Handbrake, eine Art „Schweizer Armeemesser“ in puncto Videokodierung. Der Haken aber ist, wie ich bereits bei Kristian (in den Kommentaren) feststellte, dass Handbrake derzeit nur „hart einkodierte“ Untertitel bietet. („Softe“ sind allerdings bereits in Arbeit; es ist jedoch nicht abzusehen, wann die Version 0.9.4 des Programms erscheinen wird, in der das implementiert sein soll.)

Bis dahin bleibt nur, Handbrake ausschließlich Video und Audio zu überlassen und die Untertitel nachträglich in den MKV-Container einzubinden – denn die Möglichkeit zu „soften“ Untertiteln bietet dieses Containerformat durchaus.

Für das Auslesen der Untertitel von DVD gibt es meines Wissens kein platformübergreifendes Programm. Unter Windows erledigt z.B. VSRip diesen Job ganz gut, Linux-Nutzer können subtitleripper verwenden. Mac-Nutzern kann ich persönlich mangels Mac leider nichts empfehlen, vielleicht kann jemand über die Kommentare aushelfen?

Das Tool, welches die Untertitel in den MKV-Container einbindet („(re)muxing“), tut seinen Dienst wieder auf allen drei Plattformen: mkvtoolnix nimmt die mit Handbrake erzeugte MKV-Datei, welche bereits Video- und Tonspur(en) enthält, fügt die Untertitelspur(en) hinzu und erzeugt eine neue MKV-Datei, die dann alles enthält.

17 Jun 2009 Drathlos verkabelt

Wenn man vom einen auf den anderen Tag Probleme mit einer Netzverbindung über UMTS bzw. HSDPA – wie z.B. spontane Verbindungsabbrüche oder schwankende Geschwindigkeit der Verbindung – hat, kann das an verschiedenen Dingen liegen.

  • Störungen durch aktive WLAN-Netzwerke in der Nähe
  • Störungen durch ein in nächster Nähe zum UMTS-Gerät gelagertes Mobiltelefon
  • generell intensivere Nutzung des UMTS-Netzes in der Umgebung durch Mobiltelefone
  • Wettereinflüsse wie etwa Sturm, Gewitter oder Regen
  • ggf. softwareseitige Störungen durch aktualisierte Treiber oder „exotische“, anbieterseitig nicht offiziell unterstützte Betriebsysteme

All das findet man, wenn man zum Thema im Netz sucht; all das erzählt einem der Onkel vom Support und rät „das einfach alles mal auszuprobieren“.

Nur auf die Idee, dass einfach das USB-Kabel, welches den UMTS-Stick mit dem Laptop verbindet, im Eimer sein könnte, auf die Idee muss man alleine kommen.

14 Jun 2009 One Room: Submit-Button verschieben

Dirk hätte gern den Submit-Button im Kommentarformular von One Room verschoben. Ich kann den Wunsch nachvollziehen und halte das durchaus auch für eine sinnvolle Verbesserung – werde es aber dennoch in der „offiziellen“ Zip-Datei des Ports nicht umsetzen. Es widerspricht einfach meinem Prinzip, einen Port möglichst originalgetreu umsetzen zu wollen.

Ich gebe Dirk also keinen Fisch, zeige ihm (und allen anderen, die das eventuell auch stört) aber gerne, wie man angelt. Die folgende Anleitung funktioniert übrigens analog auch für das Kontaktformular, Hinweise dazu am Ende.

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20 May 2009 Mac-Tastatursimulation für Arme

iBoard

Das Bazoo iBoard. Nur bedingt für Gamer zu empfehlen, haptisch etwas gewöhnungsbedürftig, dafür extrem platzsparend und mit integriertem USB-Port.

Und kostet nur etwa ein Vierzigstel eines iMacs …

(Ja, die Mac-User dürfen jetzt hämische Kommentare loswerden. Nur zu.)

17 Apr 2009 Schlampig umgesetzt: WSC Real 09 (PC)

Das Sportspiel an sich ist zum Leidwesen derer, die es gerne spielen, ein Stiefkind der Spielebranche. Lieblos behandelt, schlampig umgesetzt. Das gilt leider auch für World Snooker Championship Real 2009, zumindest für die soeben (nach mehrmaliger Vertagung endlich) erschienene PC-Version.

Grundsätzlich ist WSC Real 09 eine gelungene Umsetzung des Snookersports als Computerspiel. Gelungene Optik und Präsentation (auch wenn ich auf meinem ollen Athlon 1.1 GHz die Details auf absolutes Minimum zurückschauben muss, damit es halbwegs spielbar ist; naja, immerhin läuft es trotz „2 GHz Pentium 4“ Minimalanforderung überhaupt …), stimmige Ballphysik, reale Gegner und Turniere dank WPBSA-Lizenz. Leider macht Blade Interactive wenig daraus.

  • Die Lizenz wird nur für die Top 32 der Rangliste genutzt, danach wird mit Phantasiegegnern aufgefüllt.
  • Sowohl die Vergabe der Ranglistenpunkte als auch die Zahl der gespielten Frames entsprechen nicht der Realität.
  • Bei sämtlichen(!) Stößen mit Effet ist die Darstellung des Queues falsch.
  • Es gibt diverse Grafikbugs.
  • Nach wie vor kann man nicht mitten in einem Spiel speichern, wohl aber ein Spiel abbrechen und erneut spielen.
  • Das Masters wird nach wie vor als normales Ranglistenturnier gewertet.
  • Die mühsam über Training angeeigneten Fähigkeitspunkte haben keinerlei Auswirkung auf die Spielstärke des eigenen Spielers.
  • Die Qualifikationsturniere sind immer noch eine Runde zu lang bzw. die Hauptrunden eine Runde zu kurz

Kleine Feinheiten? Sicherlich, aber auch und gerade die drücken (für mich zumindest) den Spielspaß. Immerhin wird der Grand Prix endlich im richtigen Gruppenmodus ausgetragen – das wäre aber auch so ziemlich die einzige Neuerung, die wirklich eine Verbesserung darstellt, sieht man mal von der Präsentation (welche ich nur bedingt beurteilen kann) ab. Grundsätzlich ist das Spiel mit ein wenig Übung viel zu leicht.

Wer die alte Version von 2005 besitzt, kann getrost dabei bleiben. Schade.