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14 Aug 2007 In der Mache: The Missing Manual

Dass Serendipity-Entwickler Garvin Hicking der Erfinder des 36-Stunden-Tages ist, ist nichts Neues. Nun scheint er auch die 48-Stunden-Marke geknackt zu haben, denn Garvin sitzt an einem Serendipity-Buch, welches voraussichtlich im Februar 2008 bei Open Source Press erscheinen wird.

Der Gedanke dahinter ist gleich doppelt großartig: Ein echtes Manual für Serendipity gibt es in dem Sinne nicht, die Dokumentation krankt seit mehreren Versionen leicht an nicht vorhandener Aktualität, und wer könnte alles rund um Serendipity besser erklären als Garvin selbst? Eben.

Nachtrag: Einstweilen sei Anwendern auf der Suche nach Dokumentation Robert Lenders großartiges Projekt Das fragmentarische Quer durch das Web Serendipity/S9y Online Handbuch ans Herz gelegt – eine sehr umfassende, nach Themen sortierte Linksammlung zu s9y.

25 Jul 2007 dvdwizard gone public

Die hierzublog bereits mehrfach lobend erwähnte Skriptsammlung zur Generierung von mit wunderschönen Menüs versehenen Video-DVDs, dvdwizard, war früher ein gut versteckter Geheimtipp.

Mittlerweile gibt es eine eigene Webseite, die letzte Version ist 0.5.1 (at the time of writing) und eine kurze, deutsche Installationsanleitung für Ubuntu gibt es auch.

27 Mar 2007 ZIM

Die Ideallösung für das Wiki-Problem ist nicht das von typ.o in den Kommentaren vorgeschlagene ZuluPad, da es davon – zumindest von der freien Version – (noch) keinen Linux-Port gibt.

Aber wie (fast) immer gibt es eine vernünftige Alternative unter Linux, welche in diesem Fall sogar bereits als Paket für Debian Etch verfügbar ist: Zim.

Zim ist ein sogenanntes »Desktop-Wiki« – quasi ein Zettelkasten, geschrieben in Perl mit GTK-Oberfläche. Zim tut, soweit ich das nach kurzer Einarbeitung beurteilen kann, genau das, was auch ZuluPad täte, zumindest aber genau das, was ich suchte: Eine schlanke Anwendung, um kurze Notizen und Gedächtnisstützen zu speichern (was es übrigens automagisch tut, so dass man sich nicht mal merken muss, dass man speichern muss).

14 Mar 2007 Hundertsechsacht für alle

Einer der besten und abwechslungsreichsten Radiosender hier oben in Norddeutschland ist 106!8 Rock 'n' Pop (Das neue Alster-Radio) – leider bekommt man diesen Hamburger Sender hier in Ostholstein nur selten rein, aber netterweise bietet der Sender einen Livestream an. Allerdings braucht man laut Senderwebseite wahlweise den Windows Media Player oder aber den RealPlayer – letzteren gibt es zwar für Linux, er ist aber zumindest im Ubuntu der Dame meines Herzens äußerst wehrhaft. Aber es geht auch gänzlich anders: Rein mit Open Source.

Man nehme: streamtuner und xmms (letzteren aus reiner Faulheit, da er in streamtuner ab Werk als Player für Streams eingerichtet ist). Im Streamtuner richtet man über das Menü Stream und den Menüpunkt New Preselection einen neuen Stream ein (das geht vermutlich auch anders, aber ich war zu faul, weiter zu suchen). Die nötige URL/IP klaubt man sich bei 106!8 aus dem Quelltext der Webseite, die die (nicht funktionierenden) proprietären Player anzeigt. Nun noch im streamtuner Verbinden auswählen, und schon kann man 106!8 unter Linux lauschen.

12 Mar 2007 Nicht alles, was hinkt ...

… ist ein Vergleich. Die Zeitschrift »Internet professionell« vergleicht in der Ausgabe 4/07 Äpfel mit Birnen bzw. Serendipity und Wordpress mit TypePad.

Verglichen wird dabei ein (noch dazu kostenpflichtiger) Blog-Hostingservice (TypePad) mit zwei (kostenfreien) Blogengines, bei denen die Autoren mit keinem Wort erwähnen, dass es sowohl für Wordpress als auch für Serendipity entsprechende (kostenlose!) Angebote gibt.

(Wobei natürlich supersized.org, der s9y-Hostingservice, um Längen cooler ist.)