Entries tagged as open source

03 Dec 2008 Gimp-User: Auf zum Kiosk!

Das aktuelle Sonderheft »Digitale Fotografie« der Zeitschrift c't enthält nicht nur über 40 Seiten Workshops zu Gimp (für Einsteiger und Fortgeschritten), sondern auf der Heft-DVD auch mehr als 6 Stunden Video-Tutorials zum besten freien Grafikprogramm.

03 Sep 2008 Download: Chromisch

Google macht jetzt also auch noch Browser. Meiner persönlichen Meinung nach einigermaßen sinnfrei, aber mich fragen sie ja nicht. Man kann so ziemlich alle Varianten von Meinungen zu Chrome finden, mir fällt als Benutzer eines Betriebssystems, für welches der neue Wunderbrowser (noch) nicht verfügbar ist, vor allem eines auf: Der Download ist eine Frechheit.

  1. Als Linux-Benutzer wird mir auf der Downloadseite lapidar angeboten, mich per Newsletter o.ä. informieren zu lassen, wenn eine Linux-Version verfügbar sei, und selbst das muss ich (hinter »Weitere Informationen« versteckt) selbst finden. Einen Downloadlink zur Windows-Beta (Ja, manche Linux-Benutzer haben parallel ein Windows installiert. Und würden die Windows-Beta gern unter Linux herunterladen. Ja, das geht. Erstaunlich, nicht?) suche ich bislang vergebens.
  2. Lade ich dann unter Windows besagten Wunderbrowser herunter, bekomme ich nicht etwas das gesamte Paket, sondern einen 475 KB schweren Installer (Kann mal jemand einen tollen Browser in 475 KB verpacken? Das wäre mal ein Wunderbrowser!), der den Rest nachträglich während des Installationsvorgangs hinter einem Fortschrittsbalken herrlich untransparent verdeckt herunterlädt. Und müsste das Ding ggf. auf verschiedenen Windows-Maschinen mehrmals so installieren. Bandbreitenverschwendung galore, aber Google hat's ja.

Und sowas schimpft sich dann »Open Source«. Ein Glück, dass Chrome auch bereits auf browsershots.org verfügbar ist.

13 Aug 2008 Die chinesische Mauer des Programmierens

Vorweg: Ich kenne natürlich den Spruch »Programmieren lernt man nicht aus Büchern. Programmieren lernt man durch Programmieren.«, und ich finde ihn durchaus richtig und nachvollziehbar. Nur muss man eben erst einmal ans Programmieren kommen, und dazu muss man sich ein gewisses Grundwissen – zumindest in meinem Falle, da ich eine »externe« diesbezügliche Schulung derzeit schlicht nicht finanzieren kann – erst einmal anlesen. Das ist nicht das Problem – oder eigentlich doch.

Konkret ginge es um PHP und Javascript. Zu beiden Sprachen habe ich bereits mehrere Bücher in die Hand genommen und auch durchgearbeitet, und genau da ist schon das erste Problem: Viel mehr als die absoluten Grundbegriffe der Sprache vermittelt kaum ein Buch. Praktisch einsetzbare Beispiele sind rar und meist von bestenfalls theoretischem Nutzen, zudem oft äußerst simpel und generell bereits anderweitig als Open Source-Lösung verfügbar (z.B. das beliebte Formmail-Skript in PHP oder JS-Codeschnippsel für meinethalben einen Akkordion-Effekt).

Das drückt wiederum äußerst auf die Lernmotivation und lässt die Lernkurve unbezwingbar steil erscheinen. Frage(n) an die versierten Fachkräfte in meiner Leserschaft:

  • Ist das einfach so? Muss man sich durch die Nachprogrammierung zahlreicher Minimalbeispiele wühlen, um an »das gute Zeug« zu gelangen? Wenn ja: Wie, zum Teufel, kommt man da hin?
  • Habe ich eventuell einfach das falsche Lehrmaterial? Gibt es Empfehlungen für Lehrwerke (in beiden Sprachen), die auch Nicht-Informatikstudenten einen relativ leichten Zugang vermitteln, ohne dass man sie nach 2 Stunden frustriert in die Ecke pfeffert?
  • Sehe ich es eigentlich richtig, dass man im Grunde erstmal eine der beiden Sprachen meistern sollte – und dann letzten Endes in der anderen nur gucken muss, wie bestimmte sprachliche Konventionen anders gehandhabt werden und für welche Einsatzzwecke sie besser/schlechter geeignet sind?

Und bitte: Keine Flamewars, welche Sprache besser ist. Kein »Lern erstmal Perl« – been there, tried that, gescheitert. Und selbstverständlich keinerlei Kommentare über die Unfähigkeit und potentielle Intelligenz des Verfassers dieser Zeilen! ;-)

31 Jan 2008 Jetzt vorbestellen: Das Serendipity-Handbuch

Serendipity-Einsteigern, -Experten und natürlich auch wechselwilligen Migranten, die bislang »the other blog engine« benutzen und nun endlich zu einer anständigen[tm] Weblog-Engine wechseln wollen, sei wärmstens ans Herz gelegt, bereits jetzt über Amazon oder Open Source Press das offizielle Serendipity-Handbuch von Garvin vorzubestellen.

Das Handbuch erscheint voraussichtlich im Mai 2008, wird auf ca. 700 Seiten sicherlich den bislang tiefsten und umfassendsten Einblick in die beste Blogengine der Welt geben und 39,90 Euro kosten. Kurz: Pflichtlektüre für jeden, der s9y nutzt oder nutzen will!

(von Grischa an den Kopf geworfen bekommen)

16 Aug 2007 Faszinierend, so ein Desktop

So ein Gnome-Desktop kann einen ja echt beschäftigen. Anders als noch vor kurzem behauptet benutze ich nun doch Listen als Audio-Jukebox. Es startet schlicht zügiger und stresst die altersschwache CPU ein wenig weniger als Exaile, zumindest wenn man nicht gerade die Musik-Biblliothek neu laden lässt. Da die Features mehr oder minder deckungsgleich sind, ist der Unterschied in puncto »Look 'n' Feel« minimal.

Ebenfalls interessant, aber vermutlich nur auf besagten betagten Rechenknechten zu merken: Arbeitsflächen erzeugen mehr Last, als man meint. Ich bin ein großer Freund dieser virtuellen Desktops, im Prinzip habe ich – sowohl unter Gnome als auch unter fluxbox (welches ich kaum nutze) – gern pro regelmäßig verwendeter Anwendung eine eigene Arbeitsfläche. Das rächt sich.

Mein hiesiger Athlon mit 1100 MHz geht schon leicht in die Knie, wenn man unter Gnome zwischen 7-8 Arbeitsflächen hin und her springt – der Wechsel zwischen zwei Anwendungen, speziell Gnome-/gtk-Anwendungen, ist merklich schleppend. Unter fluxbox geht es, möglicherweise wäre xfce der geeignete Mittelweg. Muss ich gelegentlich mal austesten. Andererseits habe ich den Komfort, den der Gnome-Desktop (Standarddesktop unter Ubuntu) bietet, mittlerweile durchauch zu schätzen gelernt. Und für den Moment hat es relative Besserung gebracht, sich auf 4 Arbeitsflächen zu beschränken.