Artikel mit Tag my hometown

20 Okt 2009 jQuery-Spielkram in YL104

Wie bereits angedeutet habe ich im neuen Template die Javascript-Bibliothek jQuery eingebunden, um ein paar kleine Spielerei und Effekte einbauen zu können. Obschon man heutzutage wohl davon ausgehen kann, dass in den meisten Browsern JS aktiv ist, sind diese Teile komplett so angelegt, dass das Template auch ohne diese Funktionalitäten „benutzbar“ bleibt – jQuery ist quasi der „Zuckerguß“.

Effekte

Da wäre zum einen die kleine Infobox im Kopfbereich, welche mit einem Fade-In-Effekt dargestellt wird, wenn man mit der Maus über das Logo fährt. Analog wird die Infobox übrigens dargestellt, wenn der Link um das Logo per Tastatur fokussiert wird.

Ähnliches gilt für die Hinweise zum Kommentieren, welche nun erst eingeblendet werden, wenn man den Link im Text „Bitte die Hinweise beachten.“ über dem Kommentarformular klickt. Beides sind Informationen, die eigentlich niemand zweimal liest, daher sind sie prädestiniert für solche show/hide-Effekte.

Statt Lightbox

Diesen Effekt wollte ich zunächst gar nicht integrieren, musste aber dann feststellen, dass sich das Lightbox-Plugin für s9y offenbar nicht mit der eingebundenen jQuery-Bibliothek verträgt. Kein Problem, denn natürlich gibt es Lightbox-Klone in jQuery.

Stadtpark

Die größere Ansicht des Bildes links wird nun über Fancybox angezeigt – nicht über das Lightbox-Plugin, der Code für Fancybox ist in dieses Template integriert.

Darüber hinaus habe ich noch ein paar Codekorrekturen (man nennt das „DOM-Manipulation“) mittels jQuery vorgenommen, die ich mir jedoch für einen seperaten Eintrag aufheben möchte, zumal es dort noch weitere Änderungen geben könnte und die bereits eingebauten etwas umfangreichere Erklärungen benötigen.

06 Sep 2009 Die Sloganfalle

Ginge es rein nach Slogans auf Wahlplakaten, würde die FDP – zumindest nach den Plakaten, die hier™ plakatiert wurden – wahrscheinlich deutlich an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern.

Ich habe bislang zwei Varianten gesichtet:

  1. Plakat 1 zeigt den Fraktionsvorsitzenden im schleswig-holsteinischen Landtag Wolfgang Kubicki. Slogan: „Wir können, was wir tun.“
  2. Plakat 2 zeigt den amtierenden Bundesvorsitzenden Guido Westerwelle. Slogan: „Deutschland kann es besser“

Bin das jetzt nur ich oder fällt allen zu diesen Slogans eine ähnliche Replik ein?

  1. „Nämlich nichts.“
  2. „Na hoffentlich.“

Alles nicht so leicht mit der personalisierten Verhältniswahl

23 Aug 2009 Plattfuß am Stadtfest

In Eutin ist an diesem Wochenende Stadtfest. Entgegen allgemeiner Annahme ist das in der Tagschicht im Taxi nicht unbedingt ein arbeitsamer Tag – da es spätestens ab 8 Uhr morgens keine Parkplätze mehr gibt, geht der Einheimische bei gutem Wetter zu Fuß und bleibt bei schlechtem Wetter zu Hause.

Umso lästiger, wenn man sich ausgerechnet an diesem Tag einen Plattfuß am Arbeitsgerät einfängt und zum allgemeinen Frotzeln der geschätzen Kollegen („Wie schön. Wer hätte gedacht, dass ich Dich nochmal arbeiten sehe …“ – „Wie aus dem Lehrbuch. Hätt ich selbst nicht besser gekonnt.“) im Schweiße seines Angesichtes kurbeln und schrauben darf.

Zu toppen eigentlich nur noch dadurch, dass der Plattfuß genau in dem Moment auftritt, in dem der einzige Wolkenbruch des gesamten Tages runter kommt.

Oder dadurch, dass man feststellt, dass kein Reserverad unter dem Auto hängt.

07 Aug 2009 Wie die Franzosen mir Bob Marley vermiesten, Teil 1

Disclaimer: Bitte beachten – die folgende Geschichte hat sich 1993 zugetragen. Vieles kann und wird sich seitdem verändert haben, sowohl in der Realität als auch in meiner Erinnerung. Aber sie ist dafür verantwortlich, dass ich mich noch heute zu Äußerungen wie dieser hinreißen lasse, wenn es um Frankreich geht:

@Pleitegeiger Ins Land der Froschfresser kriegen mich keine 10 Pferde mehr (yellowled am 7. August 2009 via twitter)

Ich stehe dazu, Bekehrung zwecklos. (Naja. Niemals nie sagen.)

Nach dem Klick bzw. weiter unten also die (laaange und daher aufgeteilte) Geschichte von zwei Irrfahrten durch Frankreich, nikotinsüchtigen Sprachnazis und warum ich Reggae im Allgemeinen und Bob Marley im Besonderen bis heute nicht viel abgewinnen kann. Bedankt oder beschwert Euch bei @Pleitegeiger und @Curi0us, die mir diesen Eintrag aus dem Kreuz getwittert haben und folgt mir ins Jahr 1993 …

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30 Jul 2009 Man steckt da nich drin

Vier Taxen am Eutiner Taxistand

Als dieses Foto geschossen wurde, saßen wir mit den versammelten fünf Kollegen der gestrigen Nachtschicht (und dem Pizzaheini von gegenüber) am Taxistand in der Abendsonne und freuten uns mit einem gewissen Galgenhumor darüber, dass man endlich mal in Ruhe mit den Kollegen einen ausklönen könne, ohne dass die werte Kundschaft „stört“. Erste Wetten wurden angeboten, ob es uns wohl gelingen würde, den Rekord vom Montag der Woche zu brechen, als Kollegin U. aus schierer Verzweifelung über die magere Auftragslage bereits um 20 Uhr (nach zwei Stunden im Dienst) wieder Feierabend machte …

… und dann kam es anders, als man denkt – und zwar von allen Seiten und mit voller Wucht. Abartig für einen gewöhnlichen Mittwoch in der Urlaubszeit des Sommers; kurz vorm Ersten, aber nicht kurz genug. Aber wie mein lieber Kollege F., derzeit amtierender „Alterspräsident“ der Droschkenkutscher (Kutscher, nicht Knutscher! Das nur am Rande für das Folgefolk auf twitter.) vor Ort, schulterzuckend zu sagen pflegt: „Weißt Du selber: Man steckt da nich drin.“

Das war also die leidige Urlaubsvertretung; der Kollege W. kann „seinen“ Montagabend gerne wieder haben, ich lege keinen Wert darauf. Damit's aber spannend bleibt, gehen nach einer Erholungswoche gleich die nächsten in den Urlaub – die Chefin nebst Familie, was für mich eine Versetzung ins grelle Licht der (Wochen-)Tagschicht bedeutet, gekrönt von einem – nicht mal angeforderten – freien Samstag am fünfzehnten August.

Ich hab ungefähr so lange keinen Samstag mehr frei gehabt, dass ich gar nicht weiß, was ich damit anstellen soll … das artet ja auch direkt in ein verlängertes Wochenende aus. Vorschläge, anyone?