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07 Oct 2009 iPod-Zwickmühle

Kaum hat man so ein Ding, schon macht es Zicken.

Für meinen iPod nano (4. Gen.) gibt es ein Update, welches bereits in iTunes zwischengelagert ist, sich aber partout nicht installieren lassen will. Die exakte Nummer der Fehlermeldung hab ich gerade spontan verdrängt, spielt aber auch keine Rolle – die entsprechende Seite im Hilfesystem bei Apple hilft wenig weiter und rät lapidar, das Gerät auf Werkseinstellungen zurückzusetzen, was ich glatt tun würde, müsste ich dazu nicht auch die automatische Synchronisation wieder einschalten.

Das Problem damit ist nun aber, dass in iTunes deutlich mehr Musik vorhanden ist, als auf den nano (16 GB) passt, weshalb die automatisch startende automatische Synchronisation ebenfalls abbricht, wodurch auch das Update … mir ist jedenfalls allein vom Beschreiben des Problems schon ganz schwummerig.

Sachdienliche Hinweise, anyone? Muss ich etwa wirklich so viel aus iTunes rausnehmen, dass die automatische Synchronisation ginge, um das Update ausführen zu können? Gibt's irgendeine freie Software (Windows, nicht Mac; meinetwegen auch Linux), die das Update unabhängig von iTunes ausführen könnte?

21 Sep 2009 Pearl Jam: Backspacer

Vorweg: Ich werde diese Band immer lieben. Sie begleitet mich seit ihrem ersten Album musikalisch, sie ist heute in den Tagen von MP3-Downloads die einzige Band, deren Musik ich nach wie vor konsequent als Silberling kaufe, um die Sammlung komplett zu halten.

Dieses Album ist verwirrend. Es ist anders. Es ist … fröhlich. Bejahend. Und irgendwie … britisch.

All das ist nichts Schlechtes, im Gegenteil. Stillstand ist der Tod, und wenn man sich auf dem neunten Studio-Album in 18 Jahren Bandgeschichte noch neu erfinden kann, ist das durchaus eine Leistung. Die Wahl Obamas, die damit verbundene Aufbruchstimmung in den USA sollen ihren Anteil an der optimistischen Grundstimmung des Albums gehabt haben. (Böse Zungen würden nun sagen, Pearl Jam hätten nichts mehr, worüber sie rumjaulen könnten.)

Dieses Album macht eine neue Schublade auf: „Surf, Grunge 'n' Roll“, was erstaunlicherweise besser zusammen passt, als man meinen sollte. Es ist zappelig, so lange man nicht zu den (wenigen) Balladen kommt, es ist eindeutige Autofahrmusik und geradezu verschwenderisch kurz.

Der beste Anspieltipp, den man zum reinhören geben kann: Vergessen, dass es Pearl Jam sind. Dazu unbedingt auf Shuffle schalten und dem Album mehrere Durchgänge gewähren. Es braucht halt eine Weile, um sich daran zu gewöhnen, dass das wirklich Pearl Jam sind.

14 Sep 2009 Trüffelschwein für Cover

Ich verwende, auch wenn ich mich gleich dafür auslachen lassen muss, mittlerweile auf dem Windows-PC iTunes, und zwar rein als MP3-Jukebox. Was bedeutet, dass ich keinen Zugang zum iTunes-Store habe und auch keinen will, was widerum bedeutet, dass ich keine CD-Cover aus besagtem Store abrufen darf, falls die MP3-Dateien kein Cover enthalten.

Nun könnte man sich mühsam durchs Netz googlen und das in Handarbeit erledigen, aber warum? Der Album Cover Finder macht genau das schon in der freien Version völlig perfekt und findet zudem Cover genau im passenden Format für iTunes.

18 Aug 2009 Meine 15 Minuten als Tonschlampe

Ich war ja nicht immer „nur“ Bassist. In jugendlichem Leichtsinn habe ich mich mal bereit erklärt, mich für „den großen Auftritt“ einer Schülerband von Kumpels (natürlich in einer vermieften Turnhalle in Altbauweise, ist klar) hinter das Mischpult zu klemmen und mich als, wie meine Stammtischschwester B. immer sagt (die darf das), „Tonschlampe“ zu verdingen.

Wie ich da jetzt drauf komme? Weil mir da genau dasselbe wie Christian. in dieser kleinen Geschichte passiert ist.

Man steht da so in einer Turnhalle und die Band rockt. Laut. Rockt ja sonst nicht. Und natürlich kommt in so einem Szenario immer jemand, der das Wort „Aufsichtsperson“ mit „Aufseher“ verwechselt, und brüllt einen über die volle Leistung einer Anlage, die man braucht, um sowas zu beschallen, hin an, man solle gefälligst diesen Hörschäden erzeugenden Höllenlärm leiser machen.

Und dann hebt man halt in bester „Geht los, Scheff“-Manier den Daumen, dreht nicht zu wenig am völlig wirkungslosen Drehregler für den Kopfhörer, den man gar nicht benutzt, und schon kann der gute Mann beruhigt beidrehen und die Band ungedämpft weiterrocken. Das geht mir einem 24-Kanalmischpult genauso gut wie mit einem EiPott …

08 Aug 2009 Wie die Franzosen mir Bob Marley vermiesten, Teil 2

Ich wollte ja noch erzählen … (Wer jetzt völlig konfus vor dem Browser oder Feedreader sitzt: Erst den ersten Teil lesen.)

Nach zutiefst irrlichtiger Hinreise verbrachten mein Kumpel G. und ich also eine knappe Woche zwischen den richtigen (Tower Records, Madame Tussaud's und Pubs) und den falschen Sehenswürdigkeiten Londons (eine Runde mit der Circle Line der Londoner U-Bahn klappert übrigens alles ab, was man laut Reiseführer gesehen haben sollte; die einzige Linie, die kaum unterirdisch fährt und in der kein Wort Englisch gesprochen wird), um uns schließlich auf den Weg zurück zu machen – und natürlich ging der Ärger wieder los, kaum, dass man das Land der Froschfresser betreten hatte.

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