Artikel mit Tag movies

17 Mär 2010 Die 100 (finanziell) erfolgreichsten Filme

Christian war so freundlich, mir das Filmstöckchen an den Kopf zu werfen. Nun denn. Ich mach das mal kurz und schmerzlos – es geht darum, welche der 100 (finanziell) erfolgreichsten Filme ich gesehen habe und welche nicht. Fett markierte habe ich gesehen, kursiv markierte habe ich noch nicht gesehen und alles andere habe ich nicht gesehen und will ich auch nicht sehen.

Wer mag, spielt mit. Freie Auswahl. Ich werfe nicht.

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13 Okt 2009 Mäßigung und schwächlich

(Vorsicht, der Oktober könnte ein US-Serien-Themenmonat werden, wenn mir nicht bald was Anderes einfällt.)

Ich guck mich gerade – ursprünglich mehr so aus Wartezeit auf Alternativen auf DVD – durch die erste Staffel von „Bones“ und find's im Grunde ziemlich unterhaltsam. Zwei Dinge irritieren mich aber doch.

  1. Die weibliche Hauptfigur heisst mit Vornamen allen Ernstes Temperance, zu deutsch: „Mäßigung“. Die männliche Hauptfigur hingegen hört auf den Vornamen Seeley, was man eventuell mit etwas etymologischer Unschärfe mit „schwächlich“ übersetzen könnte. Beides sind leidlich passende sprechende Namen, aber gibt's die wirklich? Ich weiss, dass das in Amerika einigermaßen egal ist, aber gehört habe ich beide noch nie.
  2. Sollte es mir zu denken geben, dass ich völlig problemlos essen kann, während auf dem Bildschirm vor mir eine Leiche auseinandergenommen wird, von der im Normalfall nicht mehr allzu viel übrig (daher der Spitzname der Hauptfigur und Titel der Serie) ist und die durchaus einen eher unappetitlichen Anblick abgibt? Oder habe ich einfach nur eine gesunde Fähigkeit, Realität und Fiktion zu trennen?

Auch hier übrigens lauter – mir zumindest – unbekannte Gesichter, die ziemlich gute Arbeit leisten. Nix oscarverdächtiges, aber doch mehr als solide, allen voran die äußerst hinreißende Emily Deschanel, ältere Schwester der großartigen Zooey Deschanel, bekannt z.B. aus „Weeds“ und natürlich „Almost Famous“.

(Und wenn jetzt jemand in den Kommentaren zugibt, „Almost Famous“ nicht gesehen zu haben, dann muss ich leider ungehalten werden. Also behaltet es im Zweifelsfall für Euch.)

08 Aug 2009 Wie die Franzosen mir Bob Marley vermiesten, Teil 2

Ich wollte ja noch erzählen … (Wer jetzt völlig konfus vor dem Browser oder Feedreader sitzt: Erst den ersten Teil lesen.)

Nach zutiefst irrlichtiger Hinreise verbrachten mein Kumpel G. und ich also eine knappe Woche zwischen den richtigen (Tower Records, Madame Tussaud's und Pubs) und den falschen Sehenswürdigkeiten Londons (eine Runde mit der Circle Line der Londoner U-Bahn klappert übrigens alles ab, was man laut Reiseführer gesehen haben sollte; die einzige Linie, die kaum unterirdisch fährt und in der kein Wort Englisch gesprochen wird), um uns schließlich auf den Weg zurück zu machen – und natürlich ging der Ärger wieder los, kaum, dass man das Land der Froschfresser betreten hatte.

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25 Jul 2009 Katinka Buddenkotte: »Mit leerer Bluse spricht man nicht«

Ich hätte ja, wäre ich Klappentextautor, nicht geschrieben:

Katinka Buddenkotte, das Fräuleinwunder der komischen Literatur, schlägt abermals zu: gewohnt witzig, pointiert und gnadenlos ehrlich. Willkommen in der Königsklasse!

Aber mich fragt halt keiner, und Klappentexte schreiben ist, denke ich, auch irgendwie undankbar.

In jedem Fall war »Mit leerer Bluse spricht man nicht« zäh zu lesen – das ständige Weglegen des Buches, weil man sich die Lachtränen abwischen muss, kostet halt Zeit.

Ich werde dieses Buch verschenken müssen. Wegen „Wer nennt seinen Hund denn Holger?", wegen „Ich würde dann jetzt gerne sterben.“, wegen „Wissen macht Au“, wegen „Sobald jemand das Wort Berufsschule ausspricht …“ sowie natürlich wegen „Am gestrigen Abend befand ich mich in einem Zustand permanenter Trunkenheit und Läufigkeit.“ (Aber ganz ohne Bassisten ging's wieder nicht, hm?)

Ferner würde ich anberaumen, zügigst „Mein Weihnachten“ in einen Kurzfilm für das Warmsaufen, äh, die Wartezeit auf den heiligen Abend umzusetzen.

Kurz: Lesebefehl.

14 Jul 2009 Zum letzten Mal (hoffentlich!): Untertitel

Nach viel rumprobieren und einigen Testläufen nehme ich nun alles, was ich jemals zum Thema „Untertitel“ behauptet habe zurück und behaupte das Gegenteil. Naja, fast. Wir erinnern uns: Es geht darum, auf einem Windows-System eine Untertitelspur zu einem H.264-Video zu erzeugen.

In der Tat will man generell .sub-Untertitel – die werden direkt aus der .vob-Datei des Films gezogen, laufen nicht über ein OCR … wenn sie nur nicht von z.B. der WD TV nahezu unleserlich dargestellt würden. .sub-Untertitel kann man mit VobSub, genauer gesagt mit dem VobSub Ripper, direkt aus der IFO-Datei einer DVD ziehen.

Die WD TV als zickige Diva (beim Thema Untertitel, und nur da!) möchte aber nun lieber .srt-Untertitel angefüttert bekommen, und auch das noch vorzugsweise in Unicode. Ob die dann „lose“ neben der Filmdatei auf dem Datenträger liegen oder in den Container mit eingemuxt werden, ist ihr hingegen herzlich egal (so lange zusammen gehörende Dateitypen den gleichen Dateinamen vor dem Präfix haben).

Das entsprechende Tool dafür im VobSub-Paket nennt sich SubResync. Da kommt dann wieder Texterkennung ins Spiel, aber das ist nun mal nicht zu vermeiden, wenn man Grafik (.sub) nach Text (.srt) umwandeln will. Wichtige Optionen in SubResync sind zum einen die Erzeugung von Unicode, zum anderen sollte man nur bei gegebenem Anlass die Datenbank leeren. In der merkt sich SubResync bereits erkannte Zeichen, und das beschleunigt das Unterfangen doch kollossal.