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05 Dec 2006 My year in 12 cut-and-paste sentences (2006)

Ich finde ja, man kann gar nicht früh genug mit jahresrückblickender Nabelschau anfangen. Außerdem will ich dieses Jahr mal der Erste damit sein, also ab dafür. Und weil ich bekanntlich unfassbar einfallslos und schon wieder im dentalen Drogenrausch bin, machen wir doch einfach dasselbe wie letztes Jahr, auf dass es eine Tradition werde. Ich gebe unumwunden zu, dass ich schon wieder vergessen habe, ob es dabei irgendwelche speziellen Auswahlkriterien gab, glaube ich aber nicht.

Januar: »Jedes Mal, wenn ich mir aus einer Laune heraus überlege, doch mal ein Sport-Blog aufzuziehen, schiele ich zu Kai rüber und denke mir: »Wozu? Ist doch in guten Händen …«.«

Februar: »Das schöne an Sport, speziell, wenn man jahrelang keinen gemacht hat, ist, dass man postwendend Feedback vom eigenen Körper bekommt.«

März: »Als wir uns zum ersten Mal begegneten, erinnerte sie mich an eine streunende Katze.«

April: »Die Geschichte, wie ich ein komplettes Tool-Konzert vergessen habe, obwohl ich stocknüchtern war, hebe ich mir für später auf.«

Mai: »So langsam kriege ich eine Vorstellung davon, was es heißen könnte, »mit sich im Reinen zu sein«.«

Juni: »Irgendwas ist in diesem Land in den letzten 14 Tagen passiert, und ich glaube nicht, dass es mit dem Angebot an Fähnchen, die man in die Scheiben eines PKWs klemmen kann (Wer produziert sowas eigentlich? Der muss richtig Schnitt gemacht haben.), zusammenhing - es muss die Nachfrage gewesen sein.«

Juli: »Juhu, wir haben eine neue Sängerin.«

August: »Scheinbar hat mittlerweile so ziemlich jedes piefige, kleine Kuhdorf einen Eintrag in der Wikipedia.«

September: »Was beim alten bleibt: Keine 2 Stunden auf der Nase und schon muss geputzt werden.«

Oktober: »Ich weiß jedenfalls jetzt wieder, warum ich ungern früh aufstehe und noch ungerner früh stadtwärts pilgere - auch und besonders am Mittwoch, wenn hierzudorfe all die anderen Bekloppten zum Wochenmarkt (Ist ja frischer. Aber auch teurer. Naja, Hauptsache: Sehen und gesehen werden.) rennen, die Stadt also voller Menschen (?) mit Körbchen am Arm ist und man beim Bäcker 2 Stunden für ein schnödes Käse-Schinken-Croissant (a.k.a. "Überlebensration") anstehen muss.«

November: »Als ich vorhin nudelessend Herrn Stoiber auf N24 zusah, wie er über »Indiskutable Machwerke, die in unserer Gesellschaft keinen Platz haben dürfen« sprach, um anschließend an Herrn Beckstein zu übergeben, der betont jovial ausführte, wie seiner Meinung nach $KILLERSPIEL vom »Achtzehneinhalbjährigen an den Siebzehnjährigen und von dem an den Elfjährigen« durchgereicht würde, da habe ich mich gefragt, ob die Herren wohl schon mal etwas von Bittorrent, DSL und Flatrates gehört haben.«

Dezember: »Zur groben Orientierung: 17.000 Einwohner, Altstadtkern nebst schiefem Kirchturm und reichlich Kopfsteinpflaster, welches mitunter zu umwegigen Straßenzügen zusammenfließt (Früher[tm] hat man halt noch nix gewußt von »sinnvoller Straßenführung« und »Verkehrsfluß«.); das Ganze Samsara ist Hauptstadt des Landkreises Ostholstein, ergo shoppingtechnischer Schwerpunkt einer nahezu 100% vom Tourismus lebenden Region (Wenn sich hier[tm] auf der grünen Wiese mehrere Super- und/oder Elektromärkte zu einem Gewerbemoloch zusammenschließen, nennt man das bereits »Industriegebiet«.), in der dennoch seit Jahren sowohl seitens der Eingeborenen wie auch der Gewerbetreibenden gemault wird, man habe »keinen richtigen Weihnachtsmarkt« (Ist das neuerdings Pflicht für nichturbane Erhebungen unter 20.000 Einwohner Kampfstärke?).«

(Nachmachen ist selbstverständlich freiwillig, aber erlaubt.)

02 Dec 2006 Dein Typ: Gutmütiger Realist (GR)

Auch bei mir – ähnlich wie bei René keine bahnbrechenden Erkenntnisse über die Untiefen meines Ichs:

Der gutmütige Realist ist ein warmherziger und hilfsbereiter Mensch. Er erledigt seine Aufgaben gewissenhaft und verfügt über ein ausgeprägtes organisatorisches Talent. (…) Bewährtes und Vertrautes sind ihm lieber als Neues und Unbekanntes.

Aber spätestens diese Zeilen:

Missstimmungen erträgt er nur schwer; Konflikte machen ihn meist sehr unglücklich. Man könnte ihn fast als harmoniesüchtig bezeichnen - was gelegentlich dazu führt, dass er sich selbst und seine Wünsche zu sehr vernachlässigt, weil er es nicht über sich bringt, sich gegen andere zur Wehr zu setzen.

liegen doch eher schwerstens daneben, wie meine Mitmusiker wohl bestätigen würden.

Sehr wahr hingegen wieder:

Auch als Freund ist er loyal und verlässlich. Wird sein zwischenmenschliches Engagement aber zu lange als völlig selbstverständlich hingenommen, kann ihn das sehr verletzen.

(Im Übrigen steht zu befürchten, dass durch die etwas unglückliche Formulierung »Am besten gleich den eigenen Typ an Freunde per eMail schicken!« die Unterzielgruppe »technisch unversierte junge Mädchen« vor gewisse Probleme (»Als Attachment oder wie?«) gestellt werden könnten.)

Selber testen kann man hier.

19 Nov 2006 Hm. Fast.

Ich glaube, das glaubt mir kein Mensch …

Dein Geistiges Alter ist 33 Jahre.

(Gefunden bei René.)

16 Oct 2006 The Soundtrack Of My Life

Kein Stöckchen, sondern einfach bei André geklaut.

IF YOUR LIFE WAS A MOVIE, WHAT WOULD THE SOUNDTRACK BE? So, here's how it works:

  1. Open your library (iTunes, Winamp, Media Player, iPod, etc)
  2. Put it on shuffle
  3. Press play
  4. For every question, type the song that's playing
  5. When you go to a new question, press the next button
  6. Don't lie and try to pretend you're cool because you're not …

Los geht's:

Opening Credits: Beatsteaks - Hand In Hand
Birth: Dover - The Last Word
Waking Up: World Party - When You Come Back To Me
First Day At School: Rolling Stones - Wanna Hold You
Falling In Love: Page And Plant - Kashmir
Breaking Up: Pearl Jam - Satan's Bed
Prom: Rollins Band - Four Sticks
Happy Times: Foreigner - Juke Box Hero
Divorce: Black Sabbath - E5150
Crying: The Corrs - Little Wing (unplugged)
Eating: Creed - Torn
Sleeping: Smashing Pumpkins - Thru The Eyes Of Ruby
Making looooove: Woven Hand - Wooden Brother
Life's OK: Guns N' Roses - Patience (live)
Mental Breakdown: Jimi Hendrix - Castles Made Of Sand
Punch-on: Rolling Stones - Can I Get A Witness
Driving: Pearl Jam - I Won't Back Down (live)
Flashback: Radiohead - Paranoid Android
Getting Back Together: Red Hot Chili Peppers - Desecration Smile
Birth of Child: The Boss Hoss - Drowned In Lake Daniels
Wedding: The Who - Girl's Eyes
Final Battle: Sisters Of Mercy - Black Planet
Death Scene: Woven Hand - Blue Pale Fever
Funeral Song: The Boss Hoss - Ring, Ring, Ring
End Credits: System Of A Down - F**k The System

27 Jul 2006 Wandelnde Lyrics-Lexika

Ein Quiz für diejenigen, die meinen, sie könnten alle Texte der letzten, na, 40 Jahre Rockmusik auswendig herbeten (gefunden bei Thilde). Vorsicht, es fängt kinderleicht an, aber zum Ende hin ...

Ergebnis: Sie haben 87% der maximal erreichbaren Punkte

Immerhin.