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05 Jul 2007 Der kleine Unterschied

Vorhin machten die Dame meines Herzens (im Folgenden »Sie« genannt) und meine Wenigkeit (logischerweise »Ich«) Ham- bzw. Cheeseburger selbst. Der folgende kleine Dialog verdeutlich einmal mehr, was Männlein und Weiblein unterscheidet.

Problem: Aufgrund unkoordinierter Packungsgrößen beim Einkauf sind zwar 8 Hackbratlinge, aber nur 6 Burgerbrötchen vorhanden, alles andere in Hülle und Fülle nach Bedarf.

Ich: »Ich weiß, wie wir das Problem mit den zu wenigen Brötchen lösen …«
(Kurze Denkpause, dann beide ziemlich gleichzeitig:)
Sie: »Wir nehmen bei den restlichen Burgern nur die untere Hälfte?«
Ich: »Wir machen Big Macs!«

(Ja, ich weiss, dass beim Big Mac eigentlich noch ein zweites Brötchenteil … man hätte ja zur Not 'ne Scheibe Toastbrot nehmen können.)

15 May 2007 Studie enthüllt: Blogger sind jung und gebildet

Eine Focus-Studie hat Folgendes über Blogger herausgefunden: Wir sind jung und gebildet, ein Drittel von uns hat Abitur oder studiert (das »oder« finde ich in dem Zusammhang besonders interessant). Zeitungen und Zeitschriften, vor allem aus den Bereichen Nachrichten und Computer, sind unsere bevorzugte Lektüre, und im TV gucken wir CSI und die Sportschau.

Donnerwetter. Das nenne ich mal Geldverbrennung. Dafür braucht man eine Studie? (Ich gucke übrigens nie irgendein CSI-Format. Aber ich gehöre ja auch zu den 24 Prozent der alten Säcke unter uns.)

(via Golem)

11 Apr 2007 Aus dem Herzen gebloggt

Das unterschreibe ich sofort! (Und frage mich mal wieder: Wie macht der René das nur, dass man ihn immer wieder verlinken möchte?)

04 Apr 2007 Drehen (gegen Automatenterror)

Solche Geschichten lese ich gerne – weil, und nur weil, und wenn, und nur wenn, sie aus Renés Tastatur stammen. Das ist so'n »Bruder im Geiste«-Ding.

Mir passieren dann ja immer ähnliche Geschichten, mysteriöserdings. Gestern sitze ich z.B. im Eingeweide meiner Lieblingskneipe – welche allein schon deswegen toll ist, weil dort neuerdings ein »Kneipenwirte gegen Rauchverbot«-Plakat hängt – und quatsche mit netten Menschen dummes Zeug, als der faulste und beste Wirt der Welt dem dicken Lutz den Tabakbeutel klaut und »Hab meine EC-Karte vergessen« murmelt. Da sitzt der Mann in seiner eigenen Kneipen und kommt nicht an den Automat voller Fluppen. Durch beherzten Einsatz einer zufällig mitgeführten EC-Karte konnte Schlimmeres verhindert werden.

Bin ich froh, dass ich mich beizeiten entschlossen habe, meine Sargnägel wieder in Heimarbeit selbst zu fabrizieren …

Versteht mich nicht falsch – ich finde es gut und richtig, dass die Abgabe von Tabakwaren an Kinder unterbunden werden soll, auch wenn ich nicht glaube, dass das über eine Altersprüfung mittels EC-Karte am Automaten wirklich funktioniert. Ich finde es auch durchaus richtig, wenn in Ämtern und Behörden, meinethalben auch öffentlichen Verkehrsmitteln und von mir aus sogar Restaurants nicht geschmaucht werden darf. Ich find's selbst zum Kotzen, wenn mich beim Essen jemand einqualmt, womöglich mit Zigarrenrauch.

Aber mal ehrlich – in Kneipen? Wer alt genug ist, um in einer Kneipe ein Bier zu bestellen, ist auch alt genug, Zigaretten zu kaufen. Und verbietet man das Rauchen in Kneipen komplett, wird eben das der Sargnagel des besten und faulsten Wirtes sein, und nicht die Fluppen.

23 Mar 2007 Let's Talk About Web, Baby

Roberts Idee WebPlausch schlägt Wellen. Vereinfacht gesagt ist ein WebPlausch das Angebot, sich an einem öffentlichen Platz wie etwa einem Café zu einer vorher verkündeten Zeit niederzulassen, dort auf mögliche Gesprächspartner zu warten und mit diesen dann entweder spontane Referate oder schlicht gemütliche Unterhaltungen über Webthemen zu führen.

Die Idee per se ist sicherlich gut – wie oft hat man das Gefühl, bei solchen Themen über das Netz, in welcher Kommunikationsform (Forum, E-Mail, IRC, Messenger etc.) auch immer, nicht wirklich effizient helfen zu können? Das mir vertrauteste Thema, welches für einen WebPlausch in Frage käme, wäre die Entwicklung eines eigenen s9y-Templates oder aber die Installation von s9y – beides Dinge, die man »live« an einem Laptop viel besser erklären könnte, keine Frage.

Aber wie ist das in sparsam besiedelten Gebieten wie Schleswig-Holstein? Die Zahl der mir bekannten Blogger in meiner unmittelbaren Nähe hält sich doch arg in Grenzen. Gibt es da eine riesige Dunkelziffer, einen enormen Gesprächsbedarf? Sollte dem so sein, meldet Euch einfach via E-Mail, uns fällt sicherlich etwas ein.