Entries tagged as lost property

03 Sep 2007 Warum seinem Boot nicht mal einen coolen Namen geben?

Gestern beim Hafenspaziergang in Neustadt gesichtet: »Bohnsupp«. Stelle ich mir lustig vor, wenn man damit irgendwo vor Anker geht.

27 Jul 2007 Ein dicker Gewinn

Im Gewinnspiel zum neuen kicker-Bundesliga-Sonderheft winkt als einer der »Preise, die es so nur im kicker gibt« ein brasilianischer Abend mit Reiner Calmund: »inkl. essen und plaudern«.

Äh, ja.

Man kommt also nicht zu Wort und bekommt auch nix vom Essen ab. Super Preis.

25 Jul 2007 Frauentragen

André will sich eine neue Sportart suchen. Ehe der Arme aber nun kuhzünftig zum Reiten muss, habe ich einen besseren Vorschlag: Frauentragen.

In dieser körperlich hochanspruchsvollen Disziplin, die natürlich aus Finnland stammt und dort sogar einen historischen Hintergrund hat, müssen Männer Frauen (wahlweise »ihre eigene, die des Nachbarn oder irgendeine andere«) schnellstmöglich über eine Distanz von 253,5 Metern tragen. Der Sieger erhält das Körpergewicht der getragenen Dame (die dabei mindestens 49 Kilo wiegen muss, ansonsten wird mit Gewichten nachgeholfen) in Bier.

Der historische Background besteht offenbar darin, dass die Finnen früher – ich spekuliere mal, aus Frauenmangel – die Damen aus den Nachbardörfern geklaut haben. Super Sportart. Die spinnen, die Finnen.

24 Jul 2007 Brötchenamt

Heute gesehen (und mal wieder keine Digicam zur Hand gehabt): Schild vor örtlichem Supermarkt einer bundesweit für ihr, ahem, leicht gestörtes Verhältnis zu Tarifen und Gewerkschaften bekannten Kette (mit ein wenig Fantasie kommt man schon drauf)

Kaufen Sie ihre Brötchen dort, wo ihre Kinder einen Ausbildungsplatz finden!

Seitdem geht mir das Bild nicht mehr aus dem Kopf, dass morgen früh eventuell ein bis zwei brave Familienväter auf der hiesigen Niederlassung der Agentur für Arbeit aufschlagen – »Ich hätt gern vier Kaiser, ein Roggen, zwei Mohn …«

17 Jul 2007 Immerhin nur Moldawien

Über zwei UI-Cup-Finals kann sich der HSV noch für den UEFA-Cup qualifizieren, Gegner ist relativ überraschend Chisinau/Moldawien, die sich gegen St. Gallen/Schweiz durchsetzen konnten. Chisinau ist nicht unbedingt das, was man einen attraktiven Gegner nennt, zumal dem HSV Ostblockmannschaften generell nicht wirklich liegen – aber es hätte erheblich schlimmer kommen können …

Der kicker berichtet in seiner aktuellen (Print-)Ausgabe über den FC Luch-Energija Wladiwostok. Da schau'n 'mer doch mal eben: Wo liegt denn das nochmal? Korrekt: Am Arsch. Und zwar am Arsch von Sibirien. Nette Einzelheiten aus dem Fussballerleben in Wladiwostok:

  • vom russischen »Zentrum« rund um Moskau ist Wladiwostok ca. 10 000 Flugkilometer entfernt
  • ein Auswärtsspiel in St. Petersburg entspricht der Überwindung von sieben Zeitzonen
  • daher darf Luch einige Male mehrere Auswärtsspiele in dieser Region am Stück austragen
  • zudem werden Heimspiele in Wladiwostok zeitversetzt angepfiffen, um dennoch in den Großraum Moskau zur besten Sendezeit übertragen zu können; Anstoß: 23 Uhr Ortszeit
  • müsste Luch beispielsweise international gegen einen Verein aus Island antreten, wären das elf(!) Zeitzonen

Dann doch lieber Chisinau, oder?