Artikel mit Tag lost property

10 Nov 2009 DVDs verramschen im Web

Wer wie ich an keinem DVD-Grabbeltisch vorbeigehen kann und gerne auch mal bei Boxsets zuschlägt, kennt das Problem vielleicht: Irgendwann stapeln sich die Dinger und fressen Platz. Man hat Fehlkäufe dazwischen oder Exemplare, die man einfach nicht archivieren muss (oder anderweitig archiviert hat). Kurz: Alles, was keine Miete zahlt, muss raus.

Es würde sich anbieten, das ganze Geraffel einfach bei eBay zu verramschen oder bei einer Tauschbörse wie etwa Tauschticket gegen neues „Futter“ einzutauschen – die Sache hat für mich persönlich nur einen Haken: Ich hasse eBay. Naja, nicht eBay an sich, aber ich hasse es, dort diverse Kleinteile einzeln zu verhökern, dabei bei der Hälfte der Auktionen nicht den anvisierten Preis zu erreichen, und vor allem ist es mir viel zu lästig, erst zig Artikel einzeln einzustellen und dann einzeln zu verschicken. Ich bin faul, verdammt.

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23 Jul 2009 Analphabeten in Ostholstein

Die kleine Stadt, in der ich lebe, hat einen noch kleineren Bahnhof, an dem ich berufsbedingt gelegentlich abends im Auto stehe, warte und versonnen in die Gegend blicke. Da sieht man so Einiges, was zum Kopfschütteln einlädt.

Besagter Bahnhof konnte bis vor kurzem nicht ganz, aber doch fast mit seinem berüchtigten Namensvetter Zoo mithalten, zumindest in den Augen manch spießbürgerlichen Besuchers. Und was tut der Spießbürger, wenn es ihm irgendwo zu dreckig ist? Richtig, er sammelt Unterschriften.

Unsere geliebte Reichsbahn nahm das zum Anlass, Maßnahmen gegen die fortschreitende Verwahrlosung ihrer heiligen Halle anzugehen. Und was bietet sich da an? Richtig, man verrammelt die Bude kurzerhand zu nachtschlafender Zeit, damit sie niemand mehr verwahlosen kann. Also um ab viertel vor sieben abends. Sehr sinnvoll.

Für die Zeitgenossen, denen eine verrammelte Tür nicht eindeutig genug ist, hat man dann noch einen Schrieb an die Tür gepappt, der mitteilt, dass und von wann bis wann die Bahnhofshalle verriegelt bleibt. Auch das ist durchaus sinnvoll, zumal drinnen weiter munter das Licht brennt und zum Betreten einlädt. Speziell bei feuchtkalter Witterung ein durchaus verständliches Ansinnen in den Abendstunden.

Nimmt man nun die Anzahl derer, welche trotz Schild an beiden Flügeltüren rütteln, bis sie dann doch entnervt einsehen, dass der Bahnhof wohl abgeschlossen sein muss, als Bewertungsgrundlage, so muss man ernsthaft befürchten, dass knapp neunzig Prozent der Ostholsteiner des Lesens nicht mächtig sind.

Falls also jemand eine zündende Idee hat, wie man „Der Bahnhof ist von 18:45 bis 5:45 abgeschlossen“ in Bildform darstellen kann – ich denke, er täte ein gutes Werk …

08 Jun 2009 Kleiner als verdammt klein

Ich dachte ja immer, viel kleiner als Damn Small Linux, bei welchem die Imagedatei der Live- bzw. Installations-CD gerade mal 50 MB belegt, ginge es nicht mehr.

Falsch gedacht.

Tiny Core Linux kommt mit gerade mal 11(!) MB aus – und bringt dabei sogar noch eine grafische Oberfläche mit. Alternativ gibt es noch die Variante Micro Core ohne grafische Oberfläche, welche gar mit 7,5 MB auskommt.

Das Anliegen von Tiny Core ist natürlich nicht, ein komplettes Desktop-System mit voller Hardware-Unterstützung zu bieten. Dennoch beeindruckend für ein grafisches System mit drahtlosem Netzzugang, das so übel nicht aussieht.

21 Mär 2009 Benutzerhinweis, sinnvoller

Erteilt durch ein Navigationssystem Baujahr „kurz vorm Kartoffelkrieg“ direkt nach dem Aktivieren in der Rubrik „Benutzerhinweise“:

Beachten Sie in jedem Fall alle Verkehrsregeln.

Macht Sinn, irgendwie. (Und das mir, der ich mit Leidenschaft unsinnige Stopschilder überfahre!)

03 Feb 2009 Verdammt hohes Break

Screenshot

Ich weiß nicht, ob es an der Infrastruktur in Prestatyn (Wales) oder am allgemeinen Schneegestöber in England lag, aber der auf dem Screenshot angezeigte Zwischenstand aus dem Liveticker der Qualifikationsmatches zur Welsh Open 2009 kann irgendwie nicht ganz stimmen … ;-)

Nachtrag: … speziell deshalb nicht, weil Declan Hughes gar nicht angetreten war und Lewis Roberts deshalb kampflos in die zweite Qualifikationsrunde einzog.