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09 Nov 2008 IE6 unter Linux mit Crossover Office

Im Rahmen der Lame Duck Challenge ergab sich die Gelegenheit, Crossover Office für lau abzustauben. Soeben habe ich die Zeit gefunden, Crossover Office unter Ubuntu zu installieren.

Und was ist das?

IE6

Richtig, das ist mein Blog in einem IE6, der unter Crossover Office unter Linux auf einem Gnome-Desktop läuft. Irre – so ziemlich die einzige Windows-Anwendung, für die es (Gott sei Dank, letztlich) keine Linux-Alternative gibt.

Für einen Netzgestalter ist IE6 Plage und Notwendigkeit gleichzeitig, und letztlich ist nicht abzusehen, wann das endlich vorbei sein wird. Bis dahin muss ich mir nun nicht mehr mit – grandiosen, aber eben technisch limitierten – Diensten wie Browsershots oder IE NetRenderer behelfen. Danke, Codeweavers!

25 Oct 2008 Mac4Lin

Interessantes Projekt: Mac4Lin sammelt alle Dateien und Programme, die notwendig sind, um einen Gnome-Desktop optisch an Mac OSX Leopard anzupassen. Ein ausgiebiges HowTo erklärt dabei die einzelnen Schritte detailliert; Handarbeit ist bei dieser Schönheitsoperation definitiv notwendig.

Zum Paket gehören ein GTK/Metacity-Theme, ein Icon-Theme, ein Emerald-Theme für beryl/compiz, ein Cursorset, ein Theme für den Loginmanager GDM, Splashscreens für Gnome, Grub und Bootvorgang, Schriften, verschiedene Varianten für das Dock, Systemklänge, Wallpapers, Plugins/Themes für verschiedene Applikationen – darunter ein Skin, der Firefox wie Safari aussehen lässt sowie iTunes-Skins für verschiedene Audioplayer u.v.m.

21 Oct 2008 Thinkpad R52: Die erste Woche

So langsam glaube ich, ich muss mir ein neues Hobby suchen. Oder ein neues Betriebssystem. Linux auf Laptops ist zumindest mit der Kombination aus IBM Thinkpad R52 und Ubuntu 8.04 wirklich keine Herausforderung mehr. Dirks Aussage, mit der Kombination könne man nicht viel falsch machen, ist zu 100% bestätigt – hier läuft bis auf winzige Nichtigkeiten wirklich alles rund, ohne dass ich auch nur minimale Nacharbeiten per Hand hätte machen müssen.

Selbst einst kritische Kandidaten wie suspend to ram (oder disk) liefen out of the box. Sound, Grafik, LAN, WLAN, selbst das gottverdammte interne Modem geht. Touchpad, Pointing stick oder per USB angeschlossene Maus, vollkommen egal. Natürlich sind die internen Lautsprecher nichts, worüber man Musik hören möchte, natürlich bringt die Grafikkarte wenig mehr Leistung, als man für einfaches Arbeiten auf dem Desktop braucht – aber mehr brauche ich halt auch nicht.

Was die winzigen Nichtigkeiten sind? Auf dem (im Übrigen exzellenten) Keyboard gibt es eine Fn-Taste, mit der man interne Sonderfunktionen ansteuern kann, die liegt da, wo mein Hirn noch Ctrl vermutet, was gelegentlich für Verwirrung sorgt. Und beim Umzug der alten Daten via LAN-Verbindung hat's meinen CVS-Snapshot der zusätzlichen Plugins und Templates von s9y zerlegt. So what.

Alles in allem eine für »normales« Arbeiten mehr als hinreichend flotte, hochgradig linuxtaugliche Kiste, die nahezu keinen Rückschluss darauf zulässt, dass es sich um ein Gebracuhtgerät handelt. Alles richtig gemacht.

14 Oct 2008 Erster Eintrag vom Thinkpad

Ubuntu 8.04 (bis zum Release von 8.10 Ende Oktober wollte ich dann doch nicht warten …) ist auf dem R52 installiert. Soweit ich das bislang beurteilen kann ohne jegliche Probleme. Alles, was funktionieren soll, funktioniert, ohne dass ich irgendwie hätte manuell nacharbeiten müssen.

Jetzt erstmal Updates einspielen, zusätzliche Software einspielen und sich allgemein häuslich einrichten auf dem Ding, dann kann evtl. morgen der Datenumzug folgen.

14 Oct 2008 Ausgeliefert: R52

Soeben habe ich mein gebrauchtes IBM Thinkpad R52 einem freundlichen Menschen in gelb-blauer Kluft entrissen.

Zunächst mal: Alles da, wie es soll. Thinkpad, Netzteil, Alt- und Neu-Akku. Der Alt-Akku hat nach einem erst Bootvorgang mit Damn Small Linux noch eine Restlaufzeit von ca. 50 Minuten (wobei ich nicht weiß, ob er voll geladen ausgeliefert wurde), insofern war es eine gute Idee, in einen nagelneuen Akku zu investieren. Das Netzteil finde ich im Vergleich zu anderen Laptop-Netzteilen etwas »klobig« – zweiteilig, kein Eurostecker –, aber das ist im Grunde nebensächlich.

Das Thinkpad selbst ist rein optisch in einwandfreiem Zustand. Ich persönlich würde auch nicht erkennen, ob das nun deutsche Tastaturaufkleber auf einer US-Tastatur sind oder nicht (es sind).

Ich werde jetzt mal ein wenig mit der Ubuntu-Live-DVD herumspielen, aber im Groben und Ganzen sieht das schon sehr, sehr gut aus.