Oha, für dieses Jahr wird die Auswahl knapper als im letzten Jahr – zumindest die Anzahl der Blogeinträge hat sich 2008 drastisch reduziert. Mal sehen, was der Jahresrückblick (den ich im Übrigen nun schon zum vierten Mal in dieser Form mache) hergibt …
Januar: »Ein Hodenriss ist eine Verletzung, die ich mir nicht einmal vorstellen möchte.«
Februar: »Die Erzählung „Ich hatte sie alle” ist übrigens übelste Verleumdung an den Menschen, die ein völlig unterschätztes Instrument zu bedienen wissen, jawohl!«
März: »Wenn also morgen etwas über ein Bombenattentat in Neumünster durch die Nachrichten geht, bin ich nach Diktat verreist.«
April: »Ich behaupte keinesfalls, dass elastische Layouts für jede Webseite und/oder jedes Design als Grundlage ideal sind – für jemanden wie Robert, der Wert auf Barrierearmut legt, sind sie es jedoch ganz sicher.«
Mai: »Eine äußerst skurrile akustische Erfahrung ist es, in einem Aufnahmeraum zu sitzen, in dem gerade Gesang aufgenommen wird, und als einziger keinen Kopfhörer aufzuhaben, auf dem man auch den Backing Track (also die Musik) hört.«
Juni: »Du hast definitiv zu oft die Berichterstattung vor den Spielen der EURO 2008 gesehen, wenn Du am hellichten Tag so in der Gegend herumsitzt (anderswo nennt man das wohl „arbeiten”) und denkst, die Spatzen würden Seven Nation Army pfeifen.«
Juli: »Nein, aus der Stelle als HTML-„Programmierer” (so nennen die das, nicht ich) bei einem großen deutschen Social Network ist leider nichts geworden.«
August: »heise, die letzte Bastion des unscheinbaren, nahezu designlosen HTML, zieht (fast) dorthin nach, wo eBay und amazon schon sind.«
September: »Eine Frau, die genau die Schaufel Rotz und Dreck in der Stimme hat, die man für Rockmusik braucht.«
Oktober: »Linux auf Laptops ist zumindest mit der Kombination aus IBM Thinkpad R52 und Ubuntu 8.04 wirklich keine Herausforderung mehr.«
November: »C-Promis verkünden ihre Meinungen gegenüber Moderatoren, die sonst für Rasensport zuständig sind, Jungbörsianer lamentieren den Verlust von 30 Prozent ihres kargen Vermögens („Das passiert.”), Frau Maischberger und Herr Schily diskutieren ideologische Grundsätzlichkeiten – und zwischendurch fällt immer mal der Ton aus.«
Dezember: »Mal ganz davon abgesehen, dass man mich soeben in einer Werbepause auf Pro7 mit einer musikalischen Kollaboration von Bushido und Karel Gott erfreut hat, habe ich heute abend schon einen Schwabbel von 235 Kilo halbnackt, das Probehopsen von potentiellen Kellerinnen für eine Hooters-Filliale in Düsseldorf und intime Geständnissen von Alleinerziehenden im Kuppelurlaub gesehen.«
Prinzip erkannt? Nachmachen erlaubt.