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01 Apr 2009 Endlich schmerzfreies MP3-Shoppen für Linux-Nutzer

Vorweg: Das hier ist ausdrücklich kein Aprilscherz.

Offenbar seit heute läuft der deutsche MP3-Store von amazon. Und endlich hat mal jemand an die „armen“ Nicht-Windows-Nutzer gedacht. amazon bietet:

  • eine Linuxversion der notwendigen Downloadsoftware (die sogar funktioniert und als deb-Paket verfügbar ist!)
  • DRM-freies MP3-Format (256 kbps variable Bitrate)
  • sowohl Kauf von einzelnen Songs als auch ganzen Alben

Der Download des kostenlosen Testsongs klappte problemlos, die Datei ließ sich ohne Mucken mit allen gängigen Mediaplayern unter Linux abspielen.

So soll es sein. Wenn jetzt noch das tatsächliche Einkaufen (ganz normal über den amazon-Einkaufswagen) problemlos funktioniert, ist amazon für meine Begriffe hier ein echter Coup gelungen.

03 Mar 2009 Drop it

Dropbox ist ein kostenloser Dienst, um Dateien vom eigenen PC online abzulegen und optional mit anderen zu teilen. Ein Online-Backupmedium also, welches immerhin – steigerungsfähige, dazu gleich mehr – 2GB Speicherkapazität bietet.

Dropbox

Interessant dabei die Umsetzung unter Linux: Nicht nur gibt es (vorbildlich) ein Ubuntu-Repository für die Applikation, welche den Rechenknecht mit Dropbox verbindet, die Installation funktioniert auch noch ebenso streßfrei wie die Software – leider nicht immer üblich bei Software von Drittanbietern.

Die Dropbox-Software integriert sich unter Gnome in SystemTray und den Dateimanager nautilus. Es wird ein lokaler Ordner angelegt, dessen Inhalte automagisch mit Dropbox sychronisiert werden. Einfacher geht es eigentlich nicht. Zugriff auf die abgelegten Daten ist im Übrigen auch von einem anderen Rechner über das Webinterface möglich.

Mund wässrig gemacht? Wer Dropbox ausprobieren möchte, kann mir einen Gefallen tun und mir (und sich!) 250 MB zusätzlichen Speicherplatz sichern (in dem er/sie genau diesen Link zur Anmeldung nutzt).

26 Feb 2009 Time is money

Kronos

Adobes Weblaufzeitumgebung AIR bringt interessante, platformübergreifende Applikationen auf den Desktop. Neben dem grandiosen twitter-Client twhirl finde ich persönlich auch Kronos, eine Applikation zur Zeiterfassung, sehr interessant.

In Kronos legt man einfach für eine Tätigkeit einen Eintrag an, wählt diesen aus und drückt „Start“ – schon misst Kronos die Zeit, die man an einem bestimmten Projekt arbeitet.

Ergänzend dazu kann man, und das ist der eigentliche Clou an Kronos, für jedes Projekt einen individuellen Stundensatz angeben, der dann sogar verwendet wird, um „live“ den Verdienst zu ermitteln – eine tolle Motivationskrücke! ;-)

11 Jan 2009 twhirl unter Ubuntu

twhirl ist ein recht leistungsstarker twitter-Client auf Basis von Adobe AIR. Er beherrscht z.B. Direktnachrichten, was meines Wissens kaum ein nativer twitter-Client unter Linux kann.

In etwa analog zu dieser Anleitung kann man sowohl AIR als auch twhirl problemlos unter Ubuntu (hier derzeit: 8.10) installieren und verwenden.

Das Allerschärfste aber ist, dass sowohl AIR als auch twhirl hinterher im Paketmanager (beispielsweise Synaptic) als Pakete auftauchen, somit also zumindest theoretisch (ich hab's noch nicht ausprobiert) rückstandsfrei deinstallierbar sein müssten, was das Bauchgrimmen über die Installation einer Software durch einen Ubuntu-externen Installer doch merklich mildert …

04 Jan 2009 Weltzeituhr mit Bordmitteln

Ein Nebenaspekt der aktiven Mitarbeit in einem Open-Source-Projekt wie Serendipity ist die Zusammenarbeit mit einer Menge Menschen – Menschen, welche in vielen Fällen quer über den Globus verteilt sind und somit in unterschiedlichen Zeitzonen leben. Dieser Umstand führt dazu, dass man spätestens bei eiligen Fragen irgendeine Art von Weltzeituhr braucht, um in etwa abschätzen zu können, wer vielleicht gerade im Tiefschlaf liegt und wer eventuell kurzfristig zu erreichen sein könnte. (Man könnte sicherlich diskutieren, ob man so etwas wirklich »braucht«, aber es ist mitunter zumindest ganz praktisch.)

Bislang habe ich dafür die Firefox-Extension FoxClocks verwendet. Allerdings kann man auf einem Gnome-Desktop das Ganze auch relativ simpel mit Bordmitteln erreichen. (Und damit eine Extension wegrationalisieren.)

Das geeignete Werkzeug dazu ist das – unter Ubuntu ohnehin standardmäßig aktive – Panelobjekt Uhr. Klickt man auf die Uhr im Panel, wird ein Kalender des aktuellen Monats ausgeklappt. Unter diesem Kalender kann man des weiteren Orte einrichten, welche dann auf einer kleinen Weltkarte mit der dort aktuellen Uhrzeit angezeigt werden. Größere Städte findet die interne Datenbank selbst, für kleinere muss man die Geokoordinaten selbst ermitteln (etwa über GeoNames) und einsetzen.