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12 Sep 2007 CSS3 - bitte beschleunigen!

The contents of this document are still highly experimental.

Das ist der Hinweis, der sich derzeit noch in den Entwürfen für CSS Level 3 findet. Leider, denn es wird vermutlich noch einige Zeit vergehen, ehe die z.T. grandiosen Neuerungen in CSS3 in der Praxis eingesetzt werden können (sprich: von Browsern unterstützt werden).

Speziell die Module Multi-column layout und Grid positioning versprechen großartige Möglichkeiten. (Nun ja, eigentlich versprechen sie Dinge, die schon längst möglich sein sollten und es mit viel Anstrengung zumindest teilweise auch sind.)

Bereits das Multi-column layout wird es ermöglichen, den body(!) eines HTML-Dokumentes in Spalten aufzuteilen, diesen Breite, Abstand und Ränder zuzuweisen sowie Umbruch und Auffüllen der Spalten zu regeln – man stelle sich vor: Mehrspaltige Layouts ohne div-Suppe! Grid Positioning geht noch einen Schritt weiter: Es ermöglicht skalierbare(!) Raster, womit relativ freie Anordnungen von Seitenelementen wie im Print-Bereich machbar werden.

(via Golem)

30 Aug 2007 User-Reaktionen auf Bulletproof

Bulletproof hat durchaus Wellen geschlagen in der Serendipity-Community. Es ist ziemlich klasse, nach so einer langen Zeit im Elfenbeinturm der Entwicklung zu sehen, dass es nicht nur als beispielhaft gutes Stück XHTML/CSS und als bequemes Template angesehen, sondern auch tatsächlich und begeistert genutzt wird:

‘This is without a doubt the most powerful template framework I've ever seen, on any blogging platform [...] Three columns, two columns, left, right, split, top, bottom, it can do it all - and you never have to open a single file containing code. It's stunningly brilliant. [...] I cannot say enough about this framework and the people who support it. Truly amazing.’
duchessjane.com

Und auf speziellen Wunsch einer einzelnen Dame:

‘Dies ist ohne Zweifel das mächtigste Template-Framework, welches ich jemals gesehen habe, unabhängig von der Blogsoftware [...] Drei Spalten, zwei Spalten, links, rechts, aufgeteilt, oben, unten, alles ist möglich – und das ohne dass man jemals auch nur eine einzige Datei, die Code enthält, öffnen muss. Geradezu lähmend brillant. [...] Ich kann nicht genug über dieses Framework und die Leute, die dahinter stehen, sagen. Wirklich erstaunlich.’

(Bitte schön.)

27 Aug 2007 Mehr zu Bulletproof

Wie bereits erwähnt: Die wichtigen Details zum neuen Serendipity Template Framework stehen generell drüben auf s9y-bulletproof.com. Kurz zusammengefasst gibt es drei primäre Eigenschaften, die Bulletproof auszeichnen (und auch bereits im Dokumentationsblog ausführlich beschrieben wurden):

  1. Theme options: In den sogenannten Theme options kann der Benutzer verschiedene Features des Templates (und damit des Blogs) selbst über ein komfortables Interface in der Verwaltungsoberfläche konfigurieren und den eigenen Wünschen anpassen. Dabei werden u.a. verschiedene Features abgedeckt, die in den letzten Monaten und Jahren FAQs im s9y-Forum waren und bislang stets manuelles Editieren der Dateien eines Templates erforderten, wie etwa eine individuelle Navigationsleiste oder ein individuelles Banner. All das und mehr ist mit Bulletproof ohne Kenntnisse in XHTML/CSS/PHP/Smarty machbar.
  2. Stabile Basislayouts: Bulletproof bringt »out of the box« sechs Basislayouts mit – klassische Layouts auf Spaltenbasis, wie sie in tausenden von Blogs bereits benutzt werden, die – mehr oder weniger unabhängig von der sonstigen Gestaltung – in allen halbwegs modernen Browsern auf den drei großen Betriebssystemen stabil bleiben.
    Interessantes Detail dabei (für Kollegen und Interessierte) ist übrigens, dass die aktuelle BP-Version 1.0 keine browserspezifischen Hacks benötigt. Wir haben zwar spezielle Stylesheets für IE6 und IE7, welche über conditional comments eingebunden werden, um eventuell in zukünftigen Versionen notwendige Hacks integrieren zu können, aber sie sind derzeit leer. Für mich ist das der »Kneif mich«-Teil an Bulletproof – keine IE-Hacks. Unfassbar.
  3. Solide Codebasis für neue Templates: Ich habe es gerade erst bei dem Layout für mein eigenes und Roberts Blog ausprobiert – es ist eine wahre Freude, auf Basis von BP Templates zu gestalten. Der von BP gelieferte Basiscode in Tateinheit mit den Features, die über die Theme options gelöst sind, nimmt dem Gestalter wahnsinnig viel Kleinkram ab, mit dem man sich sonst herumärgern musste. Man kann sich voll und ganz auf »Farben und Formen« konzentrieren. Ich bin allerdings jetzt schon gespannt, wie viel oder wenig umständlich das mit grafiklastigeren Templates aussehen wird.

Andererseits denke ich nicht, dass nunmehr alle neuen s9y-Templates auf Bulletproof basieren sollten – das wäre ein Stillstand in der Template-Entwicklung, die wir nicht möchten. Es muss weiterhin innovative Templates wie Carl Galloways Hemingway port oder Alp Uckans adaption geben, es muss Aufgabe der Template-Entwickler sein … nun ja, »to boldly go where no template has gone before«, sozusagen. Und sei es nur zum »proof of concept«.

Das Projekt Bulletproof war in vielerlei Hinsicht speziell. Es war vermutlich die längste Entwicklungszeit, die je ein s9y-Template hatte (sieben Monate), unter anderem beeinflusst durch viele Stolpersteine. Es ist meines Wissens das einzige Template für Serendipity, an dem drei Entwickler gemeinsam gewerkelt haben, noch dazu unterstützt von fleißigen Helfern außerhalb des eigentlichen Entwicklungsteams. Sehr hilfreich war dabei die Bereitschaft verschiedener s9y-Entwickler, allen voran natürlich Garvin, Änderungen am s9y-Code vorzunehmen, um uns für Bulletproof neue oder verbesserte Features zu ermöglichen. Diese Zusammenarbeit zwischen Codern und Templategestaltern hat vieles in BP erst möglich gemacht (z.B. die austauschbare Headergrafik oder die colorsetspezifischen XML-Icons), und diese Arbeitsweise sollte beispielhaft für zukünftige s9y-Projekte sein. Es gibt leider unter den Gestaltern wenige bis keine mit PHP-Kenntnissen und Einblick in den Serendipity-Code, daher sind die meisten Gestaltern auf diese Hilfe angewiesen – ebenso sollten sich Coder nicht scheuen, z.B. Gestalter in Pluginprojekte einzubinden, um effizientere Vorlagedateien anbieten zu können.

29 Mar 2007 Tab-Navigation mit CSS

Die Seitennavigation mit Tabs da oben ist natürlich nicht auf meinem Mist gewachsen – der Code wie auch die Grafiken stammen von Christopher Ware, der jede Menge solcher Menüdesigns zusammengebastelt hat, eines schöner als das andere.

Der HTML-Code für eine solche Navigation ist denkbar simpel: Eine in einen div-Container verpackte ul, deren Listenpunkte jeweils einen Link enthalten, dessen Linktext wiederum nochmal in ein span verpackt wird.

24 Mar 2007 Kugelsicher? Kugelsicher!

Aus den tiefen Schluchten Tälern und Höhlen der Schweiz höre ich Sille schluchzen verwirrt zur Kenntnis nehmen: »Schon wieder ein neues Design?« – ja. Aber »work in progress« – Feed- und Favicon muss ich noch anpassen, das Banner ist bestenfalls ein Platzhalter, bis ich Zeit, Wetter und Ostsee unter einen Hut gebracht bekomme, und ganz sicher habe ich die eine oder andere Sache vergessen, die mir im Entwicklungsblog auf dem lokalen Apachen nicht aufgefallen ist, weshalb es das Ganze auch (noch) nicht zum Download gibt. Ach ja, die IE-Unterstützung ist irgendwie auch noch suboptimal, aber das ist mir akut zu frickelig.

Unter der Haube werkelt eine Gemeinschaftsproduktion (siehe ganz unten im Seitenfuß), zu der ich mich demnächst etwas detaillierter äußern werde. Für's erste bin ich für sachdienliche Hinweise und unterhaltsame Kommentare zutiefst dankbar, aber wahrscheinlich bis Montag zu müde, kaputt und beschäftigt, um irgendwas zu korrigieren, also lasst Euch Zeit mit dem Gemecker ;-)