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27 Sep 2006 Kolibri abgestürzt

Ich besitze bekanntlich keinen iPod, sondern einen "ganz normalen" MP3-Player - einen Gembird Kolibri 131 (auf den ich an dieser Stelle gern verlinken würde, aber die Produktsuche bei Gembird ist, milde ausgedrückt, unkommunikativ). Schönes Teil an sich.

Was man allerdings offenbar keinesfalls tun sollte: Über die interne "Alles löschen"-Funktion am Player den kompletten Speicherplatz freischaufeln. Das hat mir offensichtlich neulich die Partitionstabelle zerschossen, was dazu führt, dass sich zumindest Linux beharrlich weigert, das Teil zu mounten, bis man das gute Stück mit dem mitgelieferten (Windows-)Tool frisch formatiert.

12 Jul 2006 Woran man erkennt, dass man einen alten PC hat

Man kauft sich eine neue Tastatur, weil die alte langsam zugesifft ist. Man wählt das Modell in kühlem Schwarz, achtet aber nicht darauf, dass besagtes Modell via USB angeschlossen wird. Windows erkennt die Tastatur ohne Zicken, Linux ebenso. Dann aber stellt man beim Reboot fest, dass im BIOS des Rechners keine Unterstützung für USB-Keyboards vorgesehen ist, weshalb man im Linux-Bootloader GRUB nicht mehr auswählen kann, welches Betriebssystem gebootet werden soll.

(Und dann freut man sich, weil man noch einen USB-to-PS/2-Adapter von einer alten Maus übrig hat. Problem gelöst. Und für die neugierigen Geeks unter Euch: Es ist ein 1,1-GHz-Athlon auf einem Elitegroup K7S5A-Board. Ja,das langt völlig.)

06 Jul 2006 dmesg lügt nicht

Wenn man eine Terratec T2 als TV-Karte hat, die plötzlich anfängt, zu zicken, zu spinnen und hektisch mit dem blauen Kontroll-Lämpchen zu blinken, sollte man mal dmesg fragen, was da los ist.

Und wenn dmesg dann behauptet:

hub 5-1:1.0: Cannot enable port 4. Maybe the USB cable is bad?

sollte man das einfach mal glauben und das USB-Kabel austauschen. Spart 'ne Menge Nerven.

(Ebenso spart es 'ne Menge Nerven, wenn man so ein USB-Kabel (Kleiner Stecker auf großer Stecker - gibt's da einen Fachausdruck?) noch übrig hat, weil die Digitalkamera und der neue MP3-Player über selbiges Kabel angeschlossen werden können. Ansonsten hätte man sich bei 32,6 Grad ins Auto setzen und ein Kabel besorgen müssen.)

29 Dec 2005 Digitaler Videorecorder unter Linux

Kurz vor Weihnachten schneite (Nicht witzig. Gar nicht witzig. Hier liegt echt Schnee mittlerweile. Bah.) das ePay-Päckchen rein, einen Abend basteln, kompilieren und konfigurieren und seitdem wird hier digital aufgenommen.

DVB-T heißt natürlich das Stichwort, a.k.a. "Überall-Fernsehen". Ausführende Hardware ist eine Terratec Cinergy T2, eine kleine Zauberkiste mit Zimmerantenne (unfassbar, aber die reicht; genau 3 Sender kommen hier nicht an, weder aus Lübeck noch aus Kiel), welche mit einem halbwegs aktuellen Kernel schlicht und einfach läuft.

Softwareseitig ist MythTV für das Aufnehmen zuständig (man programmiert die Aufnahmen per EPG, was einfach nur praktisch und simpel ist), mit ProjectX schnibbelt man im Bedarfsfall Überflüssiges raus - was dank der Tatsache, dass DVB-T als DVD-kompatibler MPEG2-Stream auf der Platte landet, erheblich schneller geht als bei Aufnahmen über analoge TV-Karten (und logischerweise auch eine bessere Bildqualität liefert).

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19 Dec 2005 Schwein muss man haben

Gesucht: Ein USB-2.0-Controller als PCI-Karte, der unter Linux funktioniert, idealerweise "out-of-the-box" (wer hat schon Zeit, an sowas lange rumzufummeln?). Damit die neumodischen USB-2.0-Geräte nicht länger beleidigt sind, dass sie mit einem USB-1.1-Port vorlieb nehmen müssen.

Hindernis: Sauwetter, keine Zeit/Lust, dafür extra zum "guten" Händler zu fahren (so ist das auf dem platten Land halt); also muss man mit den kleinen PC-Klitschen und entsprechenden Abteilungen der Elektronik-Märkte am Ort vorlieb nehmen, die normalerweise nur proprietären Schrott haben, den man selbst unter Windows nur unter Schmerzen zum Laufen bekommt.

Also: No-Name-USB-Controller aus der kleinen PC-Klitsche ("Unter Linux haben wir den auch noch nich probiert ..." - Is' klar, ihr schwitzt noch an der SuSE-Installation ...) genommen, im Zweifelsfall 15 Euro in den Kamin gejagt. Und siehe da ... das Teil tut - gepriesen sei die Fa. VIA, Hersteller des verwendeten, aber natürlich nicht auf der Verpackung ausgewiesenen Chipsatzes. Und zwar "out-of-the-box".