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21 Mar 2009 Benutzerhinweis, sinnvoller

Erteilt durch ein Navigationssystem Baujahr „kurz vorm Kartoffelkrieg“ direkt nach dem Aktivieren in der Rubrik „Benutzerhinweise“:

Beachten Sie in jedem Fall alle Verkehrsregeln.

Macht Sinn, irgendwie. (Und das mir, der ich mit Leidenschaft unsinnige Stopschilder überfahre!)

21 Jan 2009 Plug and play

Falls noch andere Elektrodeppen und Physikschwächlinge wie ich da draußen darüber nachdenken, welche Zusatzbox sie ihrem Bassverstärker zur Seite stellen könnten: Die Fragen nach Ohm, RMS, Zoll und dem anderen Quatsch beantwortet höchst praxisnah und leicht verständlich Setup Tips for Amps and Speakers von SWR-Gründer Steve Rabe höchstselbst.

(Nochmals danke an Niels!)

16 Nov 2008 MeTV - DVB-T in schlank

Lange war ich begeisterter Nutzer von MythTV, einem sehr leistungsfähigen, aber auch sehr umfangreichen und relativ komplex zu konfigurierenden Media Center für Linux. Eine schlanke Alternative dazu ist Me TV.

Me TV ist eine Gnome-Applikation zum Empfang von DVB-T und -C über Karten mit Treibern im Kernel (wie z.B. meine Terratec Cinergy T2 USB). Im Gegensatz zu MythTV braucht es weder ein umfangreiches Setup noch eine MySQL-Datenbank und eignet sich somit hervorragend, um gelegentlich ohne viel Bohei ein wenig fernzusehen oder auf die Schnelle Aufnahmen zu machen.

Me TV unterstützt dabei selbstverständlich EPG ebenso wie die Programmierung von Aufnahmen darüber, genauso aber auch spontane Mitschnitte ohne vorherige Programmierung.

21 Oct 2008 Thinkpad R52: Die erste Woche

So langsam glaube ich, ich muss mir ein neues Hobby suchen. Oder ein neues Betriebssystem. Linux auf Laptops ist zumindest mit der Kombination aus IBM Thinkpad R52 und Ubuntu 8.04 wirklich keine Herausforderung mehr. Dirks Aussage, mit der Kombination könne man nicht viel falsch machen, ist zu 100% bestätigt – hier läuft bis auf winzige Nichtigkeiten wirklich alles rund, ohne dass ich auch nur minimale Nacharbeiten per Hand hätte machen müssen.

Selbst einst kritische Kandidaten wie suspend to ram (oder disk) liefen out of the box. Sound, Grafik, LAN, WLAN, selbst das gottverdammte interne Modem geht. Touchpad, Pointing stick oder per USB angeschlossene Maus, vollkommen egal. Natürlich sind die internen Lautsprecher nichts, worüber man Musik hören möchte, natürlich bringt die Grafikkarte wenig mehr Leistung, als man für einfaches Arbeiten auf dem Desktop braucht – aber mehr brauche ich halt auch nicht.

Was die winzigen Nichtigkeiten sind? Auf dem (im Übrigen exzellenten) Keyboard gibt es eine Fn-Taste, mit der man interne Sonderfunktionen ansteuern kann, die liegt da, wo mein Hirn noch Ctrl vermutet, was gelegentlich für Verwirrung sorgt. Und beim Umzug der alten Daten via LAN-Verbindung hat's meinen CVS-Snapshot der zusätzlichen Plugins und Templates von s9y zerlegt. So what.

Alles in allem eine für »normales« Arbeiten mehr als hinreichend flotte, hochgradig linuxtaugliche Kiste, die nahezu keinen Rückschluss darauf zulässt, dass es sich um ein Gebracuhtgerät handelt. Alles richtig gemacht.

14 Oct 2008 Ausgeliefert: R52

Soeben habe ich mein gebrauchtes IBM Thinkpad R52 einem freundlichen Menschen in gelb-blauer Kluft entrissen.

Zunächst mal: Alles da, wie es soll. Thinkpad, Netzteil, Alt- und Neu-Akku. Der Alt-Akku hat nach einem erst Bootvorgang mit Damn Small Linux noch eine Restlaufzeit von ca. 50 Minuten (wobei ich nicht weiß, ob er voll geladen ausgeliefert wurde), insofern war es eine gute Idee, in einen nagelneuen Akku zu investieren. Das Netzteil finde ich im Vergleich zu anderen Laptop-Netzteilen etwas »klobig« – zweiteilig, kein Eurostecker –, aber das ist im Grunde nebensächlich.

Das Thinkpad selbst ist rein optisch in einwandfreiem Zustand. Ich persönlich würde auch nicht erkennen, ob das nun deutsche Tastaturaufkleber auf einer US-Tastatur sind oder nicht (es sind).

Ich werde jetzt mal ein wenig mit der Ubuntu-Live-DVD herumspielen, aber im Groben und Ganzen sieht das schon sehr, sehr gut aus.