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04 Jun 2009 Nokia 5800 Xpress Music

Es war mal wieder so weit: 24 Monate rum, Mobilfunkvertrag läuft aus. Neuer Vertrag bei neuem Anbieter und angesichts des grottigen Samsung-Handys, auf das beim letzten Mal die Wahl fiel: Neues Handy. Die Wahl fiel diesmal (Vorsicht, reichlich Flash!) auf das Nokia 5800 Xpress Music. Vertragsmodelle ebenso wie Kaufpreis ohne Vertrag bei ähnlichen Modellen (Ja, ich rede hier vom iPhone.) sind für meine Begriffe krank, aber ich wollte dennoch ein halbwegs zukunftsträchtiges Telefon, mit dem man auch in einem halben Jahr noch Spaß hat.

Nun bin ich im Grunde komplett der Falsche, um ein Mobiltelefon zu rezensieren – bereits nach wenigen Minuten mit dem neuen Ziegel schoß mir ein „Wer braucht das alles?“ durch den Kopf. Der Funktionsumfang des ersten Touchscreen-Handys von nokia ist mir außerdem viel zu lang für einen Blogeintrag, daher hier nur ein paar Anmerkungen meinerseits zu wesentlichen Kernfeatures.

  • Touchscreen: Das ist natürlich ein Feature, welches die Vergleiche mit iPhone/G1 antreibt – ich kann dazu nur sagen, dass ich mit dem Touchscreen ganz gut zurechtkomme, allerdings – speziell in den doch recht kleinen QWERTZ-OSD-Tastaturen – erheblich besser mit dem Stift als mit meinen Wurstfingern. Die taktile Rückmeldung ist dabei ebenfalls recht hilfreich.
  • Display: 360x640 bzw. 640x360 Pixel, für meine Begriffe in diesen Dimensionen ohne Grund zur Beanstandung, selbst beim Abspielen von MPEG4-Videos. Einzig der Lagesensor ist mitunter etwas reaktionslahm und begriffstutzig beim Umschalten.
  • Musikwiedergabe: Über Kopfhörer okay, über Lautsprecher … nun ja, das klingt schon ziemlich nach Kofferradio. Für digitale Klingeltöne mehr als ausreichend, mehr will ich persönlich nicht mit einem Telefon machen.

Ansonsten kann ich bislang nur sagen: Die Kamera ist vollkommen okay für eine Handykamera, die Sprachqualität ist wunderbar. Sehr gelungen finde ich den integrierten Kalender, der anstehende Termine stets in der Hauptansicht des Displays „ankündigt“, und natürlich die völlig streßfreie Verbindung des Telefons per Bluetooth mit meinem Linux-Laptop.

Klare Minuspunkte hingegen für die katastrophal unübersichtliche Installation der zugehörigen Software (unter Windows), welche danach nicht einmal funktioniert, und die bislang leider nur geringe Anzahl von zusätzlichen (und sinnvollen) Applikationen für das Telefon (was sich hoffentlich ändern wird; auch habe ich hier noch nicht wirklich ausgiebig gesucht).

20 May 2009 Mac-Tastatursimulation für Arme

iBoard

Das Bazoo iBoard. Nur bedingt für Gamer zu empfehlen, haptisch etwas gewöhnungsbedürftig, dafür extrem platzsparend und mit integriertem USB-Port.

Und kostet nur etwa ein Vierzigstel eines iMacs …

(Ja, die Mac-User dürfen jetzt hämische Kommentare loswerden. Nur zu.)

22 Apr 2009 Durchdachte Tasche für kleine Digicams

Kürzlich habe ich meine steinalte Digicam gegen ein aktuelleres Modell ausgetauscht. Was mir nun fehlte, war eine passende Tasche für das gute Stück.

Höchst empfehlenswert ist für meine Begriffe für diese und ähnliche Kameras – maximale Maße (B x T x H) 6 x 3 x 9 cm – die Hama Hook DF 11.

Die Tasche ist klein, leicht, kompakt und dennoch innen anständig gepolstert. Meine Pentax Optio E70L passt nahezu perfekt hinein, in die außen aufgesetzte Tasche passen zudem 4 Ersatz-Mignonzellen und diverse Reservespeicherkarten, und zwar in seperaten Einsteckfächern innerhalb der Außentasche. Sehr schön, auch wenn dieses mit Klettverschluß verschlossene Außenfach leider nicht schließt – die Kamera selbst hingegen ist sicher gegen Außendreck mit einem Reißverschluß abgeschottet.

Mein persönliches Highlight sind allerdings der Karabinerhaken, mit dem man die Tasche nahezu überall anflanschen kann, sowie die Gürtelschlaufe, welche ebenfalls einen Klettverschluß hat, folglich also auch über einen bereits angelegten Gürtel gezogen werden kann. Auf einen affigen Schulter- oder Halsgurt wurde hingegen verzichtet.

Fazit: Eine durchdachte, solide Kameratasche zum kleinen Preis.

03 Apr 2009 Verblasst: Die spitzen Klammern

Tastatur

Woran man merkt, dass ich HTML von Hand in einem schnöden Texteditor schreibe? An der Tastatur meines Thinkpads.

Diese ist bekanntlich eine mit Aufklebern umgerüstete US-Tastatur. Knapp fünfeinhalb Monate nach Erwerb zeigen nicht nur die ersten Tasten Abnutzungserscheinungen (die 2 und das M; letzteres erklärt sich durch meinen Namen, ersteres durch die Shift-Belegung), nein: Die Taste mit den spitzen Klammen < und > ist komplett abgenudelt. Und die braucht man bekanntlich ständig, wenn man HTML von Hand auszeichnet …

02 Apr 2009 Creative ZEN unter Linux befüllen

Das linuxfreundliche MP3-Shopping bei amazon hat mich dazu bewogen, mich nochmal intensiver mit der Betankung meines Creative ZEN unter Linux zu befassen – dort heruntergeladene Dateien per USB-Stick erst auf die Windowsmöhre und von dort auf den Player zu übertragen wäre doch etwas umständlich.

Die Lösung heißt mtpfs. MTP ist ein FUSE-Dateisystem, welches geeignete Player wie den ZEN mittels passender Plugins auch direkt aus Mediaplayern wie etwa Rhythmbox (getestet, funktioniert) befüllen kann. MTP-Plugins sollte es für alle gängigen Mediaplayer/-datenbanken unter Linux geben.

Das Befüllen der zusätzlichen Speicherkarte im ZEN klappt übrigens auch so: Stellt man den Player vor dem Anschließen an den Rechenknecht von Hand auf Speicherkartenzugriff, wird diese als USB-Gerät gemountet und kann genau so genutzt werden.