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24 Sep 2009 Übergetreten

Ich bin jetzt übrigens auch zur dunklen Seite der Macht übergetreten.

iPod nano 4G 16 GB

(Nein, das ist noch einer aus der 4. Generation ohne Kamera. Ja, ich habe mir bewusst so einen zugelegt. Ich habe eine Digitalkamera, verdammt. Nein, ich plane nicht, mir in absehbarer Zeit ein MacBook anzuschaffen. Ja, ich finde ihn super, obwohl ich immer gegen Apple-Fanboys wettere. Grml.)

09 Aug 2009 Doch nochmal: Untertitel

Nach diversen Testreihen muss ich das leidige Thema Untertitel auf der WD TV nun doch nochmal rekapitulieren.

Was man eigentlich will

Eigentlich will man dem MKV-Container Untertitel im SUB-Format mitgeben, da bei diesem Format der fehleranfällige und zeitraubende Schritt OCR entfällt. Mir ist es jedoch (bislang?) nicht gelungen, SUB-Untertitel so zu generieren, dass die WD TV sie lesbar darstellt. Sollte jemand eine Methode kennen: Immer raus damit!

Ebenso will man die Untertitel definitiv mit in den MKV-Container einbinden („muxen“); das ist einfach aufgeräumter und ebenfalls weniger fehleranfällig, allein, weil man die Untertiteldatei so nicht versehentlich löschen kann.

SRT to the rescue

Die Übergangslösung, bis Handbrake nicht hart kodierte Untertitel unterstützt und das alles automagisch in einem Rutsch erledigt, ist also, Untertitelspuren separat via OCR ins SRT-Format umzuwandeln und diese mittels mkvtoolnix nachträglich in den Container einzufügen.

Dabei ist mir ein erster Nachteil des MKV-Containers aufgefallen: MKV unterstützt anscheinend weder Formatierungen in noch Positionierung von SRT-Untertiteln. Beides nutzt, soweit ich das getestet habe, die WD TV aber auch bei seperaten Untertitel-Dateien nicht, insofern ist es egal.

Zum Erzeugen der SRT-Dateien verwende ich mittlerweile doch SubRip an Stelle von VobSub bzw. SubResync aus dem VobSub-Paket. SubRip bietet zwei klare Vorteile:

  1. Es kann einmal via OCR erkannte Zeichen in einer Datenbank speichern. Das beschleunigt den Erkennunsprozeß ungemein, wenn man diese Datenbank regelmäßig (manuell) speichert. SubResync hingegen setzt das OCR bei jedem Programmstart zurück
  2. Ebenfalls sehr nützlich ist die Funktion, gängige OCR-Fehler automagisch bereinigen zu lassen. Optisch ähnliche Buchstaben werden dabei zusammenhangsabhängig korrigiert. Auch das tut SubResync nicht.

Die WD TV besteht übrigens nicht darauf, Untertitel in Unicode serviert zu bekommen, somit kann man die Wahl der Kodierung getrost SubRip überlassen. Enthält eine Untertitelspur Zeichen, die Unicode notwendig machen, bietet SubRip das automagisch an.

01 Jul 2009 Ein Hoch auf Bernies Jungs

Neuer PC

Ich darf vorstellen: Mein neuer Rechenknecht. Die Zeit war überreif, auf dem alten Kasten machten viele Dinge (Videokodierung, Spiele) einfach keinen Spaß mehr. Von Dingen wie Stomverbrauch und Lautstärke ganz zu schweigen – irgendwann kommt halt der Punkt, an dem aus alter Hardware zu alte Hardware wird.

Nach langen Überlegungen, die mangelnde Übersicht des Marktes für Teile eventuell durch einen Rechner von der Stange zu umgehen, fiel die Wahl auf Bernies PC-Shop in Lübeck. Gute Wahl.

Auf eine kurze Email, was der neue Ofen tun solle (nebst Preislimit), kam prompt ein passendes Angebot per Email zurück. Nach einem Wochenende grübeln Montag morgen in Auftrag gegeben, Dienstag mittag fertig zusammengeschraubt abgeholt. Perfekt. Den Laden kann ich Lesern aus der Region nur wärmstens ans Herz legen.

Eckdaten:

  • Athlon 64 X2 7750+
  • Asus M3A78-EM Mainboard
  • 2 GB RAM
  • 320 GB Festplatte (Samsung)
  • DVD-Brenner (LG)

Das Ganze in einem Midi-Tower mit 420 Watt-Netzteil, damit man ggf. dem Kasten eine potentere Grafikkarte spendieren kann, wenn es denn mal notwendig werden sollte – nach einem ersten Test mit WSC Real 09 scheint mir das aber für meine bescheidenen (Spiel-)Zwecke vorerst nicht nötig zu sein. Da reicht die OnBoard-Grafik ebenso wie der OnBoard-Sound.

29 Jun 2009 DVD-»Ersatz«: MKV mit Untertiteln

Komprimiertes Video wird immer wichtiger im „Pantoffelkino“. Ob man nun gemütlich am Laptop oder am Fernseher, welcher (wie bei mir seit einiger Zeit) z.B. über eine WD TV befeuert wird, gucken möchte: Die DVD ist nicht mehr unbedingt das Medium der Wahl.

Was man will, ist ziemlich klar: Einen MKV-Container mit H.264-Video, AAC-Tonspur(en) und – idealerweise – zuschaltbaren VobSub-Untertiteln.

Das Tool dafür – unter Windows, MacOS und Linux! – wäre normalerweise Handbrake, eine Art „Schweizer Armeemesser“ in puncto Videokodierung. Der Haken aber ist, wie ich bereits bei Kristian (in den Kommentaren) feststellte, dass Handbrake derzeit nur „hart einkodierte“ Untertitel bietet. („Softe“ sind allerdings bereits in Arbeit; es ist jedoch nicht abzusehen, wann die Version 0.9.4 des Programms erscheinen wird, in der das implementiert sein soll.)

Bis dahin bleibt nur, Handbrake ausschließlich Video und Audio zu überlassen und die Untertitel nachträglich in den MKV-Container einzubinden – denn die Möglichkeit zu „soften“ Untertiteln bietet dieses Containerformat durchaus.

Für das Auslesen der Untertitel von DVD gibt es meines Wissens kein platformübergreifendes Programm. Unter Windows erledigt z.B. VSRip diesen Job ganz gut, Linux-Nutzer können subtitleripper verwenden. Mac-Nutzern kann ich persönlich mangels Mac leider nichts empfehlen, vielleicht kann jemand über die Kommentare aushelfen?

Das Tool, welches die Untertitel in den MKV-Container einbindet („(re)muxing“), tut seinen Dienst wieder auf allen drei Plattformen: mkvtoolnix nimmt die mit Handbrake erzeugte MKV-Datei, welche bereits Video- und Tonspur(en) enthält, fügt die Untertitelspur(en) hinzu und erzeugt eine neue MKV-Datei, die dann alles enthält.

17 Jun 2009 Drathlos verkabelt

Wenn man vom einen auf den anderen Tag Probleme mit einer Netzverbindung über UMTS bzw. HSDPA – wie z.B. spontane Verbindungsabbrüche oder schwankende Geschwindigkeit der Verbindung – hat, kann das an verschiedenen Dingen liegen.

  • Störungen durch aktive WLAN-Netzwerke in der Nähe
  • Störungen durch ein in nächster Nähe zum UMTS-Gerät gelagertes Mobiltelefon
  • generell intensivere Nutzung des UMTS-Netzes in der Umgebung durch Mobiltelefone
  • Wettereinflüsse wie etwa Sturm, Gewitter oder Regen
  • ggf. softwareseitige Störungen durch aktualisierte Treiber oder „exotische“, anbieterseitig nicht offiziell unterstützte Betriebsysteme

All das findet man, wenn man zum Thema im Netz sucht; all das erzählt einem der Onkel vom Support und rät „das einfach alles mal auszuprobieren“.

Nur auf die Idee, dass einfach das USB-Kabel, welches den UMTS-Stick mit dem Laptop verbindet, im Eimer sein könnte, auf die Idee muss man alleine kommen.