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10 Nov 2009 Wellenreiten

Interessante Feststellung, nachdem ich nun – besser spät als nie – dank Florian doch noch eine Einladung zur großen Welle erhalten habe: Ich habe von zig Leuten, mit denen ich durchaus waven wollen würde, anscheinend keine Email-Adresse im Gmail-Adressbuch und/oder bin zu blöd, sie in Wave als Kontakt hinzuzufügen bzw. sie dort zu finden.

Wenn also jemand Wellenreiten möchte: matthiasmees@googlewave.com.

30 Apr 2009 Die Zeit ist überreif: Jabber

Auf die Gefahr hin, jetzt wieder in den Kommentaren als skurriler Linuxnutzer bepöbelt zu werden, dessen „komische Software nicht richtig funktioniert“ – ich überlege ernsthaft, in absehbarer Zukunft meinem Multiprotokoll-Client pidgin kurzerhand die ICQ- und AIM-Accounts abzuklemmen und mich rein auf GoogleTalk und Jabber zu verlasssen.

Die betreffenden proprietären IM-Dienste machen im Grunde permanent Streß, besonders dann, wenn eine Änderung im Protokoll mal wieder tagelang alle Nutzer von alternativen Clients aus den betreffenden Netzwerken aussperrt.

Jabber hingegen kann alles, was diese Dienste auch leisten, ist aber unabhängig, frei und dezentral. GoogleTalk hingegen basiert auf dem Jabber-Protokoll, und auch wenn jetzt möglicherweise die üblichen Google-Mahner aufschreien: Ich mag GoogleMail und -Talk.

Die „wichtigsten“ meiner Kontakte sind bereits über mindestens eine der beiden Varianten erreichbar, alle anderen Leser sind herzlich willkommen, mich wahlweise als matthiasmees@googlemail.com (GoogleTalk) oder yellowled@jabber.ccc.de (Jabber) zu ihren Kontaktlisten hinzuzufügen. Noch bin ich wie gesagt auch via ICQ/AIM erreichbar – wenn es denn gerade mal funktioniert.

Einen sehr umfassenden Artikel über die Vorteile von Jabber sowie eine Kurzanleitung zum Einstieg gibt es bei Frank Helmschrott.

03 Sep 2008 Download: Chromisch

Google macht jetzt also auch noch Browser. Meiner persönlichen Meinung nach einigermaßen sinnfrei, aber mich fragen sie ja nicht. Man kann so ziemlich alle Varianten von Meinungen zu Chrome finden, mir fällt als Benutzer eines Betriebssystems, für welches der neue Wunderbrowser (noch) nicht verfügbar ist, vor allem eines auf: Der Download ist eine Frechheit.

  1. Als Linux-Benutzer wird mir auf der Downloadseite lapidar angeboten, mich per Newsletter o.ä. informieren zu lassen, wenn eine Linux-Version verfügbar sei, und selbst das muss ich (hinter »Weitere Informationen« versteckt) selbst finden. Einen Downloadlink zur Windows-Beta (Ja, manche Linux-Benutzer haben parallel ein Windows installiert. Und würden die Windows-Beta gern unter Linux herunterladen. Ja, das geht. Erstaunlich, nicht?) suche ich bislang vergebens.
  2. Lade ich dann unter Windows besagten Wunderbrowser herunter, bekomme ich nicht etwas das gesamte Paket, sondern einen 475 KB schweren Installer (Kann mal jemand einen tollen Browser in 475 KB verpacken? Das wäre mal ein Wunderbrowser!), der den Rest nachträglich während des Installationsvorgangs hinter einem Fortschrittsbalken herrlich untransparent verdeckt herunterlädt. Und müsste das Ding ggf. auf verschiedenen Windows-Maschinen mehrmals so installieren. Bandbreitenverschwendung galore, aber Google hat's ja.

Und sowas schimpft sich dann »Open Source«. Ein Glück, dass Chrome auch bereits auf browsershots.org verfügbar ist.