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29 Oct 2007 Schweigsamer Gibbon

Irgendwo[tm] zwischen zwei Sicherheitsupdates war es geschehen, ohne erkennbaren Auslöser oder auszumachende Quelle: Die lokale Ubuntu-Installation gab keinen Mucks mehr von sich. Nicht unter Gnome, nicht unter Xfce, nicht unter fluxbox. Weder audacious noch audacity, nicht Listen, noch nicht einmal das getreue mpg321, ganz zu schweigen von Systemklängen.

Stille.

Da stochert man hilf- und ahnungslos in Bugreports, googelt sich durch englische, deutsche und französische Fehlermeldungen, auf der Suche nach dem einen Paket, das vielleicht versehentlich deinstalliert wurde, wird sogar ein diff zwischen den auf dem eigenen und dem Rechenknecht der besseren Hälfte – wo alles weiter wie gehabt schallte – installierten Pakete durchwühlt.

Irgendwann[tm] kam ich auf die Idee, mal einen Blick in das Gnome ALSA-Mischpult zu werfen – sieh an, da hat irgendetwas[tm] alle Regler auf stumm geschaltet. Kann ja nicht gehen. Wer mir verrät, was das war, hat ein Bier gut. Ich höre einstweilen Slayer. Und zwar LAUT!

16 Aug 2007 Faszinierend, so ein Desktop

So ein Gnome-Desktop kann einen ja echt beschäftigen. Anders als noch vor kurzem behauptet benutze ich nun doch Listen als Audio-Jukebox. Es startet schlicht zügiger und stresst die altersschwache CPU ein wenig weniger als Exaile, zumindest wenn man nicht gerade die Musik-Biblliothek neu laden lässt. Da die Features mehr oder minder deckungsgleich sind, ist der Unterschied in puncto »Look 'n' Feel« minimal.

Ebenfalls interessant, aber vermutlich nur auf besagten betagten Rechenknechten zu merken: Arbeitsflächen erzeugen mehr Last, als man meint. Ich bin ein großer Freund dieser virtuellen Desktops, im Prinzip habe ich – sowohl unter Gnome als auch unter fluxbox (welches ich kaum nutze) – gern pro regelmäßig verwendeter Anwendung eine eigene Arbeitsfläche. Das rächt sich.

Mein hiesiger Athlon mit 1100 MHz geht schon leicht in die Knie, wenn man unter Gnome zwischen 7-8 Arbeitsflächen hin und her springt – der Wechsel zwischen zwei Anwendungen, speziell Gnome-/gtk-Anwendungen, ist merklich schleppend. Unter fluxbox geht es, möglicherweise wäre xfce der geeignete Mittelweg. Muss ich gelegentlich mal austesten. Andererseits habe ich den Komfort, den der Gnome-Desktop (Standarddesktop unter Ubuntu) bietet, mittlerweile durchauch zu schätzen gelernt. Und für den Moment hat es relative Besserung gebracht, sich auf 4 Arbeitsflächen zu beschränken.