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12 Mar 2008 Verwittertes Papier mit Gimp

Wer – wie ich – mit Gimp zu unfähig ist, um bestimmte Effekte mal eben aus der Maus zu schütteln, freut sich über ein passendes Script-Fu, welches die gewünschte Funktion automagisch generiert. Für den jünsten Webdesign-Trend, den Grunge-Look, kann man beispielsweise mit Old Rusted Paper zumindest brauchbar eine Auswahl in ein Stück altes, verwittertes Papier umwandeln. Für wirklich gute Ergebnisse sollte der Effekt auf eine Freihandauswahl (mit dem Lasso-Tool erstellen) angewendet werden.

06 Mar 2008 Gimp, gutenprint und der Canon Pixma IP3500

Ehe sich noch jemand – zugegeben, wie ich eben – dumm und dusslig googlet: Will man aus Gimp heraus z.B. mit dem Canon Pixma IP3500 z.B. Fotos drucken, so landet man automatisch in der gutenprint-Konfiguration, steht dort aber etwas dumm da, da es besagten Drucker dort so nicht gibt.

Hat man jedoch – wie ich, ha! – den Drucker unter Ubuntu mit den letzten Canon-Treibern eingerichtet, so wählt man im gutenprint-Dialog unter »Drucker-Einstellungen« zunächst »Drucker einrichten«, dann PPD-Datei »Suchen«, klickt sich nach /etc/cups/ppd/ durch und wählt dort iP3500_series.ppd aus.

Und dann druckt das. (Und das nicht mal übel, so auf kostengünstigem Normalpapier.)

25 Jan 2008 Gimp 2.4: Freistellen für Dummies

Klassische Situation: Man hat ein Bild oder Foto, aus dem man aber nicht nur einen bestimmten Ausschnitt, sondern sogar nur ein bestimmtes Element aus diesem Ausschnitt verwenden möchte. Eine typische Anwendung: Aus einem Gruppenfoto will man den Kopf einer Person extrahieren. Man befreit also ein Motiv von seinem Hintergrund, der Fachbegriff dafür lautet freistellen.

Eben dafür gibt es in der aktuellen Version 2.4 von Gimp ein sehr hilfreiches Werkzeug für Grafikdilettanten wie mich: Die Vordergrundauswahl. Natürlich ist diese weder perfekt noch mit manuellem Freistellen vergleichbar, aber eben auch lange nicht so mühsam.

Um ein Motiv freizustellen, wählt man in Gimp Werkzeuge > Auswahlwerkzeuge > Vordergrundauswahl. Mit dem daraufhin ausgewählten Lasso-Werkzeug zieht man eine grobe Auswahl um das freizustellende Motiv. Mit dem anschließend ausgewählten Pinselwerkzeug zieht man nun innerhalb dieser groben Vorauswahl (der Rest des Bildes wird blau maskiert) eine Linie, die idealerweise sämtliche Farb- und Helligkeitsbereiche des freizustellenden Objektes »erwischt«. Abschließend bestätigt man die Auswahl durch Enter und kann mit der so freigestellten Auswahl weiter arbeiten.

24 Oct 2007 Gimp 2.4 fertiggestellt

Während ich mich noch an den Neuigkeiten im mit Ubuntu 7.10 ausgelieferten Gimp 2.4-rc3 erfreue, wurde Gimp 2.4 endgültig freigegeben (via Golem). Ich muss ja zugeben, dass mir von den dort genannten Neuerungen bislang lediglich die Tango-Icons aufgefallen sind – und die finde ich in Gimp eher gewöhnungsbedürftig. Was natürlich eine reine Umgewöhnungssache ist.

23 Oct 2007 Ebenenstile in Gimp

Ein ungleicher Vergleich, dem sich Gimp immer wieder stellen muss, ist der mit Photoshop. Mit dem Gimp-Plugin Layer Effects kann man Gimp dabei etwas mehr auf Augenhöhe mit dem Kontrahenten bringen.

Das heruntergeladene Plugin entpackt man nach $HOME/.gimp/plugins/, beim nächsten Start steht dann im Menü Script-Fu der Punkt Layer Effects zur Verfügung. Die verschiedenen Menüpunkte entsprechen wichtigen Ebenenstilen in Photoshop. So kann man nun Ebenen Rahmen, inneren und äußeren Schatten, Schlagschatten usw. verpassen – sehr nützlich für vieles, was in sogenannten webzwonull-Grafiken benötigt wird.