Artikel mit Tag gimp

03 Dez 2008 Gimp-User: Auf zum Kiosk!

Das aktuelle Sonderheft »Digitale Fotografie« der Zeitschrift c't enthält nicht nur über 40 Seiten Workshops zu Gimp (für Einsteiger und Fortgeschritten), sondern auf der Heft-DVD auch mehr als 6 Stunden Video-Tutorials zum besten freien Grafikprogramm.

09 Okt 2008 Pinsel noch und nöcher

Sogenannte Brushes – Pinselspitzen, normalerweise für Photoshop – erleichtern Grafikdilettanten wie mir die Arbeit mit Grafiken ungemein. Eine für meine Begriffe und Zwecke höchst übersichtliche Sammelseite für frei verfügbare Brushes ist Blend Fu.

Nicht nur gibt es hier eine übersichtliche Orientierungshilfe inklusive Tags und Kategorien, es gibt auch noch eine Vorschau der einzelnen Pinselspitzen. Die Sets können nicht nur in Photoshop-Formaten (welche Gimp im Übrigen mittlerweile problemlos nutzen kann), sondern auch im Gimp-eigenen Format heruntergeladen werden.

02 Jul 2008 Aktuelle Gimp-Tutorials

Tutorials für Gimp gibt es wie den sprichwörtlichen Sand am Meer. Der Haken: Oft sind diese etwas, nun ja, altbacken; speziell diejenigen, die sich damit befassen, wie man Gimp im Webdesign einsetzen kann. Man lernt besser schnell, Photoshop-Tutorials nach Gimp zu »übersetzen«.

Es geht aber auch anders, wenn man nur lange und intensiv genug sucht: 22 great Gimp tutorials hat Links zu Tutorials gesammelt, die aktuellere Bedürfnisse des gemeinen Netzgestalters in Gimp erklären.

(gefunden über den Linkdump V des unvergleichlichen Peter Kröner)

30 Apr 2008 Liquide skalieren in Gimp

Seit Hardy Heron ist nun auch das Plugin Liquid Rescale für Gimp in den Paketrepositories von Ubuntu verfügbar – zu installieren über das Paket gimp-plugin-registry, welches noch etliche weitere nützliche Plugins enthält.

Was genau kann Liquid Rescale? Es verändert die Größe eines Bildes unabhängig vom Seitenverhältnis unter Beibehaltung des Bildinhaltes. Häh?

Beispiel: Man nehme eine Grafik von 1600x250 Pixeln, die auf 1280x250 Pixel verkleinert werden soll – etwa ein Banner für ein Blog. Normalerweise müsste man nun das Original beschneiden, damit das Bild nicht verzerrt. Liquid Rescale schafft das ohne Beschneiden, indem es »unwichtige« Teile des Inhaltes entfernt, soweit ich das Patent verstanden habe.

Die Technik ist natürlich nicht für jede Art Bild gleich gut geeignet, die Ergebnisse sind aber auf jeden Fall vielversprechend bis überzeugend. Liquid Rescale ist allerdings gut versteckt: Man findet es nicht, wie vielleicht zu erwarten wäre, in den Filtern oder Plugins von Gimp, sondern im Menü »Ebene«.

22 Apr 2008 Bettina K. Lechner: »Gimp ab Version 2.4«

Das knapp 360 Seiten starke, reich bebilderte Werk richtet sich an Benutzer, die Gimp »für digitale Fotografie, Webdesign und kreative Bildbearbeitung« einsetzen wollen. Unterteilt ist es in einen gut 190 Seiten umfassenden theoretischen Teil, welcher grundsätzlich einem »Rundgang« durch Gimp und seine Möglichkeiten entspricht, und einen knapp 130 Seiten langen Praxisteil.

Den Grundlagenteil ergänzen Exkurse zu Themen wie digitale Bilder und Farbmanagement, welche Grundlagenwissen unabhängig vom Programm vermitteln. Grundsätzlich deckt dieser einführende Teil alles ab, was Gimp kann – an der einen oder anderen Stelle hätte ich mir hier mehr Details gewünscht, aber das mag jedem Leser mit unterschiedlichen Stellen so gehen.

Der Praxisteil vermittelt praxisnahe Tipps für etliche Anwendungsfälle, zunächst allgemein (allerdings mit deutlichem Hang zur Fotobearbeitung), dann speziell für Fotografen und schließlich für Webdesigner.

Letzterem Teil galt natürlich meine besondere Aufmerksamkeit. Er ist für ein Printmedium erfreulich aktuell gehalten, allerdings finde ich die Gewichtung in diesem Teil des Buches unglücklich. Der wesentliche Teil dieses Abschnittes beschäftigt sich damit, eine Webseite komplett in Gimp zu gestalten und dann in ihre Bestandteile zu zerlegen – für mich persönlich ist dieser Abschnitt komplett unbrauchbar, weil ich so nicht arbeite.

Der Anhang schließlich illustriert ein grundsätzliches Manko bei Büchern über Programme, die auf allen drei großen Plattformen – Linux, Mac, Windows – verfügbar sind: Man verschwendet leider wertvollen Platz mit Installationsanleitungen für alle drei. Schwamm drüber, grundsätzlich liefert Bettina Lechner Grafikdeppen wie mir eine wertvolle Dokumentation mit leicht nachvollziehbaren Kurzanleitungen für gängige Problemchen des Alltags und ausführlichem Grundlagenwissen.