Artikel mit Tag fun

28 Aug 2009 Noch ist der Sommer nicht vorbei

Gut, man könnte es meinen. Die Temperaturen pendeln sich – zumindest hier™ bei mir – wieder eher um die 20 Grad als deutlich darüber ein, die Bäume werden auch langsam bunt und vor allem wird es abends immer früher dunkel.

Dennoch gibt es ein eindeutiges Zeichen, dass der Sommer noch eine Weile andauern wird. Dieses Zeichen ist mein Kollege T.

T. fährt nämlich nur im Winter Taxi. Wie so viele Menschen in einer vom Tourismus abhängigen Region ohne nennenswerte Wirtschaft macht T. im Sommer einen ganz anderen Job – auf'm Binnendampfer (Vorsicht, Augenkrebs!) nämlich. Ich weiß nicht mal, was er da genau macht, aber wenn er dann das erste Mal wieder in der Droschke sitzt, muss man meistens schon wieder eine Jacke tragen, und dann begrüße ich ihn üblicherweise mit dem gleichen Spruch: „Mist, der Sommer ist vorbei. T. fährt wieder Taxi.“ – und genau das wird noch eine ganze Weile dauern.

(Oder meint Ihr, die Jahreszeiten richten sich nicht danach, ob Ts Führerschein in Flensburg liegt?)

18 Aug 2009 Meine 15 Minuten als Tonschlampe

Ich war ja nicht immer „nur“ Bassist. In jugendlichem Leichtsinn habe ich mich mal bereit erklärt, mich für „den großen Auftritt“ einer Schülerband von Kumpels (natürlich in einer vermieften Turnhalle in Altbauweise, ist klar) hinter das Mischpult zu klemmen und mich als, wie meine Stammtischschwester B. immer sagt (die darf das), „Tonschlampe“ zu verdingen.

Wie ich da jetzt drauf komme? Weil mir da genau dasselbe wie Christian. in dieser kleinen Geschichte passiert ist.

Man steht da so in einer Turnhalle und die Band rockt. Laut. Rockt ja sonst nicht. Und natürlich kommt in so einem Szenario immer jemand, der das Wort „Aufsichtsperson“ mit „Aufseher“ verwechselt, und brüllt einen über die volle Leistung einer Anlage, die man braucht, um sowas zu beschallen, hin an, man solle gefälligst diesen Hörschäden erzeugenden Höllenlärm leiser machen.

Und dann hebt man halt in bester „Geht los, Scheff“-Manier den Daumen, dreht nicht zu wenig am völlig wirkungslosen Drehregler für den Kopfhörer, den man gar nicht benutzt, und schon kann der gute Mann beruhigt beidrehen und die Band ungedämpft weiterrocken. Das geht mir einem 24-Kanalmischpult genauso gut wie mit einem EiPott …

08 Aug 2009 Wie die Franzosen mir Bob Marley vermiesten, Teil 2

Ich wollte ja noch erzählen … (Wer jetzt völlig konfus vor dem Browser oder Feedreader sitzt: Erst den ersten Teil lesen.)

Nach zutiefst irrlichtiger Hinreise verbrachten mein Kumpel G. und ich also eine knappe Woche zwischen den richtigen (Tower Records, Madame Tussaud's und Pubs) und den falschen Sehenswürdigkeiten Londons (eine Runde mit der Circle Line der Londoner U-Bahn klappert übrigens alles ab, was man laut Reiseführer gesehen haben sollte; die einzige Linie, die kaum unterirdisch fährt und in der kein Wort Englisch gesprochen wird), um uns schließlich auf den Weg zurück zu machen – und natürlich ging der Ärger wieder los, kaum, dass man das Land der Froschfresser betreten hatte.

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07 Aug 2009 Wie die Franzosen mir Bob Marley vermiesten, Teil 1

Disclaimer: Bitte beachten – die folgende Geschichte hat sich 1993 zugetragen. Vieles kann und wird sich seitdem verändert haben, sowohl in der Realität als auch in meiner Erinnerung. Aber sie ist dafür verantwortlich, dass ich mich noch heute zu Äußerungen wie dieser hinreißen lasse, wenn es um Frankreich geht:

@Pleitegeiger Ins Land der Froschfresser kriegen mich keine 10 Pferde mehr (yellowled am 7. August 2009 via twitter)

Ich stehe dazu, Bekehrung zwecklos. (Naja. Niemals nie sagen.)

Nach dem Klick bzw. weiter unten also die (laaange und daher aufgeteilte) Geschichte von zwei Irrfahrten durch Frankreich, nikotinsüchtigen Sprachnazis und warum ich Reggae im Allgemeinen und Bob Marley im Besonderen bis heute nicht viel abgewinnen kann. Bedankt oder beschwert Euch bei @Pleitegeiger und @Curi0us, die mir diesen Eintrag aus dem Kreuz getwittert haben und folgt mir ins Jahr 1993 …

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12 Mai 2009 Snooker-Humor

Spielpartner M. und ich vorhin am Snookertisch. Er lag deutlich hinten, ich hatte gerade einen relativ gewagten Stoß verrissen.

Ich so: Naja, was soll man machen …

Er so: Wenn ich das wüsste, würde das hier ganz anders aussehen!