Wir wollen ja nicht mit frisch erschaffenen Traditionen brechen, hm? Zeit für den Jahresrückblick im Schnippelformat.
Januar: »Ach ja: Meinen Eltern lag Roger Whitaker näher am musikalischen Herzen als Jim Morrison.«
Februar: »Ich ziehe ernsthaft in Betracht, eine Karriere als Unabomber einzuschlagen.«
März: »Ab Anfang April ist mit verschärfter Entschärfung der Lage zu rechnen.«
April: »Im Moment betreibe ich aktiven Masochismus für Musiker – ich höre einen Rohmix eines der vier Songs, die wir Karfreitag aufgenommen haben.«
Mai: »Nur weil Ihr dreißig seid und den Bausparvertrag, den noch Eure Eltern abgeschlossen haben, in ein kleines Häuschen im Grünen umgesetzt habt, weil der Hund mehr Auslauf braucht und Mutti mal wieder schwanger ist, müsst Ihr nicht aufhören, anständige Musik zu hören!«
Juni: »Es ist doch immer wieder amüsant, welche verbalen Mühen erwachsene Männer auf sich nehmen, um sich Droschkenkutschern gegenüber um den Satz ‘Fahr mich mal in 'n Puff.’ zu drücken.«
Juli: »Leck mich fett, drei Uhr nachmittags und ich hab die Schreibtischlampe an, damit ich die Tastatur auch finde.«
August: »Serendipity Version 1.2 ist veröffentlicht, und damit auch der Grund, warum hier in der letzten Woche so wenig zu lesen und in meinem Hirn so viel Streß war: Bulletproof.«
September: »Es ist beängstigend, was für merkbefreite Schwachmaten in diesem Lande Uniform tragen dürfen.«
Oktober: »Das erklärt dann vermutlich auch meine innige Verbundenheit mit Roger Whittaker und Peter Alexander bis zum heutigen Tage …«
November: »Bevor sie mir aber erklären konnte, dass das kleine Mädchen von Tokio Hotel vermutlich der reinkarnierte Kurt Cobain als Walk-in ist, dachte ich mir »Walk out« und bin eine rauchen gegangen.«
Dezember: Falls das anderen auch so gehen sollte, bitte ich um Rückmeldung per Email, ICQ oder Rauchzeichen.
Prinzip erkannt? Nachmachen erlaubt.