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19 Dec 2005 Double-Layer-DVD mit growisofs brennen

Als ich meinen Benq DW822A DVD-Brenner kaufte, raunte mir ein freundlich gestimmter Verkäufer zu: "Nimm den Benq. Mit 'nem Firmware-Update brennt der Double-Layer-DVDs". Netter Tipp, das Firmware-Update war auch kein Akt (und im Gegensatz zu anderen Benq-Updates kostenlos verfügbar) und auf dem Redmonder Betriebssytem ging alles bestens. Man nehme Marken-Rohlinge aus dem Hause Philips und schon hat man 8.5 GB (bzw. 8.2 GB, denn auch das sind kaufmännische GB, also 8500 MB) Platz.

Wie aber funktioniert das Brennen unter Linux? Ich habe viel gegooglet, einige Rohlinge verbrannt und schließlich die Lösung auf der Website der dvd+rw-tools gefunden.

growisofs hat einen undokumentierten Kommandozeilen-Switch namens -use-the-force-luke=4gms, welchen man benötigt, um Double-Layer-DVDs brennen zu können.

Mit dieser Kombination (aktuelle Firmware, Philips-Rohling) und dem Aufruf:

growisofs -speed=1 -dvd-compat -use-the-force-luke=4gms -Z /dev/dvd
⇒ -R -J /pfad/zu/den/daten

klappt das Brennen von Double-Layer-DVDs. (Und nächstes Mal traue ich mich bestimmt auch, -speed=2 auszuprobieren ... wenn ich dann noch eine günstige Quelle für Philips-Rohlinge ...)

Nachtrag: -speed=2 funktioniert problemlos.

04 Oct 2005 Komisches Händchen

In der Videothek bin ich mehr der "Stöberer" - hinfahren und Film XYZ ausleihen passiert mir eher selten, eher streune ich durch die Gänge, bis mich etwas anspringt.

Manchmal stellt man dabei fest, dass man kein gutes Händchen hatte. Sideways und Garden State kann man getrost in dieser Rubrik verbuchen (wobei Garden State enorm gewinnt, wenn man ihn im Originalton guckt; weniger anstrengende Stimmen).

Und dann hat man wieder Tage, an denen sich der Durchschnitt, den man in den Händen zu haben glaubt, als wahre Fundtücke herausstellt. Closer hatte ich zumindest nicht dermaßen gut erwartet, Barbershop erst recht nicht (der ist übrigens richtig anstrengend im O-Ton; aber auch sehr witzig).

15 Sep 2005 Simple Video-DVD ohne Menüs

Mittlerweile kann man unter Linux durchaus Video-DVDs mit Menüs selber basteln. dvdauthor beherrscht das, mit qdvdauthor gibt es ein durchaus benutzbares, wenn auch leicht umständlich zu bedienendes GUI (und dann noch QT, igittipfui; für GTK-Fans gibt es theoretisch polidori, aber nur aus dem CVS - Zitat: "It should compile correctly but is not guaranteed to be stable." -, das werd ich mir mal anschauen).

Aber manchmal möchte man ja einfach nur 2 Videodateien hintereinander auf eine Video-DVD klatschen, ohne sich lange Menüs zurecht zu klicken. Das kann dvdauthor selbstverständlich auch, sogar ganz alleine.

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31 Jan 2005 Audiotracks einer DVD extrahieren

Es soll vorkommen, dass man die Tonspuren einer DVD gerne als Audiotracks hätte, z.B. für den Genuss im MP3-Stick, der logischerweise keine DVDs abspielt (obwohl auch das letztlich nur eine Frage der Zeit sein dürfte). Was tun? Rippen.

Unter Linux tut man das ganz simpel mit dem "Schweizer Armeemesser der Videobearbeitung": transcode.

Wichtig ist dabei letztlich nur, dass man rausfindet, welchem Chapter und Track der zu rippende Audiotrack entspricht. Das zeigt bleistiftsweise xine ganz einfach beim Abspielen der DVD an. Merken.

Der transcode-Aufruf lautet dann etwa:

transcode -i </pfad/zumlaufwerk> -T <track>,<chapter> -E 44100 -y null,wav -m <datei>.wav

Und zack, hat man eine WAV-Datei.