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29 Dec 2005 Video-DVD-Menus ganz einfach

dvdauthor ist (genau wie sein Kumpel transcode) ein harter Brocken: Ein überaus mächtiges, sehr umfangreiches und nahezu ausschließlich per Kommandozeile zu bedienendes Monstrum.

(QDVDAuthor allerdings ist ein durchaus taugliches GUI.)

Ansprechende Video-DVDs mit Menüs generiert ein Perl-Skript namens dvd-menu.pl, welches zum VDRsync-Projekt gehört.

Allerdings musste ich einen kleinen "Patch" vornehmen, damit das Skript mit der transcode-Version 0.6.14 aus dem Repository von Christian Marillat funktioniert: der transcode-Aufruf in der Subroutine create_mpeg braucht zusätzlich den Parameter --use_rgb.

29 Dec 2005 Digitaler Videorecorder unter Linux

Kurz vor Weihnachten schneite (Nicht witzig. Gar nicht witzig. Hier liegt echt Schnee mittlerweile. Bah.) das ePay-Päckchen rein, einen Abend basteln, kompilieren und konfigurieren und seitdem wird hier digital aufgenommen.

DVB-T heißt natürlich das Stichwort, a.k.a. "Überall-Fernsehen". Ausführende Hardware ist eine Terratec Cinergy T2, eine kleine Zauberkiste mit Zimmerantenne (unfassbar, aber die reicht; genau 3 Sender kommen hier nicht an, weder aus Lübeck noch aus Kiel), welche mit einem halbwegs aktuellen Kernel schlicht und einfach läuft.

Softwareseitig ist MythTV für das Aufnehmen zuständig (man programmiert die Aufnahmen per EPG, was einfach nur praktisch und simpel ist), mit ProjectX schnibbelt man im Bedarfsfall Überflüssiges raus - was dank der Tatsache, dass DVB-T als DVD-kompatibler MPEG2-Stream auf der Platte landet, erheblich schneller geht als bei Aufnahmen über analoge TV-Karten (und logischerweise auch eine bessere Bildqualität liefert).

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16 Dec 2005 Backports für Sarge

backports.org, die Anlaufstelle für offizielle Backports, ist nunmehr endgültig umgerüstet für Debian Sarge.

Über Backports können Benutzer der stable-Distribution neue Versionen ausgewählter Software-Pakete erhalten, zudem finden sich dort gelegentlich Pakete, die in Sarge nicht verfügbar sind.

26 Oct 2005 Erdrutsche

Mit Releases ist es wie mit dem Fußball: Nachher ist vorher.

Unter dem Motto "We Should Do This Again Some Time" verkündet Steve Langasek einen (vermutlich vorläufigen) Release-Plan für Etch: Dezember 2006 soll Release-Termin sein, was für Debian ein Quantensprung (in die richtige Richtung) wäre.

Als wäre das noch nicht Erdrutsch genug, gibt es offenbar ernsthafte Anstrengungen, dem Installer eine "echte" grafische Oberfläche (GTK-basiert) zu verpassen.

09 Oct 2005 Liebling, ich habe den Kernel geschrumpft

Ein durchschnittlicher Distributions-Kernel ist normalerweise so angelegt, dass er auf möglichst vielen verschiedenen Rechner-Konfigurationen läuft. Ergo enthält ein solcher Kernel aus individueller Sicht des einzelnen Nutzers wahnsinnig viel "Ballast" in Form von nicht benötigten Treibern, normalerweise als Kernel-Modul realisiert.

Nun werden diese Module zwar nicht geladen, wenn sie nicht benutzt werden, sind aber dennoch im Kernel-Paket enthalten, wenn man den Kernel nach der Debian-Methode baut. Und natürlich liegen sie (ungenutzt Platz belegend) in /lib/modules/foo/.

Ich habe mal in mehr oder weniger mühseliger Kleinarbeit all das, auf das mein Desktoprechner verzichten kann, rausgeschmissen. Allein das Kernel-deb reduziert sich dadurch bereits um satte 9 MB.

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