Artikel mit Tag debian

06 Feb 2008 Augen auf im Feedreader!

Fernwartung für Debian-Smartphones

heise-Newsticker

Wie jetzt? Debian auf Smartphones? Und die kann man auch noch fern… ach so! Symbian-Smartphones, sagt das doch gleich!

(Mental note to self: Erst Kaffee, dann Feeds.)

28 Jun 2007 Laut gedacht

Die Kinder einer Freundin meiner Holden sollen einen »eigenen Internet-PC« haben, weil man offenbar ohne so etwas heutzutage automagisch sitzenbleibt. Angesichts monetärer, scheidungsbedingter Schwierigkeiten soll dieser Rechner idealerweise nichts kosten und alles können; also schaut man mal, was man noch so liegen hat, und siehe da: Es würde für einen zwar schwachbrüstigen, aber durchaus benutzbaren PC reichen, wenn dieser denn mit Linux liefe. Ideale Distribution für Linux-Neulinge, das hat sich in mehreren Feldversuchen gezeigt, wäre die eierlegende Wollmilchsau unter den Distris: Ubuntu. Benutzbar für Neulinge wie auch den Debian gewöhnten Administrator (das wäre dann notgedrungen meine Wenigkeit).

Man nehme also das Ubuntu-DVD-Image, welches sich auf einer Heft-CD fand und brenne es schon mal auf einen Rohling. Zu Testzwecken einmal den heimischen Rechner damit booten, tut. Und dann ist die Versuchung wieder da …

Ich verspüre keine Lust, meinen PC neu aufzusetzen, aber ich zucke immer wieder in Richtung desertieren, Debian runter, Ubuntu rauf. Halbjährliche Updates, man ist also halbwegs auf dem neuesten Stand und hat dennoch ein funktionierendes System. Das Update klappt nachweiselich streßfrei, der Rechner der Holden läuft schließlich bereits erfolgreich mit Ubuntu und hat ein solches bereits hinter sich. Die Windows-Installation darunter ist ohnehin nicht mehr so, wie sie mal war. Und last not least: Ubuntu ist Debian, aber eben für den Desktopnutzer aufbereitet … ich glaube, darüber muss nochmal geschlafen werden.

30 Mai 2007 Browsertipp für Uraltrechner: Opera

Bekanntlich ärgere ich mich seit einigen Tagen mit einem steinalten Laptop rum. Das steinalte, schwachbrüstige ist dank einer schlanken Linux-Installation eigentlich kein Problem – der fluxbox-Desktop ist derartig ressourcengenügsam, dass alles andere wie z.B. Emacs immer noch recht flott auf der ollen Mähre läuft. Naja – fast alles.

Firefox bzw. sein Debian-Pendant Iceweasel startet schnarchend langsam, der Kollege Icedove (Debians Thunderbird) ist nicht viel besser. Also begab ich mich auf die Suche nach passenden Alternativen und fand … Opera.

Erklären kann ich es nicht (Möglicherweise eine Frage des verwendeten grafischen Toolkits? Opera setzt auf QT statt GTK.), aber Opera ist auf dem alten Laptop deutlich schneller gestartet als Iceweasel, lässt sich flüssiger bedienen und verfügt über einen integrierten Mail-/News-Client. Damit sind auch die Gedankenspiele, auf dem betagten Laptop nur Konsolenprogramme wie w3m, mutt und slrn einzusetzen, ad acta gelegt.

Nebenbei: Kann jemand eine PCMCIA-Wlan-Karte gebrauchen? Ich hätte hier eine (neue) MSI, die unter Linux kategorisch den Dienst verweigert …

30 Apr 2007 Verdammt klein

Die richtig alte Hardware läuft aktuell unter Damn Small Linux (DSL), und ich bin versucht, das auch so zu lassen.

DSL ist eine vollwertige, debianbasierte Linux-Distribution, die jedoch auf CD lediglich 50 MB Platz belegt. Da alle mitgelieferten Applikationen auf eine ideale Mischung auf Geschwindigkeit, Größe und Funktionalität ausgelegt sind, rennt DSL mit einem fluxbox-Desktop selbst auf dem uralten 166 Mhz Pentium des ollen Laptops. Hochinteressant also nicht nur als Live-CD für unterwegs, sondern auch als Distribution für alte Rechner, die lediglich als Terminal dienen sollen.

26 Apr 2007 Richtig alte Hardware

Ich habe einen Laptop »geerbt« – geschenkten Gäulen schaut man bekanntlich nicht in die Mäuler, also versuche ich aktuell, einen Toshiba Tecra 740CDT zum Leben zu erwecken und ihm ein Linux zu verpassen. Problem dabei: Das gute Stück hat zwar ein CD-ROM-Laufwerk, kann aber anscheinend »mit Bordmitteln« (vielleicht lag es auch nur an den vom Vorvorbesitzer übernommenen BIOS-Einstellungen) nicht von diesem booten.

Rettung nahte in Form eines Hinweises auf debian-user-german bzw. in Form des Smart Boot Manager.

Damit kann die Kiste nun von CD-ROM booten (möglich, dass sie es mit veränderten BIOS-Einstellungen auch so gekonnt hätte, das probiere ich vorerst nicht aus), und nun läuft die Installation – allerdings muss der olle Kasten nun – vorerst, probehalber – mit Ubuntu anstelle von Debian Etch vorlieb nehmen, da ich nur davon noch eine Installations-CD im Hause hatte (und selbst das ist das bereits steinalte »Warty Warthog«).