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25 Jun 2009 Zugänglichkeit »für Faulpelze«

Derzeit versuche ich, mein mangelndes Verständnis für Javascript zu kompensieren, indem ich mich mit jQuery anfreunde. Das klappt so weit auch ganz gut – jQuery, ein(e) Javascript-Bibliothek bzw. -Framework mit dem sympathischen Motto „Write less, do more“, erleichtert den Einstieg ungemein und nimmt dem Browserflüsterer vieles durch einfache Hilfsfunktionen und Automatismen ab.

Es macht – sehr simpel gesagt – Javascript einfacher; zugänglicher, wenn man es so sehen will.

Gerade für Einsteiger besonders verlockend an jQuery ist die enorme Auswahl an Plugins, Tutorials und Codebeispielen im Netz (nicht nur in den verlinkten offiziellen Quellen) – im Grunde oberflächlich betrachtet eine Mischung aus Baukastensystem und Selbstbedienungsladen, aus dem man sich quasi nur noch das rausfischen muss, was man selbst konkret benötigt.

Wäre da nicht der mitunter „gewöhnungsbedürftige“ Code, den manch Plugin einsetzt. Jens Grochtdeis hatte mich netterweise via twitter bereits „gewarnt“. Ein aufmerksamer Rundgang durch einschlägige Seiten bestätigt Jens' Warnung.

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21 May 2009 s9y-Port: One Room

One Room

Nach dreieinhalb Monaten Pause kann man ja mal wieder einen Port raushauen: One Room von Jeremie Tisseau hat mich in erster Linie wegen seiner Liebe zum Detail gereizt.

Die Originalvorlage ist grafisch zwar nicht atemberaubend spektakulär, bietet jedoch ein paar kleine Feinheiten in den (liebevoll ausgestalteten) Details des Layouts, welche die Umsetzung auf s9 interessant machten. Als kleinen „Bonus“ habe ich zudem einige der üblicherweise „strittigen“ Teile des Template über die Optionen abklemmbar gemacht (Admin-Login, About-Box, Werbung).

Download und weitere Informationen auf meiner Ports-Seite. Fehler und sonstige Beschwerden bitte wie gehabt wahlweise in den Kommentaren oder per Email.

01 May 2009 Ungeahnte Nebenwirkung: default gelöscht

Manchmal lernt man im Rahmen von Netzprojekten „nebenbei“ Dinge, die man zwar im Prinzip schon wußte, deren mögliche Auswirkungen einem so aber nicht bewußt waren – wie z.B., dass man sich in ein s9y-Blog möglicherweise nicht mehr einloggen kann, wenn man /templates/default/ versehentlich löscht.

Eigentlich ist dieser Fehler aber klar – /templates/default/ enthält u.a. das Unterverzeichnis admin/, welches die Vorlagedateien ((X)HTML bzw. Smarty und CSS) für die Verwaltungsoberflächen enthält. So dieses Verzeichnis samt notwendiger Dateien nicht auch im aktiven Template des Blog enthalten ist – das wäre z.B. bei Bulletproof der Fall –, „holt“ sich s9y diese Dateien aus /templates/default/, was es logischerweise nicht kann, wenn letzteres gelöscht wurde.

In aktuellen Versionen der besten Blogengine der Welt ist Bulletproof zwar das standardmäßig aktivierte Template, aber das eigentliche „default“, also: das, aus dessen Verzeichnis im aktuellen Template fehlende Dateien gezogen werden, bleibt /templates/default/ – letztgenanntes also nie löschen.

17 Mar 2009 Support the support team

Ein gutes Supportforum ist oft wesentlicher Faktor für ein Open Source-Projekt. Erst recht dann, wenn Dokumentation fehlt, lückenhaft oder nur teilweise übersetzt ist. Zudem kann natürlich im direkten Kontakt sehr viel spezifischer auf die individuelle Problemstellung eingegangen werden.

Das Supportforum für s9y wird zu Recht oft gelobt – es reagiert normalerweise schnell und kompetent, was z.T. an der (noch) recht überschaubaren Benutzerzahl, aber eben auch am persönlichen Engagement etlicher Benutzer dieses Forums liegt. Kurz: Das Forum funktioniert.

Ein paar Dinge gibt es aber dennoch, von denen ich zumindest mir wünschen würde, dass sie (noch) stärker befolgt würden:

  1. Blog-URL angeben!
    Sofern das Blog, um das es geht, auf einem Server liegt, der von außen erreichbar ist, gebt bitte immer einen URL zum Blog an, damit man es sich „live“ ansehen kann. Das gilt speziell, aber nicht nur für Template- bzw. CSS-Fragen.
  2. Geduld mitbringen!
    Ja, die meisten Helfer gucken täglich, teilweise mehrmals täglich ins Forum. Gerade am Wochenende oder über Feiertage kann es aber durchaus auch mal anders sein.
  3. Gemeldete Probleme in Ruhe lassen! (Oder dokumentieren.)
    Es ist sicherlich lästig, wenn etwas im eigenen Blog nicht funktioniert. Es ist aber genauso lästig, wenn der Folgepost auf eine Problemmeldung ein lapidares „Hab's selbst gelöst!“ ist. Wenn Ihr ein Problem selbst behebt, dokumentiert bitte im Forum, wie Ihr es behoben habt, damit andere mit dem selben Problem die Lösung im Forum finden können. Auch ist es eher kontraproduktiv, ein Problem „durch Entfernen“ zu lösen (etwa bei Plugins, die nicht zu funktionieren scheinen). Ein Problem, das nicht mehr existiert, kann nicht gelöst werden.
  4. Suche benutzen!
    Es sollte eigentlich selbstverständlich sein, dass man zuerst die Suchfunktion des Forums bemüht, um nachzusehen, ob vielleicht schon eine Lösung dokumentiert ist.

Zum Schluss noch ein Hinweis für die deutschsprachigen Nutzer der Forums: Es existiert ein spezielles Forum „Generelles in Deutsch“, was durchaus der relativ großen deutschsprachigen Benutzerzahl geschuldet ist. Dennoch: Wenn Ihr auch nur im Ansatz des Englischen mächtig seid, solltet Ihr in Erwägung ziehen, ein passendes Forum im englischen Teil zu wählen. Damit können nicht nur auch Helfer, die nicht des Deutschen mächtig sind, zur Problemlösung beitragen, es können auch solche Benutzer von den Antworten profitieren. Niemand reißt Euch den Kopf ab, wenn Euer (Schul-)Englisch etwas holpert, versprochen!

19 Feb 2009 Grün hatte ich noch nie

Als ich vor 9 Monaten – irgendwie auffällige Zeitspanne – zuletzt dem Blog ein neues Kleidchen überzog, da schwante mir bereits, dass ich den Grunge-Look eines nicht allzu fernen Tages satt haben würde. Dem allgemeinen Trend folgend (vgl. etwa die schlichte Eleganz bei serotonic oder Klaus – schnell hin, sonst stellt er es wieder um!), hat nun auch hier die Schlichtheit Einzug gehalten. Unter dem Gesichtspunkt streßfreier Frontendgestaltung über sämtliche Browserabarten hinweg sehr empfehlenswert übrigens.

Die Schlichtheit ist nicht allein optischer Natur, auch funktional galt die Devise: Alles, was keine Miete zahlt, fliegt raus!. Nein, ich habe die allseits beliebten Seitenleisten nicht vergessen – ich habe nur momentan keine Verwendung dafür. Alles, was an Seitenleistenschnickes noch bleiben durfte, ist im Wesentlichen in das nochmals verfeinerte Archiv verbannt. Der Eintragsfuß ist merklich leichtgewichtiger, stets darauf vertrauend, dass meine kleine Besucherschar vor Intelligenz strotzend ohne Frontendkrücken den Weg zu Trackback-URL, Permalink und Kommentarformular finden wird. (Macht mir keine Schande!)

Bye bye, addThis-Widget. Ciao, letzte Artikel und Kommentare. Adios, „Antwort auf”-Dropdown im Kommentarformular. Icons? Auf ein Minimum reduziert! Wir müssen halt alle sparen in diesen Zeiten allgemeiner Teuerung. (Deswegen gibt's das Dropcap da oben jetzt auch nicht in jedem Artikel. Zur Feier des Tages und aus leichter Angeberei schien es mir hier aber angemessen.)

Ansonsten gibt es technisch nach wie vor hochelastische em-Maße (das war jetzt aber echt das letzte Mal – was 'ne Rechnerei!) und frei nach Richard Rutters vertikalem Rhythmus komponierte Zeilen und Abstände. Ich hoffe, das hält in jedem Browser und auch sonst – meine Test sagen: Ja. Kurze Testphase, alles nochmal überschlafen, ein oder zwei massentaugliche Features nachrüsten und dann verspreche ich: Diesmal wird es sogar released! Ehrenwort! (Naja. Mal gucken.)

So. Und wer jetzt was sagen will, kann sich gleich mal das Kommentarformular angucken. Ich hab da auch extra nochmal frisch gewischt.