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11 Dec 2007 Vorweihnachtliches aus der CD-Abteilung

Ich hätte es besser wissen sollen, aber so ist das nun mal mit Männern: Nachdem wir gefühlt stundenlang der besseren Hälfte dabei zugesehen haben, wie sie mit der Geduld eines sturmerprobten Seemanns eine Hose nach der anderen anprobiert und nebenbei noch Zeit findet, nach passenden Oberteilen zu spähen (Männer haben übrigens keine Ahnung von Oberteilen. Erschütternd, oder?), zieht es uns zum Männerspielzeug.

Mann hätte besser einen großen, weiten Bogen um die CD-Abteilung des Mädchen-Marktes gemacht, aber was soll's? Natürlich biegen sich die Regale dort um diese Jahreszeit unter Best-of-CDs und Samplern, die die Welt nicht braucht – wie jedes Jahr. (Deutlicher Trend in diesem Jahr: Best-of-CDs, auf denen das Beste fe lt.)

Wahrhaft erschreckend und ein deutliches Zeichen fortschreitenden Alterns aber ist die Erkenntnis, dass etliche Alben, die »zu meiner Zeit« als Muss in jedem guten CD-Regal in Stein gemeißelt waren, mittlerweile verramscht werden. Nirvanas Nevermind, Pearl Jams Ten, mittlerweile werden Tonträger scheinbar schneller günstig als Kinofilme auf DVD erscheinen. Ein deutliches Zeichen, dass es der Musikindustrie schlecht geht.

Wie sonst kann man auf die Idee kommen The Shape Of Punk To Come für einen lumpigen Zehner herzuschenken, aber für die jüngsten Ergüsse merkbefreiter Europop-Deppen den vollen Preis zu verlangen? Fürchtet Euch nicht, das Ende ist nahe!

29 Oct 2007 Schweigsamer Gibbon

Irgendwo[tm] zwischen zwei Sicherheitsupdates war es geschehen, ohne erkennbaren Auslöser oder auszumachende Quelle: Die lokale Ubuntu-Installation gab keinen Mucks mehr von sich. Nicht unter Gnome, nicht unter Xfce, nicht unter fluxbox. Weder audacious noch audacity, nicht Listen, noch nicht einmal das getreue mpg321, ganz zu schweigen von Systemklängen.

Stille.

Da stochert man hilf- und ahnungslos in Bugreports, googelt sich durch englische, deutsche und französische Fehlermeldungen, auf der Suche nach dem einen Paket, das vielleicht versehentlich deinstalliert wurde, wird sogar ein diff zwischen den auf dem eigenen und dem Rechenknecht der besseren Hälfte – wo alles weiter wie gehabt schallte – installierten Pakete durchwühlt.

Irgendwann[tm] kam ich auf die Idee, mal einen Blick in das Gnome ALSA-Mischpult zu werfen – sieh an, da hat irgendetwas[tm] alle Regler auf stumm geschaltet. Kann ja nicht gehen. Wer mir verrät, was das war, hat ein Bier gut. Ich höre einstweilen Slayer. Und zwar LAUT!

12 Oct 2007 Out Of Space

Wenn man sich zufällig mal wieder im Administrationsbereich des eigenen Webspace-Paketes tummelt und dabei fast einen Herzinfarkt erleidet, weil man aus dem Augenwinkel erspäht, dass schlappe 85 Prozent des eigenen Speicherplatzes belegt sind, obwohl man neben dem Blog – welches zugegeben ein ziemlicher Speicherplatzfresser ist – nur noch zwei rein statische Webseiten betreibt … dann sollte man vielleicht mal nachsehen, ob sich da nicht noch alte POP3-Postfächer tummeln, die nie gelöscht wurden, z.B. ein einer längst abbestellten Mailing-Liste zugeordnetes …

27 Sep 2007 Endlich! (Peinlich.)

Ohrwürmer sind faszinierend. Seit geraumer Zeit höre ich immer mal wieder ein lustiges, zappeliges, kleines Gitarrenriff als Untermalung für irgendwelche TV-Beiträge und frage mich: Was, zum Donnerknispel, ist das? Tja. Bloc Party, Banquet.

(Auf die hätte mich ja ohnehin mal eher jemand hinweisen können.)

21 Sep 2007 Böser Ohrwurm

Where did I go wrong, I lost a friend
Somewhere along in the bitterness
And I would have stayed up with you all night
Had I known how to save a life

(The Fray, How To Save A Life)

(Hält sich sehr renitent und ohne jeglichen persönlichen Bezug seit Tagen im Ohr.)