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10 Sep 2008 Immer wieder erstaunlich

$UNTERNEHMEN schreibt aus: »Webdesigner/in«. $UNTERNEHMEN sucht aber eigentlich: »PHP-/MySQL-Entwickler«.

(Naja, ganz eigentlich sucht $UNTERNEHMEN »Eierlegende Wollmilchsau«, aber das suchen ja irgendwie alle, gelle?)

05 Sep 2008 Sie kriegen uns ja doch alle

… und man kommuniziert ja noch nicht genug. Und ehe ich mir doch noch ein Moblog in die Seitenleiste frickele …

Twittere ich halt auch. (Jaja, spät, ich weiß.)

13 Aug 2008 Die chinesische Mauer des Programmierens

Vorweg: Ich kenne natürlich den Spruch »Programmieren lernt man nicht aus Büchern. Programmieren lernt man durch Programmieren.«, und ich finde ihn durchaus richtig und nachvollziehbar. Nur muss man eben erst einmal ans Programmieren kommen, und dazu muss man sich ein gewisses Grundwissen – zumindest in meinem Falle, da ich eine »externe« diesbezügliche Schulung derzeit schlicht nicht finanzieren kann – erst einmal anlesen. Das ist nicht das Problem – oder eigentlich doch.

Konkret ginge es um PHP und Javascript. Zu beiden Sprachen habe ich bereits mehrere Bücher in die Hand genommen und auch durchgearbeitet, und genau da ist schon das erste Problem: Viel mehr als die absoluten Grundbegriffe der Sprache vermittelt kaum ein Buch. Praktisch einsetzbare Beispiele sind rar und meist von bestenfalls theoretischem Nutzen, zudem oft äußerst simpel und generell bereits anderweitig als Open Source-Lösung verfügbar (z.B. das beliebte Formmail-Skript in PHP oder JS-Codeschnippsel für meinethalben einen Akkordion-Effekt).

Das drückt wiederum äußerst auf die Lernmotivation und lässt die Lernkurve unbezwingbar steil erscheinen. Frage(n) an die versierten Fachkräfte in meiner Leserschaft:

  • Ist das einfach so? Muss man sich durch die Nachprogrammierung zahlreicher Minimalbeispiele wühlen, um an »das gute Zeug« zu gelangen? Wenn ja: Wie, zum Teufel, kommt man da hin?
  • Habe ich eventuell einfach das falsche Lehrmaterial? Gibt es Empfehlungen für Lehrwerke (in beiden Sprachen), die auch Nicht-Informatikstudenten einen relativ leichten Zugang vermitteln, ohne dass man sie nach 2 Stunden frustriert in die Ecke pfeffert?
  • Sehe ich es eigentlich richtig, dass man im Grunde erstmal eine der beiden Sprachen meistern sollte – und dann letzten Endes in der anderen nur gucken muss, wie bestimmte sprachliche Konventionen anders gehandhabt werden und für welche Einsatzzwecke sie besser/schlechter geeignet sind?

Und bitte: Keine Flamewars, welche Sprache besser ist. Kein »Lern erstmal Perl« – been there, tried that, gescheitert. Und selbstverständlich keinerlei Kommentare über die Unfähigkeit und potentielle Intelligenz des Verfassers dieser Zeilen! ;-)

29 Jul 2008 Übernatürliche Fähigkeiten eines Netzgestalters

Ich erkenne ja mittlerweile einigermaßen zuverlässig bei Ansicht einer mit einem CMS oder Blogsystem betriebenen Webseite, um welches CMS es sich handelt.

Ob man das können will, steht auf einem ganz anderen Blatt. (Für Wetten, dass ..? reicht es allerdings auch noch nicht.)

12 Jul 2008 Born to be blöd

Neulich – genauer gesagt: vor genau einer Woche; so lange habe ich gebraucht, um dieses traumatische Erlebnis zu verarbeiten – war ein Kaff weiter – wir wollen mal den Mantel des Schweigens über seinen Namen werfen; Insider finden im Titel ein herausstechendes Wort, welches ganz ähnlich klingt – ein sogenanntes »Harley-Event«. Und weil die Liebste früher mal eine Rockerbraut war, wollte sie da hin, und zwar ausdrücklich der Musik wegen – Harleys findet sie nämlich eigentlich total doof.

Wer mich kennt, weiß, dass ich Motorräder generell eher unspannend finde, aber die durchschnittliche Beschallung einer Rockerparty durchaus meinen Musikgeschmack trifft. Es muss ja nicht immer Steppenwolf sein. Was uns aber dort eingangs der Fußgängerzone besagten Kaffes entgegenschallte, war nicht mal nahe dran an Steppenwolf – an Steppe schon … zarte Panflötenklänge, angestimmt von einer südamerikanischen Fußgängerzonen-Kelly-Family, optisch harmonisch eingerahmt von schweren Boliden aus dem Hause H. Davidson.

Auf dem ortsansässigen Marktplatz wurden diejenigen, die vermuteten, es könne akustisch nicht mehr verbrecherischer werden, eines, soll ich sagen: Besseren belehrt. Ganz abgesehen davon, dass es maximal eine Farbe geben dürfte, welche für die Bierbecher (Wieso überhaupt farbige Bierbecher? Damit man nicht so tief ins Glas schauen kann?!?) auf einer Rockerparty unpassender wäre als orange (Rosa nämlich. Oder meinethalben Pink.) – beschallt wurde das Ganze von einer Kombo in der eigenwilligen Besetzung »Bass, Keyboard, Drums und zweimal weiblicher Gesang«, man stelle sich vor.

Deren Repertoire habe ich nach eingehender Therapie halbwegs erfolgreich verdrängt, als Appetizer nur soviel: Ich hatte schon immer den Verdacht, dass Biker heimlich Ace Of Base hören …