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08 Mar 2006 Wirrkram deluxe

Wenn man sich Gedanken über den etymologischen Zusammenhang zwischen nap, kin und napkin macht, ist es eventuell an der Zeit, auch mal wieder die eine oder andere DVD auf Deutsch zu gucken.

07 Dec 2005 Umfallend

Wenn man (nein, eigentlich "nicht man") beim Dackelblick noch mit den Augen klappern kann, ist das 'ne echt fiese Waffe.

01 Dec 2005 Historisch

Dank Split Enz wissen musikalisch vorbelastete Menschen: "History Never Repeats" (alternativ darf man gerne das entsprechende Cover von Pearl Jam kennen). Von wem auch immer die das Zitat letztlich geklaut haben - Tante Google munkelt, Mark Twain.

Gucken wir mal, ob das stimmt (falls ja, verlängere ich den längsten Scheißtag der Welt spontan auf derzeit 96 Stunden, obwohl er seit heute mittag ein ganz klein bißchen schwächelt; soll aber ja kein Jammerblog werden hier).

(Andererseits hat Sting mal (Pah. 1987. Ewig her.) behauptet: "History Will Teach Us Nothing" (womit er ja nur beweisen wollte, dass er seinen Hegel gelesen hat).)

Ach, was weiß ich. Wir gucken mal. Also - ich.

Nachtrag: Sieh an. Split Enz, wie passend. Damit wären wir dann jetzt also bei ... 101 Stunden. Nett.

28 Nov 2005 Sintflutartig

Als der Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer 1810 durch ein Exekutionskommando erschossen werden sollte und die erste Salve angeblich ihr Ziel verfehlte, soll er gesagt haben: "Ach, was schießt Ihr schlecht!"

Galgenhumor ist 'ne feine Sache. Manchmal hilft's sogar.

(Scheißtage dauern immer länger als 24 Stunden.)

27 Nov 2005 Kalendarisch

Das Wort "Kalender" benutze ich normalerweise ebensowenig wie den Gegenstand, den es beschreibt. Warum auch immer das so ist - Kalender im Allgemeinen und Terminkalender im Besonderen sind Dinge, die ich nicht benutze. Oder, anders formuliert: Die ich nicht richtig benutzen kann.

Das "Problem" ist relativ simpel: Ich schau einfach nicht rein oder rauf, insofern sind sie - im "klassischen" Format, etwa als Wandkalender oder Tischkalender - überflüssig wie der berüchtigte Kühlschrank am Nordpol.

Schlüssige Beweise:

  • An meiner Wand hängt - sozusagen als Mahnmal - ein Kalender, der auf Mai steht. (2004, wohlgemerkt.)
  • Ich hab mir schon mehrfach vorgenommen, diese kunstledergebundenen Bücher, die man zu bestimmten Jahreszeiten nachgeschmissen bekommt, wenigstens als Notizbücher zu verwenden. (Klappt nicht, ich schreib nichts rein.)
  • Das Kalender-Applet auf meinem Gnome-Desktop steckt da, wo man so gut wie nie versehentlich hinklickt - oben rechts in der Ecke. (Seine primäre Funktion ist, die Uhrzeit anzuzeigen.)

Trotz alldem neige ich verschärft zur Überpünktlichkeit. (Was mit ziemlicher Sicherheit damit zu erklären ist, dass der Terminkalender in meinem Mobiltelefon "Organizer" heißt.)

(Um dem üblichen Wirrnis-Faktor von Einträgen aus der Kategorie "In eigener Sache" gerecht zu werden: Ist es nicht erstaunlich, wie sehr mitunter ein einziger Termin den kompletten Terminkalender durcheinander wirbeln kann? Und ist es nicht erstaunlich, dass dieser eigentlich unangenehme Effekt manchmal sehr willkommen ist?)