Entries tagged as confused

11 Oct 2006 Who?

Bei wem bin ich denn bitte im Wiki auf dem localhost? Und das schon morgens um sieben? Thilde?

21 Sep 2006 Schnelldurchlauf

Ich genieße gerade den ersten Abend seit letzten Freitag, an dem ich tatsächlich abends zu Hause bin. Sehr ungewohnt, das.
---
Eine denkbar ungünstige Stelle für einen Pickel ist auf der Rückseite des Oberschenkels, ungefähr dort, wo man auf Stühlen über die Kante schubbert.
---
Wir sind umzingelt. Der früher mal im Randbezirk unseres 17K-Einwohner-Kaffs gelegene Stadtteil, in dem ich wohne, wird langsam, aber kontinuierlich von Neubausiedlungen eingekreist, die allesamt aussehen wie Modellhaussiedlungen, in denen ein Fertighaushersteller mal zeigen wollte, was er so alles im Angebot hat. Gelernte Maurer usw. müssen in Tränen ausbrechen, wenn sie zusehen, wie so eine Hütte von 3 ungelernten Hilfskräften in 2 Tagen hochgezogen wird.
---
Wenn man pakistanische Küche mag, ist es äußerst praktisch, einen neuen Kollegen zu haben, der nicht nur Pakistani ist, sondern auch fließend Winken mit Zaunpfählen versteht.
---
Wer viel Snooker im TV geschaut hat, ist leicht irritiert, wenn er im TV Poolbillard sieht. Sieht irgendwie klein aus.
---
So sehr sich "I Write Sins Not Tragedies" in meinen Gehörgang gefressen hat - das Album dazu ist irgendwie lahmarschig.
---
Äußerst lustig: Bei ALDI zwischen zwei Damen mit jeweils randvollem Einkaufswagen und bereits in Erwartung größerer Schmerzen ächzender EC-Karte zu stehen und nur einen Funkwecker in der Hand zu haben. Bißchen, als ob man nicht dazugehört.
---
(Und nun stellt Euch bitte mal vor, ich hätte aus diesem Eintrag sieben kleine Einträge gemacht. Content-Tilt, quasi.)

13 Sep 2006 Das LAMP entwickelt sich

Einer der praktischen Aspekte eines Linux-Rechners ist es, dass man sich quasi sein eigenes LAMP simulieren kann, also einen auf Linux, Apache, MySQL und PHP basierenden Webserver. Auf diesem kann man wiederum Testinstallationen von z.B. Serendipity laufen lassen, in denen man verschiedene Gimmicks erstmal auf dem lokalen Webserver ausprobiert, ehe man sie im eigenen Blog einsetzt. Zudem kann man z.B. selbst entwickelte Templates parallel in der "stabilen" und der Entwickler-Version von s9y testen. Kurz: Feine Sache, das.

Logischerweise wird man damit automagisch zum eigenen Systemadministrator, der z.B. - ggf. wider besseren Wissens - zuständig wird, wenn besagtes LAMP (endlich) auf Apache 2 und PHP 5 umgerüstet werden soll (letzteres erfordert zudem unter Debian Sarge den Einsatz von Backports, da Sarge ab Werk nur PHP 4 mitbringt). Das Einspielen der neuen Pakete ist dabei trivial, man ersetzt im Prinzip nur jeweils die alten Versionen (apache, php4) durch die neueren (apache2, php5), den Rest erledigt apt(itude).

Nachdem man dann grunzend hingenommen hat, dass die Umstellung auf Apache2 zwar das lokale Wiki nicht weiter stört, wohl aber die lokalen s9y-Installationen zerschießt (keine Ahnung, warum), wundert man sich also, wieso bei der Neuinstallation die s9y-Installationsroutine fehlende "Database extensions" bemängelt, hat man doch zuvor das Paket php5-mysql eingespielt. Es hilft der übliche Debian-Zauberstab dpkg: Nach einem dpkg-reconfigure php5-mysql erfährt man, dass PHP-Erweiterung noch nicht in der Konfiguration von Apache 2 aktiviert ist und beantwortet folglich die angeschlossene Frage, ob das nachgeholt werden solle, mit "Ja".

Bleibt die Frage, wieso besagte Frage nicht bereits bei der Paketinstallation gestellt wurde, wie es hätte sein sollen ...

08 Sep 2006 Nach der Probe ist vor der Probe

Das, was eigentlich nur Saiteninstrumentalisten wirklich nützt, nennt man Hyperkeratose: Eine übermäßige Verdickung des Stratum corneum durch mechanische Reizung, meist in Form von Druck. Oder für alle, die (wie ich) in Latein nie wussten, wo die Glocken hängen: Hornhautbildung.

Hornhaut ist deshalb (für Saiteninstrumentalisten, zumindest an gewissen Stellen, vorzugsweise auf den Fingerkuppen) eine klasse Sache, weil sie üblicherweise die Bildung von Blasen verhindert. Nun hat die Menschheit zwar die verschiedensten Gerätschaften erfunden, um Hornhaut an unerwünschten Stellen wieder loszuwerden - aber eine kontrollierte Bildung von Hornhaut muss man sich nach wie vor hart erarbeiten.

's is' ein Kreuz.

05 Sep 2006 Die Handwerker sind schuld

Und falls sich jemand wundert, wieso ich hier zu nachtschlafender Zeit schon einen Eintrag nach dem anderen ausspucke: Die Handwerker sind schuld.

Handwerker haben komischerweise die unangenehme Eigenart, immer dann scheißfrüh morgens extrem laut und unnachgiebig zu klingeln, wenn ich die Nacht zuvor Spät- oder Nachtdienst hatte. Dann nochmal hinlegen kann man auch abhaken, denn dann haben Handwerker die nicht minder unangenehme Eigenart, das, womit sie so ihr Geld verdienen, äußerst lautstark zu tun. Was soll's, drei Stunden Schlaf sind ja eh' vollkommen ausreichend. Napoleon hatte angeblich auch nicht mehr, und der hat danach ganze Feldzüge gewonnen. Kaffee, anyone?

(Man ahnt ja gar nicht, wieviel Krach man damit machen kann, ein paar Gehwegplatten neu zu verlegen. Sa-gen-haft, sage ich Euch. Naja - hatten wenigstens die Nachbarn auch was davon.)