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12 Jun 2005 Computer sind dazu da ...

... uns Probleme zu bereiten, die wir ohne sie nicht hätten. Wie wahr.

Ich ärgere mich (mal wieder) mit einer neuen TV-Karte herum. Die Leadtek fiel, sagen wir mal, äußerst günstig vor meine Füße und hat den angenehmen Vorteil eines MPEG-Encoders, was DVD-fertige TV-Mitschnitte relativ einfach macht. So weit, so gut.

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14 Mär 2005 Alle Pinguine rennen nach Rom?

Die Nero AG, Hersteller eines unbestritten sehr guten Brennprogramms gleichen Namens, hat beschlossen, eben jenes in einer Linux-Version namens NeroLINUX (huah, Großbuchstaben am frühen Morgen) "freizugeben".

Im Grunde wäre das sicherlich interessant, denn eine der Nero-Suite vergleichbare eierlegende Wollmilchsau zum Brennen von CDs und DVDs gibt es unter Linux in dem Sinne (noch) nicht, wenn man von k3b mal absieht.

So.

Dann kommen wir mal zu den Haken:

  • "Registrieren Sie Ihre Nero 6 Reloaded Version noch heute, und erhalten sie eine Gratis-Version von NeroLINUX !" (nebenbei, Nero - eure Webseite plenkt). Man schwenkt dann später um auf: "Eine Vollversion von Nero Software Version 6 oder höher, eine Retail-Version oder eine Download-Version". Die OEM-Benutzer erhalten "ein spezielles Upgrade-Angebot" - spätestens hier wissen wir dann auch, warum Nero die Linux-Version anbietet ...
  • NeroLINUX unterstützt (nun gut, offiziell, hrhr, man hat ja so seine Tricks) so ziemlich alle bekannteren Distributionen bis zur neuesten Version - welche bei Debian immer noch (sic!) Woody ist - aua, aua. Zumindest eine mögliche Sarge-Unterstützung wäre nett gewesen, man muss es ja nicht empfehlen.
  • Nero leistet keinen technischen Support (wen wundert's?)

Man kann wohl getrost davon ausgehen, dass es sich um eine closed-source-Geschichte handelt - was natürlich Neros gutes Recht ist. Benutzer exotischer Linux-Versionen will man aber nicht als Kunden, Besitzer älterer Nero-Versionen sollen schlenigst upgraden.

Danke, Nero. Danke, nein.