Entries tagged as books

12 Sep 2008 Janice Deaner: »Als der Blues begann«

Eine wirklich packend aus der Sicht einer naseweisen Zehnjährigen erzählte Geschichte einer ungewöhnlichen Familie, deren Kinder die dunklen Schatten der Vergangenheit entfesseln, welche auf der Seele ihrer Mutter liegen. Wirklich geschickt gestrickt, schwer aus der Hand zu legen und leider offensichtlich grottig übersetzt.

22 Aug 2008 Lütjenburg dreht

Einmal mehr wird in Ostholstein gedreht, und zwar nicht durch (Naja – auch.), sondern mal wieder ein Film: Schlappe 23 Kilometer Luftlinie von mir beginnen im ansonsten eher beschaulich-altstädtischen Lütjenburg die Dreharbeiten zu Dorfpunks nach dem Roman von Rocko Schamoni.

Gedreht wird bis Anfang Oktober, den aus der Region stammenden Rocko gibt ein schauspielerisch unbeleckter Gymnasiast aus Hamburg, der – man stelle sich vor – im wahren Leben Cello spielt.

07 Aug 2008 Thomas Hein: »Snooker. Training mit System. Band 1.«

Mit diesem Übungsheft begeleitet Snooker-Bundestrainer Thomas Hein ambitionierte Snookerspieler zum Playing Ability Test (PAT), einem standardisierten Modell zum Vergleich des Könnens am Snookertisch. Der PAT gliedert sich in neun Leistungsstufen (die ersten vier davon deckt dieser Band ab), in denen es jeweils fünf von sechs Übungen zu absolvieren gilt, um die besagte Leistungsstufe zu bestehen.

Der ambitionierte Hobbyspieler findet in diesem Band also insgesamt 24 Übungen, die er im gezielten Training einsetzen kann. Alle Übungen werden ausführlich beschrieben und bebildert dargestellt, zudem gibt es ergänzende Tipps zur Ausführung und Weiterentwicklung – somit ist für ausreichend Herausforderung gesorgt.

06 Aug 2008 Der Dank des Tages geht an: Robert

Der Dank des Tages geht einmal mehr an Robert, dem ich Thomas Heins »Snooker. Training mit System. Band 1.« verdanke.

Wie werden sehen, ob es was bringt … ;-)

11 Jul 2008 Irvine Welsh: »Die Bettgeschichten der Meisterköche«

Danny Skinner ist Mitte zwanzig, Restaurantkontrolleur und nimmt ansonsten alles mit, was das Leben ihm partymäßig zu bieten hat: Alkohol, Drogen, Sex und Schlägereien. Die einzig ernsthafte Komponente in seinem Leben ist die Suche nach seinem Vater, über den sich seine Mutter seit seiner Geburt ausschweigt. Alles, was Skinner weiß, ist, dass er wie seine Mutter während der Hochzeit des Punk in Edinburgh in der Gastronomie gearbeitet haben muss – alles andere ist ein Rätsel, ebenso wie die Frage, was den neue Kollege Brian Kibby mit der ganzen Sache verbindet.

Irvine Welsh läuft nach wie vor dem Erfolg von »Trainspotting« nach. Die »Bettgeschichten« sind amüsant, durchaus kurzweilig, aber vor allem wirr und phasenweise unklar. Nicht Fisch, nicht Fleisch, um im Bild zu bleiben.