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12 Dec 2008 My year in 12 cut-and-paste sentences (2008)

Oha, für dieses Jahr wird die Auswahl knapper als im letzten Jahr – zumindest die Anzahl der Blogeinträge hat sich 2008 drastisch reduziert. Mal sehen, was der Jahresrückblick (den ich im Übrigen nun schon zum vierten Mal in dieser Form mache) hergibt …

Januar: »Ein Hodenriss ist eine Verletzung, die ich mir nicht einmal vorstellen möchte.«

Februar: »Die Erzählung „Ich hatte sie alle” ist übrigens übelste Verleumdung an den Menschen, die ein völlig unterschätztes Instrument zu bedienen wissen, jawohl!«

März: »Wenn also morgen etwas über ein Bombenattentat in Neumünster durch die Nachrichten geht, bin ich nach Diktat verreist.«

April: »Ich behaupte keinesfalls, dass elastische Layouts für jede Webseite und/oder jedes Design als Grundlage ideal sind – für jemanden wie Robert, der Wert auf Barrierearmut legt, sind sie es jedoch ganz sicher.«

Mai: »Eine äußerst skurrile akustische Erfahrung ist es, in einem Aufnahmeraum zu sitzen, in dem gerade Gesang aufgenommen wird, und als einziger keinen Kopfhörer aufzuhaben, auf dem man auch den Backing Track (also die Musik) hört.«

Juni: »Du hast definitiv zu oft die Berichterstattung vor den Spielen der EURO 2008 gesehen, wenn Du am hellichten Tag so in der Gegend herumsitzt (anderswo nennt man das wohl „arbeiten”) und denkst, die Spatzen würden Seven Nation Army pfeifen.«

Juli: »Nein, aus der Stelle als HTML-„Programmierer” (so nennen die das, nicht ich) bei einem großen deutschen Social Network ist leider nichts geworden.«

August: »heise, die letzte Bastion des unscheinbaren, nahezu designlosen HTML, zieht (fast) dorthin nach, wo eBay und amazon schon sind.«

September: »Eine Frau, die genau die Schaufel Rotz und Dreck in der Stimme hat, die man für Rockmusik braucht.«

Oktober: »Linux auf Laptops ist zumindest mit der Kombination aus IBM Thinkpad R52 und Ubuntu 8.04 wirklich keine Herausforderung mehr.«

November: »C-Promis verkünden ihre Meinungen gegenüber Moderatoren, die sonst für Rasensport zuständig sind, Jungbörsianer lamentieren den Verlust von 30 Prozent ihres kargen Vermögens („Das passiert.”), Frau Maischberger und Herr Schily diskutieren ideologische Grundsätzlichkeiten – und zwischendurch fällt immer mal der Ton aus.«

Dezember: »Mal ganz davon abgesehen, dass man mich soeben in einer Werbepause auf Pro7 mit einer musikalischen Kollaboration von Bushido und Karel Gott erfreut hat, habe ich heute abend schon einen Schwabbel von 235 Kilo halbnackt, das Probehopsen von potentiellen Kellerinnen für eine Hooters-Filliale in Düsseldorf und intime Geständnissen von Alleinerziehenden im Kuppelurlaub gesehen.«

Prinzip erkannt? Nachmachen erlaubt.

14 Nov 2008 Twitter-Befürchtung erfüllt sich

Als ich anfing zu twittern, schwante mir bereits, was sich voll bewahrheitet hat: Ich blogge weniger, seit ich twittere.

In den Twitterfeed wandert viel Kleinkram, der sonst ins Blog ging: Wasserstands- und Befindlichkeitsmeldungen, zum Teil auch Dinge, die vorher nicht gebloggt worden wären, weil sie schlicht zu kurz und/oder nebensächlich für einen Blogeintrag waren. Man kann also nicht sagen, dass Twitter das Blog ersetzt, es ist eher eine (in meinen Augen sinnvolle) Ergänzung.

26 Aug 2008 s9y-Themenwoche bei UPLOAD

Robert trommelt mal wieder kräftig für Serendipity. Diesmal schreibt er eine s9y-Themenwoche im UPLOAD.

Teil 1 (»Annäherung an eine Blog-Engine«, grandioser Titel!) und Teil 2 (»Hinter den Kulissen«; Nein, das ist kein Bericht vom s9y-Entwicklertreffen …) sind bereits online und sehr lesenswert. Insgesamt wird die s9y-Themewoche aus fünf Beiträgen bestehen.

29 Jul 2008 Übernatürliche Fähigkeiten eines Netzgestalters

Ich erkenne ja mittlerweile einigermaßen zuverlässig bei Ansicht einer mit einem CMS oder Blogsystem betriebenen Webseite, um welches CMS es sich handelt.

Ob man das können will, steht auf einem ganz anderen Blatt. (Für Wetten, dass ..? reicht es allerdings auch noch nicht.)

10 Jul 2008 Schon mal merken

Neujahrsvorsatz: Keine inhaltsleeren Entschuldigungseinträge mehr im Blog schreiben, wenn das »wahre« Leben dazwischen kommt. Statt dessen einfach mal die Tastatur halt … ups. Bin schon wieder weg.